Ultraschallbilder im Schwangerschaftskalender: Eine Reise von Woche zu Woche

Die Entwicklung Ihres Babys im Mutterleib ist ein fortlaufender Prozess, der Woche für Woche beeindruckende Fortschritte macht. Ultraschalluntersuchungen spielen dabei eine entscheidende Rolle, um die Gesundheit und das Wachstum Ihres Kindes zu überwachen. Diese Bildergalerie bietet Ihnen einen detaillierten Einblick in die Ultraschallbilder von der 4. bis zur 41. Schwangerschaftswoche. Es ist wichtig zu beachten, dass jedes Ultraschallbild einzigartig ist und von der individuellen Schwangerschaft, der Position des Babys und der Erfahrung des Arztes abhängt. Die angegebenen Größen und Gewichte sind Richtwerte. Bei Fragen zur Entwicklung Ihres Babys wenden Sie sich bitte an Ihre gynäkologische Praxis.

Ultraschallbild eines Embryos in der frühen Schwangerschaft

Frühe Schwangerschaftswochen: Die ersten Anzeichen und Entwicklungen

4. Schwangerschaftswoche: Die Einnistung

Etwa in der 4. Schwangerschaftswoche nistet sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter ein. In dieser Phase der Frühschwangerschaft ist auf dem Ultraschall meist nur die Fruchthöhle sichtbar, da der Embryo noch zu klein ist. Erst in den folgenden Tagen wird ein Schwangerschaftstest positiv ausfallen.

5. Schwangerschaftswoche: Sichtbarkeit des Embryos

Zwischen der 5. und 8. SSW wird eine Schwangerschaft per Ultraschall festgestellt. In der 5. Schwangerschaftswoche ist eine winzige runde Struktur im Ultraschall zu erkennen. Der Embryo ist jetzt etwa zwei Millimeter lang und auf dem Ultraschall zu dieser Zeit oft noch nicht eindeutig zu identifizieren.

6. Schwangerschaftswoche: Erste Konturen

In der 6. Schwangerschaftswoche ist der Embryo als kleine Verdickung in der schwarzen Fruchtblase auf dem Ultraschallbild zu erkennen.

7. Schwangerschaftswoche: Die Bohnenform

Der Embryo hat in der 7. Schwangerschaftswoche die Form einer länglichen Bohne erreicht und ist etwa fünf Millimeter lang.

8. Schwangerschaftswoche: Ausbildung von Gliedmaßen

In der 8. Schwangerschaftswoche bilden sich Hände und Füße weiter aus. Der Embryo misst jetzt etwa 15 Millimeter und lässt durch seine Arm- und Beinansätze bereits eine Ähnlichkeit mit einem kleinen Teddybären erkennen.

9. Schwangerschaftswoche: Beginn des dritten Monats und erste Untersuchung

Zwischen der 9. und der 12. Schwangerschaftswoche findet die erste Ultraschalluntersuchung statt. Mit der 9. Schwangerschaftswoche beginnt der dritte Monat. Der Embryo ist ungefähr zwei Zentimeter lang, der kleine Schwanz bildet sich zurück und die Ohren werden langsam sichtbar.

Ultraschallbild eines Fötus in der 9. Schwangerschaftswoche mit beginnenden Ohren

Das erste Trimester: Deutlichere Strukturen und Wachstum

10. Schwangerschaftswoche: Menschliche Silhouette

In der 10. Schwangerschaftswoche ist der Hals etwas länger geworden und die menschliche Silhouette wird sichtbarer. Der Fötus misst circa 2,5 Zentimeter (Scheitel-Steiß-Länge = SSL).

11. Schwangerschaftswoche: Erkennbare Körperteile

Bei einem Ultraschallbild aus der 11. Schwangerschaftswoche lassen sich die Körperteile des Babys bereits erkennen. Im Verhältnis zum Rest des Körpers ist der Kopf des Fötus größer. Auf dem Ultraschallbild sind oft die Beine des Fötus zu sehen, die an den Knien im rechten Winkel gebeugt sind.

12. Schwangerschaftswoche: Ein kleiner Mensch

Ihr Baby ist in der 12. Schwangerschaftswoche ein vollständiger kleiner Mensch, obwohl es nur rund fünf Zentimeter misst. Mit etwas Glück ist auf dem Ultraschallbild jetzt schon zu sehen, wie Ihr Baby gähnt. Der Kopf ist im Vergleich zum restlichen Körper noch überdimensional groß.

13. Schwangerschaftswoche: Ende des ersten Trimesters und erste Geschlechtsprognosen

Langsam entwickeln sich die Proportionen des Babys. Mit dem Beginn der 13. Schwangerschaftswoche ist das sensible erste Trimester vorbei. Ihr Baby hat in den letzten Wochen große und wichtige Fortschritte gemacht. Erste Geschlechtsprognosen können Gynäkolog*innen nun abgeben, wenn das Baby günstig liegt.

