Wann die Milchproduktion nach dem Abstillen aufhört

Das Abstillen ist ein natürlicher Prozess, der für Mutter und Kind eine bedeutende Umstellung darstellt. Die Dauer, bis die Milchproduktion vollständig eingestellt ist, ist individuell verschieden und hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Der Abstillprozess: Langsam und schrittweise

Beim langsamen, konventionellen Abstillen wird die Muttermilch mehr und mehr durch Säuglingsmilch aus dem Schoppen oder Beikost ersetzt, und die Milchbildung geht dadurch zurück. Es spricht überhaupt nichts dagegen, noch weit über das erste Lebensjahr hinaus eine Stillmahlzeit anzubieten, solange die Versorgung mit den wichtigsten Nährstoffen über die Beikost gesichert ist. Nicht selten will ein Baby gar nicht abgestillt werden. Sie können versuchen, Ihr Baby vom Abstillen zu überzeugen, indem Sie möglichst einen Zeitpunkt ohne zusätzliche Belastungen wählen. Ein Abstillen kurz vor dem Wiedereintritt in die Berufstätigkeit muss nicht sein.

Das Arbeitsrecht in der Schweiz enthält Vorschriften für den Schutz stillender Mütter am Arbeitsplatz. Während der Arbeit können Sie sich Ihr Baby zum Stillen bringen lassen oder durch Abpumpen die Milchproduktion aufrechterhalten. Der Arbeitgeber muss die zum Stillen oder Abpumpen erforderlichen Räumlichkeiten und die Zeit zur Verfügung stellen.

Grundsätzlich versiegt die Milchproduktion umso schneller, je seltener die Brust stimuliert und entleert wird. Wenn Sie sich dafür genügend Zeit nehmen können, vermeiden Sie Komplikationen wie einen Milchstau und Brustentzündungen und machen Ihrem Baby die Entwöhnung leichter. Ihre Brust bleibt so besser in Form, denn meist fühlt sich der Busen nach dem Abstillen weich und schlaff an. Nach wenigen Monaten hat sich wieder eine feste Fettschicht aufgebaut. Die Brustwarzen bleiben jedoch noch länger dunkel und empfindlich.

Für das langsame Abstillen gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Wichtig ist, das Baby nach und nach an die neue Situation zu gewöhnen und nicht zu viel auf einmal zu ändern.

Methoden des schrittweisen Abstillens

  • Ersetzen Sie jede Woche eine Stillmahlzeit täglich durch Beikost oder den Schoppen.
  • Wählen Sie diejenige Brustmahlzeit, bei der Ihr Baby am wenigsten trinkt oder am wenigsten Milch in der Brust ist. Häufig ist dies die Mittags- oder Nachmittagsmahlzeit. Wenn Sie die Mahlzeit mit Beikost ersetzen, ist es wichtig, dass Ihr Baby nicht zu müde ist, um mit dem Löffel zu essen.
  • Zum Einschlafen geniessen Babys das Nuckeln an der Brust besonders. Ersetzen Sie also nicht als erstes die Abendmahlzeit.
  • Sie können Ihrem Kind vor der Stillmahlzeit löffelweise etwas Beikost geben, sodass es danach die Brust nicht mehr leer trinkt.
  • Bei Babys unter fünf Monaten ist es für die Beikost etwas früh, ersetzen Sie eine Stillmahlzeit also durch einen Schoppen.

Unterstützung der Milchreduktion

Es gibt verschiedene natürliche Methoden, um die Milchbildung zu hemmen:

Pflanzliche Mittel und Kleidung

  • Mit einigen Tassen Salbei- und Pfefferminztee pro Tag hemmen Sie die Milchbildung. Auch ein Aufguss von Mönchspfefferfrüchten und Kermesbeerenwurzeln verringert die Produktion.
  • Tragen Sie einen straff sitzenden BH oder wickeln Sie ein Tuch um die Brust; der Druck schränkt die Durchblutung ein und reduziert so die Milchbildung.

