Für viele Eltern stellt die Sicherheit ihres Kindes im Auto eine wichtige Maßnahme dar. Verfügt Ihr Auto über kein Isofix-Befestigungssystem, ist in der Regel auch ein nachträglicher Einbau möglich. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie eine Isofix-Halterung im Auto nachrüsten und worauf Sie bei der Kindersitzsicherheit achten sollten.

Was ist Isofix im Auto?
Bei einer Isofix-Halterung handelt es sich um ein spezielles, international genormtes Befestigungssystem für Kindersitze. Die Anforderungen an dieses System fasst die ISO-Norm 13216 zusammen. Dank der Isofix im Auto befestigen Sie Kindersitze von verschiedenen Herstellern mit demselben System. Die Kindersitze verfügen über spezielle Isofix-Konnektoren, die Sie einfach in die Isofix-Halterungen im Auto schieben, bis sie hörbar einrasten. Schon sitzt der Kindersitz fest im Auto und verrutscht auch bei einem Unfall nicht, was die Sicherheit Ihres Kindes erhöht.
Schon gewusst? Seit 2013 ist die Isofix im Auto für Neuwagen vorgeschrieben. Alle Hersteller müssen in ihren Autos Isofix verbauen. Auch in vielen älteren Modellen ist der Einbau möglich oder zumindest vorgesehen.
Isofix oder Gurt: Was ist besser?
Sie sind unsicher, ob Sie den Kindersitz mit Isofix oder dem Autogurt befestigen sollen? Beziehen Sie in Ihre Entscheidung verschiedene Faktoren ein:
- Einfache Montage: Die Montage eines Kindersitzes mit Isofix-Station gestaltet sich besonders einfach: Einsetzen, einrasten, fertig. Einen Kindersitz ohne Isofix befestigen Sie mit dem Gurt ebenso sicher, hier gibt es aber ein deutlich größeres Potenzial für Fehler.
- Flexibilität: Mit einem Reboarder ohne Isofix sind Sie flexibler beim Fahrzeugwechsel. Fährt Ihr Kind häufig bei Verwandten oder Freunden mit? Sie müssen nicht darauf achten, ob eine Isofix-Befestigung verfügbar ist, da ein Autogurt in jedem Fahrzeug vorhanden ist.
- Ergonomie bei der Montage: Den Gurt führen Sie um den Kindersitz herum, wozu Sie sich tief in das Auto beugen müssen. Mit Isofix setzen Sie den Kindersitz in einer aufrechten Position in die Halterung.
- Auswahl des Kindersitzes: Bei der Wahl des Kindersitzes sind Sie relativ frei. Alle Hersteller bieten Sitze mit Isofix an. Möchten Sie regelmäßig das Auto wechseln, aber nicht auf die Sicherheit der Isofix verzichten? Dann wählen Sie einen Kindersitz, der sich für beide Befestigungsarten eignet.
WIE BEFESTIGE ICH EINEN KINDERSITZ MIT ISOFIX
Wie finde ich heraus, ob mein Auto Isofix hat?
Sie wissen nicht, ob in Ihrem Fahrzeug Isofix-Ösen vorhanden sind? Prüfen Sie dies mit den folgenden Schritten:
- Baujahr des Fahrzeugs: Wurde Ihr Auto ab 2013 gebaut? Dann sind Isofix-Halterungen vorgeschrieben.
- Bedienungsanleitung: Prüfen Sie die Bedienungsanleitung des Autos. Dort finden Sie heraus, ob Isofix-Halterungen vorhanden sind.
- Sichtprüfung: Die Isofix im Auto befindet sich meist auf der Rücksitzbank an den zwei äußeren Sitzplätzen. Achten Sie auf eine Plastikabdeckung mit einem Kindersitz-Symbol. Sie finden die Isofix am Autositz in der Ritze zwischen Sitzfläche und Rückenlehne.
- Gefühlte Prüfung: Haben Sie nichts entdeckt? Schieben Sie Ihre Hand in den Schlitz zwischen Sitzbank und Rückenlehne. Können Sie eine halbrunde Öse ertasten? Dann haben Sie eine Isofix im Autositz. Es ist in diesem Fall nicht nötig, eine solche nachzurüsten.
Haben all diese Schritte nicht zum Erfolg geführt, müssen Sie die Isofix nachrüsten. Allerdings nur, wenn dies für Ihr Fahrzeug möglich ist. Hierfür muss der Hersteller in der Karosserie des Fahrzeugs die notwendigen Bohrungen vorgenommen haben.
