Wenn eine Eizelle erfolgreich befruchtet wird, beginnen Teile der Plazenta bereits nach wenigen Stunden, das Hormon hCG - besser bekannt als das Schwangerschaftshormon - zu bilden. Dieses Hormon bereitet die Schwangerschaft vor und erscheint nun in erhöhter Konzentration im Blut. Dadurch gelangt es auch in den Urin, wo es durch einen Schwangerschaftstest nachweisbar wird.

Unterschiede zwischen Frühtests und herkömmlichen Schwangerschaftstests
Frühtests und gewöhnliche Schwangerschaftstests unterscheiden sich nur in der Nachweisgrenze. Ein Frühtest ist bereits wenige Tage (variiert je nach Hersteller) nach erfolgter Befruchtung anwendbar und misst schon geringe Konzentrationen an hCG im Urin. Dementsprechend ist aber auch die Fehlerquote bei Frühtests erhöht. Eine anschließende Kombination mit einem herkömmlichen Schwangerschaftstest ist deshalb empfehlenswert.
Herkömmliche Schwangerschaftstests sind meist zwei Wochen nach der Empfängnis, also mit dem eigentlichen Beginn der Regelblutung, anwendbar. Auch hier sind die jeweiligen Herstellerangaben zu beachten.

Befruchtung der Eizelle im Video
Wo können Schwangerschaftstests gekauft werden?
Schwangerschaftstests sind sowohl in Drogeriemärkten als auch in Apotheken erhältlich. Die Auswahl und die Beratung können sich jedoch unterscheiden.
Schwangerschaftstests in Drogeriemärkten
In Drogeriemärkten findet man eine breite Palette an Schwangerschaftstests verschiedener Hersteller. Diese sind oft preisgünstiger und leicht zugänglich. Die Auswahl reicht von einfachen Tests bis hin zu Frühtests.
Schwangerschaftstests in Apotheken
In Apotheken sind ebenfalls Schwangerschaftstests verfügbar. Hier steht die pharmazeutische Beratung im Vordergrund. Bei Fragen oder Unsicherheiten kann das deutschsprachige Personal fachkundige Auskunft geben. Zudem sind in Apotheken oft auch Tests erhältlich, die eine höhere Genauigkeit versprechen oder spezifische Anwendungsbereiche abdecken.

Wichtige Hinweise zur Anwendung und Interpretation
Unabhängig davon, wo der Test gekauft wurde, ist es entscheidend, die Herstellerangaben genau zu beachten. Diese enthalten wichtige Informationen zur korrekten Anwendung, zur optimalen Testzeit und zur Interpretation der Ergebnisse.
Bei Arzneimitteln im Sinne des § 2 Abs. 1 oder Abs. 2 Nr. 1 des Arzneimittelgesetzes gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder fragen Sie in Ihrer Apotheke.
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