Kühlende Maßnahmen und Brustpflege

  • Kühlen der Brust mit einem Cold-Pack, das in ein Tuch gewickelt ist.
  • Kampferhaltige Salben sollten wegen ihrer toxischen Dämpfe und der möglichen Allergie-Auslösung nicht mehr verwendet werden. Auch von kalten Alkoholumschlägen raten Stillberaterinnen heute ab.
  • Bei Spannungsgefühl massieren Sie die Brust oder streichen Sie die Milch leicht aus, damit es nicht zu einem Milchstau kommt. Zu starkes Massieren regt den Milchfluss allerdings an, genau wie das Abpumpen.
Schema zur Brustpflege beim Abstillen mit Kühlpacks und sanfter Massage

Umgang mit dem Baby während des Abstillens

Monatelang hat Ihr Kind von Ihrer Brust getrunken und sich dabei durch Ihre Nähe und Zuwendung wahrscheinlich so wohl gefühlt wie nirgendwo anders. Haben Sie also Geduld mit ihm, wenn ihm der Abschied von der Brust schwerfällt. Trotzdem gibt es wenige Tricks, mit denen Sie versuchen können, Ihr Kind vom Abstillen zu überzeugen:

  • Ändern Sie die Stillposition und machen Sie es Ihrem Kind etwas weniger bequem.
  • Füttern Sie Ihr Baby, wenn es gut gelaunt und nicht allzu hungrig ist.
  • Kürzen Sie die Stillmahlzeiten.
  • Wenn Ihr Kind den Schoppen verweigert, können Sie es für einen leichteren Übergang mit abgepumpter Muttermilch versuchen.
  • Lassen Sie Ihr Kind vom Vater füttern, schöppeln oder trösten.

Rechnen Sie auch mit Rückschlägen: Kinder, die anfangs begeistert vom Löffel gegessen haben, verweigern ihn manchmal bei Krankheiten oder beim Zahnen wieder.

Was passiert mit der restlichen Milch?

Wenn die Nachfrage sinkt, weil Sie Ihr Baby nach und nach von der Brust entwöhnen, bildet das Brustdrüsengewebe automatisch weniger Milch. Wird die Brust vom Baby nicht mehr entleert, weil es zum Beispiel durch die Beikost nicht mehr so hungrig ist, wird die zurückgebliebene Milch wieder in die Blutbahn aufgenommen und vom Körper verstoffwechselt. In den Milchgängen zurückgebliebene Milch kann aber auch zu Verhärtungen in der Brust führen.

Das ist normal, denn bis der Körper die Milchproduktion komplett einstellt, dauert es eine Weile. Ungefähr vier Wochen nach dem letzten Stillen sollte die Brust milchfrei sein. Die verhärteten Stellen können sanft ausmassiert werden. Versuchen Sie nicht, die gestaute Milch mit Abpumpen zu lösen, das regt die Milchbildung erneut an.

Sind die Verhärtungen schmerzhaft und Sie befürchten einen Milchstau, helfen Quark- oder Kohlwickel, denn sie lindern die Schmerzen, wirken entzündungshemmend und führen dazu, dass sich das Drüsengewebe zusammenzieht und die Milchproduktion reduziert wird.

Infografik, die den Prozess der Milchresorption im Körper nach dem Abstillen erklärt

Hormonelle Veränderungen nach dem Abstillen

Beim Stillen werden die Hormone Prolaktin und Oxytocin ausgeschüttet. Oxytocin wird auch als "Kuschelhormon" bezeichnet, denn es fördert die emotionale Bindung von Mutter und Kind, beeinflusst die Psyche positiv und kann so bei der Bewältigung von Ängsten helfen. Nach dem Abstillen nimmt die Ausschüttung von Oxytocin ab, und dies kann bei Müttern zu starken Stimmungsschwankungen führen.

Medizinische Unterstützung beim Abstillen

Wenn Sie mit diesen natürlichen Massnahmen trotzdem Schwierigkeiten haben abzustillen, kann Ihnen Ihr Gynäkologe ein Medikament (z. B. mit dem Wirkstoff Cabergolin) verschreiben, das die Produktion des Stillhormons Prolaktin und damit die Milchbildung hemmt.