Isofix nachrüsten: So funktioniert's
Sind Sie unsicher, ob Sie bei Ihrem Auto eine Isofix nachrüsten können? Viele Hersteller geben Auto-Typenlisten über Fahrzeuge heraus, bei denen die Nachrüstung möglich ist. Hier lesen Sie einfach nach, ob Ihr Auto die Vorbereitung für Isofix-Ösen aufweist.
Der Einbau funktioniert dann recht einfach:
- Ausbau der Rücksitzbank: Bauen Sie die Rücksitzbank aus.
- Montage des Nachrüstsets: Montieren Sie ein geeignetes Nachrüstset. Nutzen Sie entweder ein Universalset, das zu allen Fahrzeugen passt, oder setzen Sie auf ein Nachrüstset speziell für Ihr Auto. Beachten Sie dabei penibel jeden Schritt der Montageanleitung.
- Test der Stabilität: Testen Sie, ob alle Bauteile richtig fest sitzen. Es darf nichts wackeln.
- Wiedereinbau der Rücksitzbank: Setzen Sie die Rücksitzbank wieder ein.
Wichtig: Bei der Isofix im Auto handelt es sich um ein sicherheitsrelevantes Bauteil. Achten Sie unbedingt auf einen korrekten Einbau. Andernfalls sitzt später eventuell der Kindersitz nicht richtig. Nehmen Sie den Umbau nur dann selbst vor, wenn Sie sich sehr gut mit Ihrem Fahrzeug auskennen. Alternativ erledigt eine Fachwerkstatt den Einbau zügig.

Isofix nachrüsten: die Kosten im Überblick
Möchten Sie im Auto eine Isofix nachrüsten, benötigen Sie zunächst ein Nachrüstset. Die Materialkosten belaufen sich etwa auf 50 bis 100 Euro. Teilweise sind solche Sets noch günstiger. Hinzu kommen gegebenenfalls die Kosten für die Montage durch eine Kfz-Werkstatt. Meist dauert der Einbau nur rund 30 bis 60 Minuten. Rechnen Sie mit Montagekosten von ebenfalls 50 bis 100 Euro. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Nachrüstung der Isofix im Auto also auf etwa 100 bis 200 Euro.
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FAQs zur Isofix-Befestigung
Was ist ein Isofix im Auto?
Isofix ist ein standardisiertes Befestigungssystem für Kindersitze in Autos. Es ermöglicht die sichere und einfache Installation von Kindersitzen, ohne dass Sicherheitsgurte verwendet werden müssen. Isofix besteht aus speziellen Verankerungspunkten im Auto und passenden Befestigungselementen am Kindersitz.
Wie finde ich heraus, ob mein Auto Isofix hat?
Um herauszufinden, ob Ihr Auto über Isofix-Verankerungspunkte verfügt, sollten Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs nachsehen. Dort sollten Informationen darüber enthalten sein, ob Ihr Auto mit Isofix ausgestattet ist und wo sich die Verankerungspunkte befinden. Alternativ können Sie auch auf den Rücksitzen oder im Kofferraum nach speziell gekennzeichneten Metallösen oder Kunststoffabdeckungen suchen, die auf Isofix hinweisen.
Ist Isofix immer gleich?
Das Isofix-System selbst ist standardisiert, was bedeutet, dass die grundlegende Funktionsweise und die Befestigungspunkte in den meisten Autos weltweit ähnlich sind. Dies gewährleistet eine konsistente und sichere Installation von Kindersitzen. Allerdings kann es Unterschiede in der genauen Platzierung der Isofix-Verankerungspunkte zwischen verschiedenen Fahrzeugmodellen und -marken geben.
Viele Autos verfügen über das Befestigungssystem „Isofix“. Eingeführt wurde es in den 1990er Jahren von Römer, einem Hersteller für Kindersitze. Die passende Anschlussmöglichkeit in dem Fahrzeug wurde als erstes von VW angeboten. Die Isofix Halterung erhöht vor allem die Sicherheit der Kinder im PKW. Kindersitze im Wagen zu montieren, kann ganz schön aufwendig sein. Die Isofix-Halterung soll genau dies vermeiden und die Befestigung so einfach wie möglich machen.
