Kreisklinik Ebersberg: Einblicke in Geburtshilfe und Wochenbettstation

Die Entscheidung für eine Klinik zur Geburt ist eine der wichtigsten für werdende Eltern. Die Kreisklinik Ebersberg wird von vielen Patientinnen für ihre familiäre Atmosphäre, die hohe Kompetenz des Personals und die angenehme Umgebung gelobt. Insbesondere die Geburtshilfe und die Betreuung auf der Wochenbettstation stehen im Fokus zahlreicher Erfahrungsberichte, die sowohl positive als auch vereinzelt kritische Aspekte beleuchten.

Erfahrungen im Kreißsaal

Viele Frauen schildern ihre Entbindung als eine durchweg positive Erfahrung, geprägt von der Professionalität und Herzlichkeit der Hebammen und Ärzte. Die Betreuung wird oft als einfühlsam, kompetent und auf die individuellen Wünsche der Gebärenden abgestimmt beschrieben.

Lob für Hebammen und Ärzte

Besonders hervorgehoben wird die ruhige und kompetente Art des Personals, selbst bei längeren Geburten und Komplikationen. Eine Gebärende berichtet:

"Und auch wenn meine Geburt 16 Stunden dauerte und einige Komplikationen mit sich brachte, glaube ich, dass die Hebammen im Kreißsaal lieb, professionell und kompetent waren. Dasselbe denke ich auch über Dr. Gabitov, der am Ende mein Kind zur Welt gebracht hat und sehr ruhigen und kompetenten Eindruck machte, großen Respekt."

Andere Patientinnen bestätigen diese Eindrücke:

"Die Hebamme die für mich zuständig war, war einfach großartig. Sie ging auf meine Wünsche ein und machte es für mich so angenehm wie möglich. Es war wirklich sehr schön. Kein Vergleich zu meiner ersten Geburt in ein anderes Krankenhaus."

"Die Geburt wurde wunderbar betreut, wir hatten genau das richtige Maß zwischen Betreuung durch die Hebamme, aber auch die Möglichkeit, immer wieder mal nur zu zweit im Kreißsaal zu sein. Ich habe mich dadurch zu jeder Zeit sehr gut betreut gefühlt, hatte aber auch genügend Freiraum während der Geburt."

Die Möglichkeit, bei der Geburt von Ärzten wie Dr. Gabitov unterstützt zu werden, die durch ihre ruhige und kompetente Ausstrahlung überzeugen, wird ebenfalls positiv hervorgehoben. Ein besonderes Lob gilt auch Hebammen wie Sara Collura, die für ihre Hingabe und Professionalität geschätzt wird.

Herausforderungen und Kritikpunkte im Kreißsaal

Vereinzelt gibt es auch kritische Stimmen, die sich auf die Betreuung während der Geburt beziehen. Eine Patientin, selbst Ärztin, schildert eine für sie unbefriedigende Erfahrung:

"Aber wenn Sie wirklich hineingehen, hat niemand Ihre Datei gelesen und sie leugnen immer wieder, was Sie verlangen. Ich bin selbst Arzt und wusste, was ich fragte und warum, aber die Hebamme, die mich aufgenommen hat, wollte die Dinge verschieben, damit ihre Schicht um 7 Uhr morgens endet und sie geht, ohne etwas für mich zu tun. Sie sagte dies tatsächlich um 4.30 Uhr, als ich nach einer Epiduralanästhesie fragte, und sie sagte, wenn die nächste Schicht wechselt, wird es der nächste Hebamme tun."

Diese Patientin berichtet zudem von Problemen bei der Versorgung nach der Geburt, insbesondere bei der Nachsorge von Geburtsverletzungen.

Weitere Kritikpunkte umfassen:

  • Einleitungen mit ungeeigneten Mitteln und mangelnder Aufklärung.
  • Unnatürliche Wehen und Wehenstürme als Folge von Medikamenten.
  • Wartezeiten bei der Schmerztherapie (PDA).
  • Unfreundliches und grobes Personal in Einzelfällen.
  • Ärzte, die nicht ausreichend mit den Patienten kommunizieren.
  • Probleme bei der Narkoseführung während eines Kaiserschnitts.
  • Einschränkungen für Väter, die nicht bei Kaiserschnitten dabei sein durften.
Schema der Abläufe im Kreißsaal mit Fokus auf Kommunikation und Patientinnenwohl

Erfahrungen auf der Wochenbettstation

Die Erfahrungen auf der Wochenbettstation sind gemischt. Während viele Patientinnen die Betreuung als freundlich, hilfsbereit und fürsorglich beschreiben, gibt es auch deutliche Kritikpunkte.