Körperliche Veränderungen nach dem Abstillen

Während der Stillzeit hat Ihr Körper durch die Milchproduktion zusätzliche Energie benötigt. Diese Kalorien werden nun nicht mehr so einfach verbrannt. Wenn Sie nicht an Gewicht zunehmen möchten, sollten Sie diese also nun einsparen. Bei manchen Frauen kann es nach dem Abstillen durch Verlust von eingelagertem Gewebswasser zu einer Gewichtsabnahme kommen.

Wiederkehrende Muttermilchproduktion

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Frauen noch Monate oder sogar über ein Jahr nach dem Abstillen Milch abdrücken können. Dies hängt damit zusammen, dass eine Frau, die einmal gestillt hat, potenziell immer wieder mit dem Stillen beginnen könnte. Der Körper hält die Milchproduktion auf einem geringen Niveau aufrecht.

Wenn Sie keine Verhärtungen oder ein starkes Spannungsgefühl tasten können, müssen Sie in der Regel nichts weiter unternehmen. Der Körper wird die vorhandene Milch langsam resorbieren. Widerstehen Sie der Versuchung, durch gelegentliches Ausstreichen oder Drücken nachzuprüfen, ob noch etwas kommt, da dies die Milchbildung erneut anregen kann.

Empfehlungen zur Stilldauer

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und andere Gesundheitsbehörden empfehlen, Babys in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich mit Muttermilch zu ernähren und ihnen mindestens bis zum Alter von zwei Jahren neben anderen Nahrungsmitteln - der sogenannten Beikost - auch weiterhin Muttermilch zu geben. Denn Muttermilch ist mehr als nur Nahrung: Sie ist ein natürlicher Trostspender und enthält immunfördernde Inhaltsstoffe.

Anthropologen schätzen, dass das natürliche Abstillalter bei Menschen sogar höher liegt als bei zwei Jahren. Manche Forscher gehen von zwei bis vier Jahren aus, während andere glauben, dass unsere Vorfahren möglicherweise sogar bis zum Alter von sechs oder sieben Jahren gestillt wurden.

Heute geben mehr als 60 % der Mütter in Industrieländern ihren Babys vor dem Alter von sechs Monaten Säuglingsnahrung oder Beikost, obwohl die WHO davon abrät.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Abstillen?

Abstillen beschreibt den Prozess, wenn du aufhörst, dein Baby mit Muttermilch zu ernähren. Idealerweise ist der erste Schritt beim Abstillen, deinem Baby nach etwa sechs Monaten neben deiner Muttermilch langsam Beikost zu geben. Der Abstillprozess setzt sich dann fort, bis die Muttermilch vollständig durch andere Lebensmittel und Getränke ersetzt wurde.

Nach sechs Monaten braucht dein Baby größere Mengen bestimmter Nährstoffe - wie Eisen, Zink und Vitamin B und D -, die es nicht über deine Muttermilch oder seine eigenen Reserven erhalten kann. Feste Nahrung kann die Milchmahlzeiten deines Babys am Anfang nur ergänzen und erst nach und nach ersetzen. Muttermilch bleibt noch für viele Monate seine Hauptnährstoffquelle.

Ein typisches sieben Monate altes Baby erhält immer noch 93 % seiner Kalorien aus der Milch. Sogar im Alter von 11 bis 16 Monaten kann Milch immer noch die Hälfte der täglichen Kalorienaufnahme ausmachen.

Mütter denken manchmal, dass Muttermilch nicht mehr wichtig ist, sobald ihr Baby begonnen hat, feste Nahrung zu essen, aber genau genommen gibt es keine bessere Milch für Babys, egal wie alt sie sind. Tatsächlich kann der gesamte Abstillprozess so lange dauern, wie Mutter und Baby es möchten. Es ist deine Entscheidung, und du solltest dich nicht unter Druck setzen lassen.