An jedem Kindersitz, der mit der Isofix-Halterung befestigt werden kann, befinden sich zwei Rastarme. Diese sind in der Regel aus Metall. Zunächst müssen sie entweder ausgeklappt oder eventuell herausgezogen werden, abhängig vom jeweiligen Modell. Sie werden anschließend in die entsprechenden Haltebügel im PKW eingehakt. Die Isofix-Halterung befindet sich zumeist nur auf der Rückbank des Wagens und selten auch auf dem Beifahrersitz. Bei einem Van oder einem Kleinbus verfügen oft alle hinteren Sitze über die Isofix-Halterung, da es sich dabei um klassische Familienfahrzeuge handelt. Meistens ist sie versteckt unter einer Abdeckung oder zwischen den Polstern der Sitze.
Kinder sollen im Auto so sicher wie möglich sein. Dafür ist es wichtig, dass der Kindersitz auch richtig montiert wird. Selbst wenn die Isofix-Halterung vorhanden ist, werden dabei immer wieder Fehler gemacht:
- Hörbares Einrasten: Wenn der Kindersitz und der Wagen Isofix-tauglich sind, muss bei der Montage ein deutliches Einrasten zu hören sein. Dieses Geräusch ist extra laut und dient der Überprüfung, dass das Einrasten tatsächlich erfolgt ist.
- Farbliche Indikatoren: Wenn der richtige Anschluss erfolgt ist, wird dies durch farbliche Indikatoren angezeigt. Diese befinden sich meistens an den Rastarmen des Kindersitzes. Die Farbe wechselt dann von Rot (nicht angeschlossen) auf Grün (angeschlossen). Manchmal befinden sich die Indikatoren allerdings auch an einer anderen Stelle des Kindersitzes, sind aber meistens sehr gut sichtbar.
- Sitzprüfung: Um den festen Sitz der Isofix-Halterung zu überprüfen, sollte nach der Montage testweise an dem Kindersitz gezogen werden.
Wenn der Kindersitz ausgebaut werden soll, müssen dafür die Rastarme wieder aus den Haken der Isofix-Halterung gelöst werden. Der Ausbau vollzieht sich wesentlich schneller, da hierfür nur ein Schalter gedrückt werden muss. Dadurch löst sich die Halterung automatisch. Zur erhöhten Sicherheit muss bei manchen Modellen gleichzeitig gedrückt und geschoben werden. Dadurch kann der Kindersitz während der Fahrt nicht versehentlich aus der Halterung gelöst werden.
Die meisten gängigen Familienautos weisen mittlerweile alle eine Isofix-Halterung auf. Bei einem älteren Fahrzeug kann dies auf der Homepage des Herstellers überprüft werden, da es sich dabei um ein Ausstattungsmerkmal handelt. PKWs, die ab dem Jahr 2013 zugelassen wurden, müssen mittlerweile sogar über die Isofix-Halterung verfügen.
ISOFIX Kindersicherheitssysteme
Für das Fahrzeug zugelassene ISOFIX Kindersicherheitssysteme werden an ISOFIX Befestigungsbügeln befestigt.
Top-Tether Befestigungsösen
Top-Tether Befestigungsösen sind mit dem Symbol : für einen Kindersitz gekennzeichnet. Die durch das Kindersitzsymbol gekennzeichnete Klappe der benötigten Befestigungsöse öffnen. Zusätzlich zur Isofix-Befestigung den Top-Tether Befestigungsgurt an der Top-Tether Befestigungsöse verankern. Der Gurt muss zwischen den beiden Führungsstangen der Kopfstütze verlaufen.

Der richtige Einbau des Kindersitzes garantiert eine sichere Fahrt für den Nachwuchs. Hier die wichtigsten Infos und Tipps zur Isofix-Sicherung von Kind und Kindersitz im Auto.
Was ist Isofix?
Unter Isofix versteht man eine genormte feste Verbindung zwischen Kindersitz und Fahrzeug, die vor allem den sicheren Einbau des Sitzes deutlich erleichtert. Der Kindersitz wird dabei mit Isofix-Bügeln fest mit der Karosserie des Fahrzeugs verbunden. Die Isofix-Verankerungspunkte werden heute überwiegend auf den beiden äußeren Rücksitzen serienmäßig verbaut.
Die Vor- oder Nachteile von Isofix-Sitzen
- Isofix-Kindersitze lassen sich oft etwas schneller einbauen als Modelle zur Gurtbefestigung, das gilt insbesondere für Babyschalen und Sitze für Kleinkinder.
- Sie lassen sich außerdem stabil mit dem Auto befestigen, und die Gefahr von Einbaufehlern ist geringer.
- Sitze mit Isofix sind aber meist teurer und auch schwerer als Sitze zur Gurtbefestigung.
