Das MVZ Labor Dr. Limbach & Kollegen in Heidelberg versteht sich als Ihr Partner für Gesundheitsvorsorge und Diagnostik. Wir zeichnen uns durch fachärztliche Präzision, führende Expertise und höchste diagnostische Standards aus. Bei uns haben Sie die Möglichkeit zur Probenabnahme für Ihre Wunschuntersuchung direkt und ohne ärztliche Überweisung. Für die Blutentnahme ist eine Nahrungskarenz von 12 Stunden ("nüchtern") einzuhalten, während der ausschließlich Wasser erlaubt ist. Die gewünschten Parameter oder Profile sollten spätestens drei Tage vor dem Termin vorliegen. Bei auffälligen Befunden kontaktiert das Labor ausschließlich Krankenhäuser oder einsendende Praxen direkt. Eine automatische Benachrichtigung erfolgt bei Direktpatienten nicht.
Die Bearbeitungszeit von Laboruntersuchungen variiert je nach angeforderter Untersuchung. Wir bieten eine Vielzahl von Untersuchungen auf medizinisch aktuellstem Niveau an. Eine besondere Stärke des MVZ Labors liegt in der interdisziplinären Beratung durch Fachärzte der Pädiatrie, Kinderchirurgie, Kinderkardiologie und Humangenetik. Diese Fachdisziplinen befinden sich in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Frauenklinik, was eine enge Zusammenarbeit ermöglicht.
Eine sorgfältige Aufklärung unserer Patientinnen hat für uns höchste Priorität. Während der Untersuchung besprechen wir die Befunde ausführlich mit Ihnen. Im Rahmen des Fetal Board bieten wir schwangeren Patientinnen die Möglichkeit einer umfassenden interdisziplinären Beratung. Bei Fragen, die über die tägliche Routine hinausgehen, stehen wir in Zusammenarbeit mit dem Institut für Humangenetik kompetent zur Seite, insbesondere bei familiär gehäuft auftretenden Erkrankungen.
Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen können Sie zusätzliche wertvolle Wunschleistungen in Anspruch nehmen:
- NIPT (Nicht-invasive pränatale Tests): Oft Kassenleistung, in Kombination mit weiterführender Ultraschalldiagnostik (Zusatzleistung).
- Zucker-Belastungstest: Etwa in der 24. Schwangerschaftswoche.
- Test auf ß-hämolysierende Streptokokken der Gruppe B: In der Scheide, ca. in der 36. Schwangerschaftswoche.
- Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen: Normalerweise sind nur drei Ultraschalle vorgesehen (10./20. und 30. Schwangerschaftswoche).
- 3D/4D-Ultraschall: Real-time 3D-Ultraschall für eine besonders realistische Darstellung des Ungeborenen, am besten etwa zwischen der 26. und 32. Schwangerschaftswoche.
Schwangerschaftstests und Früherkennung
Jede Frau hat ein individuelles Zyklusmuster. Ein Urinschwangerschaftstest ist möglich, wobei der Beipackzettel beachtet werden sollte. Ein Test mit verdünntem Urin im Laufe des Tages kann zu falsch negativen Ergebnissen führen. Es wird empfohlen, mit dem Morgenurin zu testen.
Ein Termin für die Untersuchung zur Feststellung der Schwangerschaft sollte zeitnah nach Ausbleiben der Regelblutung vereinbart werden. Bei der Erstuntersuchung werden der Blutdruck gemessen und das Gewicht bestimmt. Der Urin wird auf Bakterien, Eiweiß- und Zuckergehalt hin untersucht. Die Ärztin oder der Arzt ertastet die Größe und Lage der Gebärmutter.
Bei der Erstuntersuchung wird Blut für die Bestimmung der Blutgruppe, der Antikörper, sowie für einen Suchtest auf Lues und die Bestimmung des Hämoglobingehalts und gegebenenfalls der roten Blutkörperchen abgenommen. Seit 2023 sollte die Blutuntersuchung auf Hepatitis B so früh wie möglich in der Schwangerschaft stattfinden. Ebenso wird eine Urin-Untersuchung auf Chlamydien veranlasst.
Die Schwangere wird zu den Ultraschall-Untersuchungen, zum Gestationsdiabetes-Screening und zum HIV-Test beraten und erhält entsprechende Merkblätter. Ab der 12. Schwangerschaftswoche besteht die Möglichkeit eines nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) zur Bestimmung des Rhesus-Faktors. Des Weiteren wird die Schwangere zur Mundgesundheit beraten.
Die Beratungen und Untersuchungen im Rahmen der ärztlichen Mutterschaftsvorsorge werden bei einer gesunden und unauffälligen Schwangerschaft alle 4 Wochen bis zur 32. Schwangerschaftswoche durchgeführt.

Erstes Trimester: Früherkennung und Diagnostik
Erstes Ultraschall-Screening (ca. 9.-12. SSW): Hierbei wird überprüft, ob die Schwangerschaft in der Gebärmutter sitzt, ob ein Embryo darstellbar ist, ob eine Mehrlingsschwangerschaft vorliegt, ob kindliche Herzaktionen nachweisbar sind, ob die Entwicklung des Kindes zeitgerecht ist und ob möglicherweise Auffälligkeiten vorliegen. Gemessen werden die Scheitelsteißlänge oder der biparietale Durchmesser des Kindes.