Wie stillt man ab?

Unabhängig davon, wann du dich entscheidest, dein Kind abzustillen, solltest du es am besten schrittweise tun. Plötzliches Abstillen kann zu einer Brustdrüsenschwellung, blockierten Milchkanälen oder einer Mastitis führen sowie eine zu abrupte Veränderung für das Verdauungs- und Immunsystem deines Babys bedeuten. Außerdem kann es für euch beide emotional schwer sein.

Wenn du in deinen Beruf zurückkehrst, kann Stillen eine großartige Möglichkeit sein, um deinem Kind während dieser großen Veränderung in eurem Leben weiterhin viel Nähe zu schenken. Du kannst Milch für dein Baby bei der Arbeit abpumpen und morgens und abends weiterhin besondere Stillmomente mit deinem Baby genießen. Wenn du ohne dein Baby verreisen musst, kannst du Muttermilch abpumpen und sie mit nach Hause nehmen oder per Post schicken.

Falls du krank wirst, heißt das auch nicht immer, dass du mit dem Stillen aufhören musst - wende dich immer an deinen Arzt.

Abstillen vor dem sechsten Monat

Wenn du nicht bis zum sechsten Monat weiterstillen kannst und von dir aus mit dem Abstillen beginnen möchtest, ersetze zuerst eine Stillmahlzeit am Tag durch eine Flasche Säuglingsnahrung. Am besten beginnst du mit der Stillmahlzeit um die Mittagszeit. Bitte deinen Partner oder ein Familienmitglied, deinem Baby die Flasche zu geben, während du in einem anderen Raum bist.

Achte bei der Zubereitung der Nahrungsmittel auf gute Hygiene. Es kann sein, dass dein Baby weniger häufig pro Tag abgepumpte Muttermilch trinken möchte, als es normalerweise an der Brust gestillt werden will. Zwinge es nicht, mehr Milch zu trinken, als es möchte.

Deine Brüste fühlen sich wahrscheinlich voller und empfindlicher an, während sich dein Körper darauf einstellt, weniger Milch zu produzieren. Falls das unangenehm wird, versuche, etwas Muttermilch abzupumpen - nur so viel, um deine Beschwerden zu lindern, ohne deinen Körper anzuregen, mehr Milch zu bilden. Sobald sich dein Körper an diese neue Menge gewöhnt hat (normalerweise nach ein paar Tagen), kannst du täglich eine weitere Stillmahlzeit weglassen. Das wiederholst du so lange, bis du nicht mehr stillst und dein Baby vollständig abgestillt ist.

Abstillen nach dem sechsten Monat

Sobald dein Baby ungefähr im Alter von sechs Monaten feste Nahrung erhält, wirst du merken, dass es mit der Zeit ganz natürlich weniger häufig an der Brust trinkt. Innerhalb von einem Jahr möchte es wahrscheinlich nur noch ein paar Stillmahlzeiten am Tag, ergänzt durch Mahlzeiten und gesunde Snacks.

Falls du das jedoch noch weiter reduzieren möchtest, mache dies nach und nach, indem du nur eine Stillmahlzeit auf einmal weglässt und deinem Baby stattdessen Säuglingsnahrung gibst, falls es jünger als 12 Monate ist. Mit Kuhmilch solltest du warten, bis dein Baby mindestens ein Jahr alt ist.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, dein Kind von der Änderung seiner Ernährungsgewohnheiten abzulenken. Manche Mütter bieten stattdessen ein Getränk und einen Snack an, den ihr zusammen essen könnt, um trotzdem Nähe zu schaffen. Du könntest außerdem euren Tagesablauf ändern, das Lieblingsspiel spielen oder eine Mahlzeit durch Kuschelzeit mit dir oder deinem Partner ersetzen. Manche Kinder brauchen länger als andere, um mit der Veränderung umzugehen, aber mit der Zeit wird es einfacher. Falls du Probleme beim Abstillen hast, ist es immer hilfreich, dich an deinen Arzt zu wenden.