- Sie können nicht immer auf allen Sitzplätzen wie zum Beispiel dem Beifahrersitz und nicht in allen Fahrzeugen (wie Oldtimern oder Campern) genutzt werden, wenn diese über keine Isofix-Verankerungen verfügen.
Kindersitze mit Isofix im Kindersitztest
Vor dem Kauf eines Kindersitzes sollten sich Eltern umfassend über das Angebot informieren. Dabei helfen die Ergebnisse der Kindersitztests. Allerdings sind die Ergebnisse der Vorjahre aufgrund einer neuen noch strengeren Testmethodik nicht direkt mit den aktuellen Ergebnissen vergleichbar. Alle seit diesem Datum neu zugelassenen Pkw müssen auf mindestens zwei Sitzplätzen mit Isofix-Befestigungen (zwei untere Isofix-Bügel und ein Befestigungspunkt für einen Top-Tether) ausgestattet sein. Detaillierte Informationen finden sich in der Bedienungsanleitung des Autos. Spezielle Rastarme am Kindersitz greifen mit Schnappverschlüssen um die Isofix-Bügel im Fahrzeug, die korrekte Montage wird durch grüne Indikatoren angezeigt.
Fast alle Kindersitze mit integrierten Hosenträgergurten müssen zusätzlich entweder durch einen Stützfuß oder einen Top-Tether gesichert werden. Um den Kindersitz zu lösen, muss eine Entriegelungstaste betätigt und der Sitz nach vorn gezogen werden. Je nach Kindersitzmodell kann sich die Entriegelungstaste links und rechts an den Rastarmen oder auch an der Basis unter der Sitzschale befinden.
Dabei handelt es sich um eine mit Isofix befestigte Basisstation, auf die sich passende Kindersitze aufsetzen und einrasten lassen. Das ist vor allem bei Babyschalen üblich, in denen das Neugeborene auch außerhalb vom Auto getragen werden kann und die deshalb einen schnellen Ein- und Ausbau benötigen. Relativ neu sind Sitzerhöhungen, die mit dem Fahrzeuggurt und zusätzlich mit sitzeigenen Gurtbändern, "Isofix Latch" genannt, mit den Isofix-Bügeln des Fahrzeugs verbunden werden. Sie ermöglichen ein leichtes seitliches Verschieben der Sitze. Separate Isofix-Gurtsysteme, die im Internet zur Nachrüstung von herkömmlichen Kindersitzen angeboten werden, sind jedoch nicht erlaubt.
Was sind Top-Tether oder Stützfuß?
Integrale Isofix-Kindersitze mit einer Universalzulassung (Prüfsiegel) brauchen zusätzlich zu den zwei Bügeln einen dritten Befestigungspunkt: Ein Top-Tether oder ein Stützfuß sorgt dafür, dass der Kindersitz bei einem Frontaufprall nicht übermäßig weit nach vorn gedreht werden kann. Deshalb haben fast alle Kindersitze mit integrierten Hosenträgergurten entweder einen Stützfuß oder einen Top-Tether. Diese müssen in jedem Fall verwendet und richtig eingestellt und straffgezogen werden.
Teilweise gibt es in Fahrzeugen Staufächer im Fußraum, deshalb darf ein Sitz mit Stützfuß nur in den in der Typenliste aufgeführten Fahrzeugmodellen eingebaut werden. Der Kindersitzhersteller hat für diese Fahrzeuge geprüft, dass sich der Sitz sicher montieren lässt und dass der Fußraum für den Stützfuß geeignet ist. Denn: Je enger die Gurte anliegen, desto geringer ist der Ruck bei der Rückhaltung und desto kleiner ist die Gefahr eines Anpralls am Vordersitz. Kindersitze haben meist keine Automatikgurte, deshalb muss der Hosenträgergurt beim Anschnallen am Zentralgurt straff gezogen werden. Der Beckengurt sollte möglichst unter die Jacke des Kindes gelegt werden.
Wird der Gurt beim Anschnallen nicht festgezogen, ist die Verletzungsgefahr fürs Kind viel höher. Das Bild zeigt, wie gefährlich es ist, wenn das Kind mit den Armen aus dem Hosenträgergurt schlüpft: Der Dummy fliegt nahezu ungebremst nach vorn - ein Kind würde mit dem Kopf an den Vordersitz prallen.

Was tun, wenn kein Isofix vorhanden ist?