Chorionzotten-Biopsie (Plazenta-Punktion): Eine seltene Untersuchung, bei der bei auffälligen Schwangerschaftsbefunden durch Punktion Zellgewebe aus dem Mutterkuchen entnommen und untersucht wird.
Nicht-invasive Pränataltests (NIPT): Können schon früh (frühestens ab der 10. SSW, besser ab der 11. oder 12. SSW) einige Chromosomen-Abweichungen beim Ungeborenen feststellen. Seit dem 01.07.2022 gehören NIPTs zu den gesetzlichen Kassenleistungen, jedoch nicht zu den allgemein empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen für alle Schwangeren. Die Krankenkasse zahlt den Test bei Hinweisen auf eine Trisomie (z.B. auffälliger Ultraschall) oder wenn gemeinsam mit dem Arzt entschieden wurde, dass der Test für die persönliche Situation notwendig ist (z.B. bei familiärer Vorbelastung).
Oft ist es sinnvoll, den NIPT mit einem frühen Ultraschall in der 12.-13. Schwangerschaftswoche zu kombinieren, da viele mögliche Entwicklungsstörungen und Fehlbildungen ausschließlich im Ultraschall sichtbar sind.
Ersttrimesterscreening: Besteht aus einem Bluttest bei der Schwangeren (Messung von beta-HCG und PAPP-A) und einer Ultraschall-Untersuchung des Kindes, insbesondere der Nackentransparenzmessung. Aus der Kombination dieser Ergebnisse kann das statistische Risiko für bestimmte chromosomale Veränderungen abgeleitet werden, jedoch keine sichere Diagnose gestellt werden. Wenn bereits ein NIPT durchgeführt wurde, ist kein Ersttrimesterscreening mehr notwendig, da der NIPT in Kombination mit einem erweiterten Ultraschall bessere Aussagekraft hat.
Diese Untersuchungen sind nicht Bestandteil der regulären Mutterschaftsvorsorge.
Zweites Trimester: Feindiagnostik und Screening
Zweiter großer Basisultraschall (ca. 19.-22. SSW): Im 2a.-Ultraschall-Screening werden kindliche Messwerte wie Kopfdurchmesser (biparietal BPD und fronto-okzipital FOD) oder Kopfumfang (KU), Bauch-/Brustkorb-Durchmesser (ATD) sowie der Längsdurchmesser (APD) oder der Bauchumfang (AU), und die Länge des Oberschenkelknochens (FL) gemessen. Es wird geprüft, ob eine zeitgerechte Entwicklung vorliegt und ob Hinweise auf Entwicklungsstörungen hinsichtlich Fruchtwassermenge, körperlicher Entwicklung und Plazentalokalisation und -struktur bestehen.
Zusätzliche Feindiagnostik (2b.-Ultraschall): Hierbei wird die Beurteilung spezifischer fetaler Strukturen vertieft, wie z.B. Hirnflüssigkeitsräume, Kopfform, Kleinhirn, Hals und Rücken, Brustkorb (Herzposition, Vier-Kammer-Blick), Rumpf (vordere Bauchwand, Magen, Harnblase).
Test auf Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes): Möglich etwa ab der 24. Schwangerschaftswoche. Bei erhöhten Blutzuckerwerten erfolgt zeitnah ein oraler Glukosetoleranztest (oGTT) mit 75g Glukoselösung nach mindestens 8 Stunden Nahrungskarenz.
Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese): Eine selten erforderliche Untersuchung, bei der ca. 10 ml Fruchtwasser gewonnen und auf seltene chromosomale oder Stoffwechselveränderungen untersucht werden.
Geburtsvorbereitungskurs: Sollte etwa ab der 25. Schwangerschaftswoche begonnen werden, um Schwangerschaftsbeschwerden zu lindern.
Kardiotokographie (CTG): Falls eine Risikoschwangerschaft vorliegt, kann ab der 25. Schwangerschaftswoche ein CTG durchgeführt werden, um die kindliche Herzfrequenz und Wehentätigkeit zu überwachen.
Anti-D-Prophylaxe: Falls bei einer Rh-negativen Schwangeren ein Rh-positives Baby festgestellt wurde, wird die Anti-D-Prophylaxe durchgeführt, um eine Sensibilisierung der Schwangeren zu verhindern.

Drittes Trimester: Überwachung und Vorbereitung auf die Geburt
Dritte Ultraschall-Untersuchung (ca. 29.-32. SSW): Gemessen werden Biparietaler (BPD) und Fronto-okzipitaler Kopfdurchmesser (FOD) oder der Kopfumfang (KU); Bauch-/Brustkorb-quer-Durchmesser (ATD) und Längsdurchmesser (APD) oder der Bauchumfang (AU), sowie die Länge des Oberschenkelknochens (FL). Es wird erneut auf zeitgerechte Entwicklung und mögliche Hinweise auf Entwicklungsstörungen geachtet.