Natürliches Abstillen mit der Zeit

Wenn du dein Kleinkind entscheiden lässt, wann es mit dem Stillen aufhören möchte (sogenanntes „baby-led weaning“ oder natürlich endendes Stillen), ist der Abstillprozess wahrscheinlich langsam und passiert nur allmählich. Über mehrere Monate werden die Stillmahlzeiten voraussichtlich kürzer und seltener - es gibt aber auch Berichte von Müttern, deren Kinder einfach eines Tages das Interesse verloren haben.

Dein Körper hat so genügend Zeit, sich anzupassen, deshalb tritt bei dir wahrscheinlich keine unangenehme Brustdrüsenschwellung auf. Trotzdem ist es wahrscheinlich emotional schwer für dich, nimm dir also genug Zeit für ausgiebiges Kuscheln, damit ihr beide weiterhin viel Nähe spürt.

Was ist, wenn ich schnell abstillen muss?

Obwohl es am besten ist, nicht abrupt abzustillen, ist dies manchmal aus gesundheitlichen Gründen nötig oder weil du und dein Baby nicht zusammen sein könnt. Falls dein Baby bis zu diesem Zeitpunkt gestillt wurde, musst du sehr wahrscheinlich Milch abpumpen, um eine unangenehme Brustdrüsenschwellung zu vermeiden. Manche Frauen finden eine Milchpumpe dafür am praktischsten, während andere lieber per Hand ausstreichen. Denke daran, nur so viel abzupumpen, um etwaige Beschwerden zu lindern - du willst deinen Körper nicht dazu anregen, mehr Milch zu produzieren.

Obwohl sich deine Brüste zu Beginn geschwollen und empfindlich anfühlen können, passen sie sich bald an. Deine Brüste enthalten ein Protein namens Feedback Inhibitor of Lactation (FIL). Wenn dein Baby nicht mehr gestillt wird, meldet FIL an deinen Körper, die Produktion einzustellen, aber es kann ein paar Tage oder sogar Wochen dauern, bis sich deine Brüste vollständig angepasst haben.

Die Einnahme von Paracetamol oder Ibuprofen kann dabei helfen, die Schmerzen zu lindern (obwohl Ibuprofen bei Asthma-Patienten kontraindiziert ist). Befolge immer die Anweisungen des Herstellers und des Apothekers und wende dich bei der Einnahme von Medikamenten immer an einen Arzt.

Kann ich trotz erneuter Schwangerschaft weiter stillen?

Schwangere stillende Mütter erhalten manchmal widersprüchliche Ratschläge zum Abstillen. Das sogenannte Tandemstillen von zwei Kindern mit unterschiedlichem Alter ist durchaus möglich, und wenn dein neues Baby zur Welt kommt, bildet dein Körper Milch, die auf beide Bedürfnisse abgestimmt ist.

Bei manchen Müttern hört das ältere Kind während der Schwangerschaft ganz natürlich mit dem Stillen auf oder lässt bestimmte Mahlzeiten aus. Das kann daran liegen, dass sich die Zusammensetzung deiner Muttermilch in der Schwangerschaft verändert, wodurch sie anders und weniger süß schmeckt. Falls dein gestilltes Kind jünger als ein Jahr alt ist, wenn es abgestillt wird, achte darauf, ob es weiterhin zunimmt. Durch die Schwangerschaftshormone kann es dazu kommen, dass deine Milchmenge trotz regelmäßigem Stillen abnimmt.

Falls du bereits eine Frühgeburt oder eine Fehlgeburt hattest oder unter Blutungen leidest, solltest du dich an deinen Arzt wenden, wenn du während der Schwangerschaft weiterhin stillen möchtest. Falls du medizinische Unterstützung benötigst, um schwanger zu werden, kann es sein, dass die Ärzte bestimmte Fruchtbarkeitsmedikamente oder -behandlungen nicht verschreiben, wenn du noch stillst. Wäge alle Optionen ab, bevor du eine Entscheidung zum Abstillen triffst.

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