Positive Aspekte der Wochenbettstation

Viele frischgebackene Eltern loben die familiäre Atmosphäre und die Unterstützung durch das Personal. Die Möglichkeit, in Familienzimmern untergebracht zu werden, wird als großer Vorteil empfunden, da sie den Eltern ermöglicht, die ersten Tage gemeinsam mit ihrem Neugeborenen in einer entspannten Umgebung zu verbringen.

"Auch auf der Wochenstation war es toll. Das Personal war immer für einen da und immer freundlich. Ich möchte mich hierfür für ein großes Lob aussprechen. Ihr seit toll und macht großartige Arbeit."

"Der Aufenthalt im Familienzimmer fühlte sich mehr nach Urlaub als nach Krankenhausaufenthalt an und die Schwestern waren immer für einen da und unterstützten uns als frischgebackene Eltern."

Das **Essen** wird häufig als gut bis hervorragend bewertet.

Die Wochenbettstation bietet:

  • Rund-um-die-Uhr-Betreuung des Neugeborenen bei der Mutter im Beistellbettchen.
  • Unterstützung durch Kinderkrankenschwestern bei Bedarf.
  • Zertifizierte Still- und Laktationsberaterinnen.
  • Frühstücksbuffet, Kinder- und Stillzimmer sowie eine Spielecke für Geschwisterkinder.
Illustration eines Familienzimmers mit frischgebackenen Eltern und Baby

Kritikpunkte auf der Wochenbettstation

Einige Patientinnen berichten von negativen Erfahrungen mit dem Personal auf der Wochenbettstation. Dazu gehören:

  • Unprofessionalität und mangelndes Engagement des Personals.
  • Das Personal wirkte genervt und gestresst.
  • Untersuchungen am Kind wurden ohne Aufklärung durchgeführt.
  • Unfreundliches und schlechte gelauntes Verhalten einzelner Schwestern.
  • Mangelnde Aufmerksamkeit für Probleme wie Verstopfung oder postpartale Depression.
  • Unsauberkeit im Familienzimmer.
  • Die Tatsache, dass die Stiche nach einem Kaiserschnitt bei der Entlassung nicht kontrolliert wurden.

Eine Patientin schildert:

"Das Familienzimmer war dreckig, als wäre es seit dem letzten Aufenthalt nicht gereinigt worden. Das Personal ist unprofessionell und nicht engagiert, alle wirken von Patineten genervt und gestresst. In der Nacht wurden manche Untersuchungen bei meinem Kind ohne Aufklärung gemacht. Auch eine ältere Schwester mit grauen Haaren war ohne Grund ziemlich unhöflich und schlecht gelaunt."

Besondere Angebote und Services

Die Kreisklinik Ebersberg bietet eine Reihe von Services, die den Aufenthalt für werdende und junge Familien angenehmer gestalten sollen.

Familienzimmer und Bonding

Ein zentraler Aspekt ist das Konzept des Bondings, das durch die Möglichkeit des Aufenthalts in einem Familienzimmer gefördert wird. Diese Zimmer sind für Mutter, Vater und Baby konzipiert und kostenfrei, sofern verfügbar. Hier können die ersten Tage als Familie ungestört und dennoch unter professioneller Aufsicht verbracht werden.

Kinderärztliche Untersuchungen und Neugeborenen-Screening

Die Klinik bietet umfassende kinderärztliche Untersuchungen direkt nach der Geburt an, darunter die U2, den Hüftultraschall, Hörtests und das Neugeborenenscreening. Auch spezielle Behandlungen wie die Fototherapie bei Gelbsucht sind verfügbar.

Standesamtliche Anmeldung im Klinikum

Für die erleichterte Abwicklung nach der Geburt bietet das Klinikum die Möglichkeit, die standesamtliche Anmeldung direkt vor Ort vorzunehmen. Hierfür werden die notwendigen Dokumente und Informationen bereitgestellt.

Rückbildungskurse

Das Physiotherapie-Team der Klinik bietet regelmäßig Rückbildungskurse an, die Frauen nach der Entbindung helfen, ihren Körper wieder zu stärken.

Fazit und Empfehlung

Die Kreisklinik Ebersberg wird von vielen Patientinnen weiterempfohlen, insbesondere für die Geburtshilfe. Die familiäre Atmosphäre, die Kompetenz der Hebammen und Ärzte sowie die positiven Erfahrungen im Kreißsaal überwiegen für die meisten die vereinzelt auftretenden Kritikpunkte auf der Wochenbettstation. Die positiven Aspekte wie das Familienzimmer, das gute Essen und die umfassenden Services tragen zu einem insgesamt positiven Bild bei.

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