Kreißsaal im AMEOS Klinikum Schönebeck

Das AMEOS Klinikum Schönebeck war über viele Jahre ein wichtiger Anlaufpunkt für werdende Eltern in der Region. Der Kreißsaal bot eine Reihe von Dienstleistungen und Veranstaltungen, um Schwangere und ihre Familien bestmöglich auf die Geburt und die Zeit danach vorzubereiten.

Geburten im AMEOS Klinikum Schönebeck

Im Laufe der Jahre wurden im AMEOS Klinikum Schönebeck zahlreiche Kinder geboren. Ein Beispiel hierfür ist die kleine Leonie, die am 16.11.2015 als 444. Geburt das Licht der Welt erblickte. Sie wog bei ihrer Geburt 4010 Gramm und war 56 cm groß. Für ihre glücklichen Eltern aus Gommern war Leonie das erste Kind.

Ein weiteres Beispiel ist Karla Marie, die am 10.05.2016 als 200. Geburt und 203. Kind im Klinikum zur Welt kam. Das kleine Mädchen wog 3530 Gramm und war 50 cm groß. Für ihre glücklichen Eltern aus Pretzien war Karla Marie das zweite Kind. Zu Hause warteten bereits Papa Sebastian und der große Bruder Matteo auf Mama Michaela und Schwesterchen Karla Marie.

Diese Geburtenzahlen verdeutlichen einen positiven Trend. Oberarzt Michael Koch der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe bemerkte im Vergleich zum Vorjahr, dem 11.05.2015, mit nur 170 Geburten, einen deutlichen Aufwärtstrend.

Babyglück: Neugeborenes im Kreißsaal des Klinikums

Angebote und Sprechstunden

Um diese positive Entwicklung fortzusetzen, setzten die Ärzte und Mitarbeiter des Klinikums auf verschiedene Angebote. Jeden Mittwoch konnten sich werdende Mütter in der Hebammensprechstunde zwischen 10:00 Uhr und 16:00 Uhr über das Leistungsspektrum informieren und die Räumlichkeiten besichtigen.

Regelmäßig wurden von den Klinikhebammen im AMEOS Klinikum Schönebeck auch Geburtsvorbereitungskurse, Nachsorge und Rückbildungsgymnastik, Babymassage sowie Geschwisterkurse angeboten.

Zusätzlich fanden Elterninformationsabende statt, bei denen Interessierte in einer lockeren Gesprächsrunde Informationen erhielten und den kompletten Kreißsaal besichtigen konnten. Ein solcher Abend war für den 18. Januar 2016 angekündigt, ein weiterer für den 23. Mai 2016 um 18:00 Uhr.

Ausstattung des Kreißsaals

Für die Entbindung standen den Frauen im Klinikum drei Kreißsäle mit modernster Überwachungstechnik zur Verfügung.

Schließung des Kreißsaals und Auswirkungen

Die Nachricht, dass die Kliniken für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie für Kinder- und Jugendmedizin ab Mittwoch, dem 08.12.2021, nicht mehr in Schönebeck betrieben, sondern am AMEOS-Standort Aschersleben "gebündelt" werden, stellte für viele Schwangere in der Region eine Hiobsbotschaft dar. Zahlreiche Frauen, unter anderem aus Staßfurt und Schönebeck, hatten ihre Entbindung im Schönebecker Kreißsaal geplant.

Diese Entscheidung führte dazu, dass betroffene Schwangere aus Schönebeck vermehrt auf die Entbindung in der Landeshauptstadt Magdeburg auswichen. Nancy Pardo Chamizo aus Schönebeck, die ursprünglich in ihrer Heimatstadt entbinden wollte, sah sich nach Alternativen in Magdeburg um.

Symbolbild: Schwangere Frau

AMEOS Klinikum Schönebeck - Ein Überblick

Seit 2012 sichert AMEOS die Gesundheitsversorgung in der Region Salzland an vier Standorten: Aschersleben, Bernburg, Staßfurt und Schönebeck. Das Leistungsspektrum der AMEOS Klinika im Salzland umfasst dabei im Verbund Chirurgie, Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie, Frauenheilkunde, Urologie sowie geriatrische und psychiatrische Versorgung.

Das AMEOS Klinikum Schönebeck selbst ist seit über einhundert Jahren ein fester Bestandteil der gesundheitlichen Versorgung der Region. Es bot an seinen Standorten in der Köthener Straße 13 (Hauptstandort) und Am Gradierwerk 3 (Innere Kliniken) Leistungen der Basisversorgung an und kooperierte mit umliegenden AMEOS Klinika sowie externen Partnern. In acht ärztlich geleiteten Fachabteilungen und Belegarztabteilungen wurde die Versorgung eines breiten Spektrums an Erkrankungen sichergestellt.

Das Klinikum war als Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg anerkannt. Projekte im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) wurden aus EU-Mitteln gefördert.

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