Impfungen: Im dritten Trimester ist ein idealer Zeitpunkt für Impfungen zum Schutz des Neugeborenen. Dazu gehören Impfungen gegen Keuchhusten (Pertussis), saisonale Grippe (Influenza) und COVID-19. Die Impfung gegen RSV (Respiratorisches Synzitial-Virus) ist seit August 2023 zugelassen und ermöglicht einen Nestschutz für das Baby vor teils lebensbedrohlichen Atemwegserkrankungen. Aktuell ist sie eine Selbstzahlerleistung, eine Empfehlung der STIKO wird bis Mitte 2024 erwartet.
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen (alle 2 Wochen): In den letzten beiden Schwangerschaftsmonaten finden unabhängige von Beschwerden und Krankheitserscheinungen im Allgemeinen im Abstand von zwei Wochen statt. Dazu gehören Gewichtskontrolle, Blutdruckmessung, Urinuntersuchung, Hämoglobinbestimmung und ggf. weitere Tests.
Zahnärztliche Kontrolle: In der späten Schwangerschaft wird eine weitere zahnärztliche Kontrolle empfohlen, um den Zahnzustand, die Mundhygiene und das Kariesrisiko zu überprüfen.
Antrag auf Mutterschaftsgeld: Es ist Zeit, sich um den Antrag auf Mutterschaftsgeld zu kümmern. Hierfür stellt der betreuende Arzt eine kostenfreie Bescheinigung mit dem voraussichtlichen Entbindungstermin aus.
Informationen zur Entbindungsklinik: Je nach Wohnort und Geburtsort gibt es unterschiedliche Regelungen. Es ist ratsam, frühzeitig Informationen von der gewählten Entbindungsklinik einzuholen.
Geburt und Mutterschutz
Senkwehen: Die Wahrscheinlichkeit von Senkwehen steigt in den letzten vier Wochen der Schwangerschaft. Der Bauch senkt sich, und es können vermehrt Wassereinlagerungen auftreten.
Geburtstermin: Der offizielle Geburtstermin ist nach der ersten Tag der letzten Periode berechnet. Es ist jedoch normal, wenn Babys sich auch noch einige Tage Zeit lassen. Babys, die zwischen der 37. und 42. Schwangerschaftswoche geboren werden, gelten als "termingeboren". Geburten vor der 37. Schwangerschaftswoche gelten als Frühgeburten.
Mutterschutz: Der Mutterschutz beginnt heute (falls der errechnete Termin heute ist) und endet acht Wochen nach dem tatsächlichen Geburtstermin.
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Pränatalpraxis an der Klinik St. Elisabeth Heidelberg
Die Pränatalpraxis an der Klinik St. Elisabeth in Heidelberg bietet Beratung und Untersuchung auf hohem Niveau. Dank modernster technischer Ausstattung und ärztlichen MitarbeiterInnen mit hoher Expertise und Qualifikationen nach DEGUM und FMF, werden Schwangere umfassend betreut. Die modernen Räumlichkeiten sind auf eine entspannte Atmosphäre ausgelegt.
Leistungsspektrum der Pränatalpraxis
- Ultraschalluntersuchungen: In jeder Schwangerschaftswoche bei speziellen Fragestellungen, fetale Wachstumskontrolle, Mitbetreuung bei Plazentainsuffizienz, Abklärung von „unklaren“ Ultraschallbefunden, Zweitmeinung.
- Screenings und Diagnostik: Erst-, Zweit- und Dritttrimesterscreenings, Feindiagnostik, nicht-invasiver Pränataltest (NIPT) zum Ausschluss von Chromosomenstörungen (Trisomie 13, 18, 21), Präeklampsie-Screening, Rhesus-NIPT.
- Mitbetreuung von Risikoschwangerschaften: Mehrlingsschwangerschaften, Beratung bei maternalen Vorerkrankungen, Infektionen und Medikamenteneinnahme während der Schwangerschaft.
Pränatal-Medizin in Heidelberg
Die Pränatal-Medizin in Heidelberg legt Wert auf Vertrauen und Verlässlichkeit. Regelmäßige Untersuchungen werden angeboten. Termine können einfach und unkompliziert über Doctolib vereinbart werden.
Öffnungszeiten
| Tag | Vormittag | Nachmittag |
|---|---|---|
| Montag | 09:00 - 13:00 Uhr | 14:00 - 17:00 Uhr |
| Dienstag | 09:00 - 13:00 Uhr | 14:00 - 17:00 Uhr |
| Mittwoch | 09:00 - 13:00 Uhr | |
| Donnerstag | 09:00 - 13:00 Uhr | 14:00 - 17:00 Uhr |
| Freitag | 09:00 - 13:00 Uhr | |
| Samstag & Sonntag | Geschlossen | |
| Weitere Termine | Nach Vereinbarung | |
Anfahrt
Die Praxis befindet sich zentral gelegen in Heidelberg und ist gut mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Vom Heidelberger Hauptbahnhof fährt man mit der Straßenbahn bis zur Haltestelle „Handschuhsheim, Heiligenbergschule“.
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