Die Protagonistin der Sozialreportage „Armes Deutschland - stempeln oder abrackern?“, Carola, sieht sich erneut mit der Möglichkeit einer Schwangerschaft konfrontiert. Diese Nachricht wirft erneut die Frage nach der Beziehung zu ihren bereits sieben Kindern auf.
Carolas turbulentes Liebesleben und die Sorge um eine erneute Schwangerschaft
Carola, die in der Sendung „Armes Deutschland“ für ihren Lebensstil bekannt ist, lebt von Sozialhilfe und befindet sich in einer prekären Situation. Trotz einer kürzlichen Trennung, eines Umzugs und finanzieller Schwierigkeiten könnte sie zum achten Mal schwanger sein. Diese potenzielle Schwangerschaft wirft sofort die Frage nach dem Vater auf: Ist es ihr Ex-Freund Lothar oder ihr aktueller Partner Stefan? Dies ist jedoch nicht die einzige Herausforderung. Stefan äußert sich besorgt, dass ein neugeborenes Kind sofort in die Obhut des Jugendamts käme.
Glücklicherweise stellt sich die Befürchtung als unbegründet heraus. Ein Besuch beim Frauenarzt klärt auf: Carola ist nicht schwanger. Doch die Frage nach dem Wohl ihrer sieben Kinder bleibt bestehen.

Das Schicksal von Carolas sieben Kindern: Leben in Pflegefamilien
Carola ist bereits siebenfache Mutter. Ihre Kinder leben allesamt in Pflegefamilien, und sie hat zu keinem von ihnen noch Kontakt. Die Umstände der Geburten ihrer Kinder werfen ein besorgniserregendes Licht auf Carolas Einstellung zur Mutterschaft und zur Gesundheit ihrer Kinder.
Im Jahr 2018 kam Carolas jüngstes Kind mit Ex-Freund Willi viel zu früh und untergewichtig zur Welt. Carola hatte sich geweigert, während der Schwangerschaft auf das Rauchen zu verzichten. Nach nur einem Monat entschied sie sich, ihr Kind im Krankenhaus nicht mehr zu besuchen, woraufhin das Jugendamt das Sorgerecht übernahm. Dieser Vorfall ist symptomatisch für Carolas Umgang mit ihren Kindern, da alle ihre sieben Kinder in Pflegefamilien leben und keinen Kontakt mehr zu ihr haben.
Carola, die seit 2017 Teil der Sendung ist, hat ein bewegtes Liebesleben, das die Situation zusätzlich verkompliziert. Sie lebte zeitweise mit Lothar zusammen, doch die Beziehung zerbrach. Noch am selben Tag der Trennung fand sie Trost bei ihrem Ex-Freund Stefan, zu dem sie auch wieder zog. Aktuell wohnt sie vier Etagen über ihrem ehemaligen „Liebesnest“ mit Lothar.

Die Suche nach dem Vater und die Angst vor dem Jugendamt
Die Vermutung einer erneuten Schwangerschaft löste bei Carola und ihrem Umfeld erhebliche Besorgnis aus. Lothar äußerte die Möglichkeit, dass das Kind von ihm sein könnte, da die Verhütung vernachlässigt wurde. Er fügte hinzu: „Wir wollten ja noch ein Kind haben.“ Allerdings haben sich die Umstände geändert, da sie kein Paar mehr sind, was eine Schwangerschaft für Carola unglücklich machen würde.
Carola selbst äußerte die Vermutung, von Lothar schwanger zu sein. Stefan hingegen kann keine Kinder mehr zeugen und ist somit nicht der Vater. Die Situation spitzt sich zu, da Carola und Lothar trotz der Trennung im selben Gebäude wohnen.
Carola ist schwanger & im Schuldenstress 😟🤰💸 | Armes Deutschland | Ganze Folge | RTLZWEI Dokus #16
Carolas 40. Geburtstag und die anhaltenden Beziehungsdramen
Carola feierte ihren 40. Geburtstag inmitten von Beziehungsdramen. Sie stand erneut zwischen zwei Männern: Sie wohnte bei Stefan, hatte aber noch Habseligkeiten bei Lothar, mit dem sie zu diesem Zeitpunkt keinen Kontakt wollte. Die Frage, ob sich die Streithähne einigen konnten, insbesondere im Hinblick auf Carolas Geburtstag, blieb im Raum stehen.
Die vermeintliche Schwangerschaft und die Auflösung
Die Indizien für eine Schwangerschaft schienen eindeutig: Carolas Hosen passten nicht mehr, und sie musste sich in den vergangenen Monaten wiederholt übergeben. Carola selbst bemerkte: „Mir passen ja fast keine Hosen mehr.“
Diese Anzeichen führten zu der Vermutung, dass Carola zum achten Mal schwanger sein könnte. Ein „Aschenbecher-Test“, bei dem sie einen Aschenbecher auf ihrem Bauch platzierte und meinte, er habe sich bewegt, verstärkte diese Annahme. Trotz des Wissens um die Risiken des Rauchens während der Schwangerschaft, das bereits zur Frühgeburt eines ihrer Kinder geführt hatte, zeigte Carola wenig Bereitschaft, ihr Verhalten zu ändern. Sie argumentierte: „Ich weiß, dass das schädlich ist. (…) Aber in dem Sinne kann man mir nicht alles verbieten. Das funktioniert nicht. Das geht nicht.“
Letztendlich brachte ein Besuch beim Frauenarzt Klarheit. Carolas Arzt stellte fest, dass ihre Schleimhaut zu flach sei, um eine Frucht einzunisten, und schloss eine Schwangerschaft aus. Für Carola war dies eine erleichternde Nachricht. Sie freute sich: „Ich war sicher, dass ich schwanger war, weil ich zugenommen habe, ich habe mich übergeben. Aber dann brauche ich wenigstens das Rauchen nicht aufgeben, den Kaffee nicht aufgeben, den Alkohol nicht aufgeben, jetzt habe ich Gewissheit.“