Einige Isofix-Sitze dürfen auch mit ihrer ebenfalls vorhandenen normalen Gurtbefestigung in Fahrzeuge eingebaut werden. In einem Fahrzeug ohne Isofix-Bügel kann der Kindersitz mit dem gewöhnlichen Dreipunktgurt eingebaut werden. Ansonsten sollte immer die Isofix-Variante bevorzugt werden.
Kann man Isofix nachrüsten?
Für einige wenige ältere Fahrzeugmodelle gibt es originale Isofix-Nachrüstsätze vom Fahrzeughersteller, die von einer Fachwerkstatt montiert werden können. Universale Nachrüstlösungen, die im Internet angeboten werden, sind nicht zugelassen und sogar gefährlich, weil der Kindersitz damit nur an der Lehne des Fahrzeugsitzes und nicht an der Karosserie des Fahrzeugs befestigt wird. Die Lehne ist für diese zusätzliche Belastung nicht ausgelegt, sie kann sich bei einem Unfall verbiegen, umklappen oder sogar abreißen.
Isofix und i-Size
Alle Sitzplätze im Auto, die mit einem i-Size-Symbol gekennzeichnet sind, müssen mit Isofix-Verankerungen ausgestattet sein. Alle mit i-Size-Symbol gekennzeichneten Kindersitze können hier montiert werden. Bei Isofix-Kindersitzen ohne i-Size-Zulassung muss dagegen anhand der dem Fahrzeugsitz beiliegenden Typliste geprüft werden, ob der Kindersitz verwendet werden darf. Weitere Informationen zur Zulassung von Kindersitzen finden Sie im Artikel Kindersitz-Prüfnorm: i-Size und ECE-R 44.
Tipps und Infos rund ums Fahrzeug
Bei Kindersitzen mit eigenem Hosenträgergurt wird zwischen einem Drei- und Fünfpunktgurt unterschieden. Babyschalen haben meist einen Dreipunkt-Hosenträgergurt (Y-Gurt), dieser verläuft über die Schultern und wird zwischen den Beinen festgeschnallt. Für Kleinkinder werden Kindersitze mit Fünfpunkt-Hosenträgergurt angeboten, er verläuft noch zusätzlich rechts und links um die Hüfte und wird über dem Bauch befestigt.
Wichtig bei Systemen mit Hosenträgergurt: Die Gurte müssen immer möglichst eng am Körper des Kindes anliegen und der Körpergröße angepasst werden (Schulterhöhe). Deshalb sollten zum Beispiel besonders im Winter dicke Jacken vor dem Anschnallen besser ausgezogen oder zumindest geöffnet werden, damit der Gurt optimal anliegt.
Ein Kindersitz mit Fangkörper (Tischchen) wird immer in Fahrtrichtung und meist in Verbindung mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs befestigt. Der Sitz darf in der entsprechenden Gewichtsklasse beziehungsweise Größe des Kindes (siehe Bedienungsanleitung und Prüfsiegel) niemals ohne Tischchen verwendet werden. Allerdings sollten rückwärtsgerichtete Kindersitze mit Hosenträgergurten vorwärtsgerichteten Kindersitzen bis zu einem Alter von circa zwei Jahren immer vorgezogen werden. Hier lesen Sie alle Infos zu den sogenannten Reboardern.
Bei Sitzerhöhungen werden Kinder fast immer mit dem normalen Dreipunkt-Sicherheitsgurt des Fahrzeugs gesichert. Bitte achten Sie darauf, dass der Schultergurt mittig über die Schulter des Kindes verläuft und es beim Schlafen nicht aus dem Gurt fällt.

Erfahrungen mit Isofix im Opel Insignia
Einige Nutzer berichten von Erfahrungen mit Isofix-Grundplatten im Opel Insignia mit Leder-Ausstattung. Es wurde festgestellt, dass die Grundplatte auf dem Leder scheuern kann und leichte Abdruckspuren hinterlässt. Als Lösung werden Sitzunterlagen oder ähnliche Hilfsmittel empfohlen, um das Leder zu schützen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Isofix-Befestigungspunkte im Insignia teilweise ungünstig platziert sind, was den Einbau und die Nutzung erschweren kann.
Die Frage nach der Sicherheit von Seitenairbags hinten in Kombination mit Isofix-Kindersitzen wurde ebenfalls diskutiert. Grundsätzlich stellen Seitenairbags keine Gefahr dar, solange das Kind richtig im Sitz gesichert ist und sich nicht herauslehnen kann. Die Gefahr besteht primär bei Frontalairbags, die rückwärtsgerichtete Sitze nach hinten schleudern könnten.