Das zweite Trimester: Ausgeprägtere Merkmale und Bewegungen

14. Schwangerschaftswoche: Entwicklung der Mimik und Geschlechtsbestimmung

In der 14. Schwangerschaftswoche entwickelt sich die Mimik des Babys weiter. Stirnrunzeln, Grimassen schneiden - all das ist ab jetzt möglich. Vielleicht lässt sich auch das Geschlecht des Babys schon erkennen. Die Geschlechtsbestimmung findet aber meist bei der zweiten Ultraschalluntersuchung zwischen der 19. und der 22. Schwangerschaftswoche statt. Auf einem Ultraschallbild kann man bei Zwillingsschwangerschaften zwei Fruchtblasen sehen.

15. Schwangerschaftswoche: Wachstum und erste Bewegungen

Rund zehn Zentimeter misst Ihr Baby in der 15. Schwangerschaftswoche. Auf einem Ultraschallbild lässt sich möglicherweise erkennen, wie sich das Kleine bewegt. Im Bild kann ein Bein des Fötus zu sehen sein, das mit dem Knie leicht gebeugt ist.

16. Schwangerschaftswoche: Größe und Nabelschnur

Mit etwa elf Zentimetern ist Ihr Baby in der 16. SSW noch so klein, dass es in Ihre Handfläche passen würde. Auf dem Ultraschallbild ist die Nabelschnur zu sehen, die das Baby mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.

Ultraschallbild der Nabelschnur in der 16. Schwangerschaftswoche

17. Schwangerschaftswoche: Erkennbare Körperteile

Auf diesem Ultraschallbild aus der 17. Schwangerschaftswoche ist ein kleiner, perfekter Fuß des Babys zu sehen. Auf einem 3-D-Ultraschall erkennt man schon deutlich das kleine Gesicht des Fötus, der jetzt ungefähr 10,6 Zentimeter vom Scheitel bis zum Steiß (SSL) misst.

18. Schwangerschaftswoche: Fettgewebebildung und Hände

In der 18. Schwangerschaftswoche beginnt Ihr Baby Fettgewebe unter der Haut anzusetzen, damit es später vor Kälte geschützt ist. Auf dem Ultraschallbild erkennt man mit etwas Übung beide Hände und einen Fuß.

19. Schwangerschaftswoche: Gewichtszunahme und Plazenta

Ihr Baby wächst Woche für Woche und wird immer schwerer. Um die 18. und 19. Schwangerschaftswoche wiegt es schon mehr als die Plazenta. Auf einem Ultraschallbild ist oft die Plazenta gut zu erkennen, aus der die Nabelschnur entspringt.

20. Schwangerschaftswoche: Halbzeit und Gesichtsdarstellung

Es ist Halbzeit - und Ihr Baby fühlt sich pudelwohl. Noch ist in Ihrer Gebärmutter genügend Platz für seine Turnübungen. Auf einem 3-D-Ultraschall in der 20. Schwangerschaftswoche scheint das Baby am Daumen seiner linken Hand zu nuckeln.

21. Schwangerschaftswoche: Platz für Bewegung

Gut sind auf diesem Ultraschallbild die zwei kleinen Füße des Babys von unten zu sehen. Ihr Baby hat noch genügend Platz für seine Bewegungen.

22. Schwangerschaftswoche: Realistische Darstellung und Durchblutungsmessung

Durch die Dopplersonographie kann die Durchblutung der Gefäße gemessen werden. 3D- und 4D-Techniken machen es möglich, das Ungeborene so realistisch darzustellen. Auf diesem Ultraschallbild ist das Profil des Babys gut zu erkennen.

23. Schwangerschaftswoche: Schlafpausen und Mimik

Dieses Baby versteckt sich gerade vor dem Ultraschall. Vielleicht möchte es lieber schlafen? Möglich wäre es, denn ab der 23. Schwangerschaftswoche sind die Augenlider geöffnet und das Baby kann blinzeln. Gesichtszüge und Mimik sind im 3-D-Ultraschall besonders gut zu beobachten.

24. Schwangerschaftswoche: Hände und Feinmotorik

Auch dieses Baby hält sich im Moment der Aufnahme die Augen zu. Mit seinen Händen kann das Ungeborene ab jetzt noch mehr anstellen. Ganz deutlich ist hier eine Hand mit Hand- und Fingerknochen zu sehen.

25. Schwangerschaftswoche: Training für das Leben außerhalb

Ihr Baby trainiert weiterhin fleißig für das Leben außerhalb der Gebärmutter. Etwa in der 25. Schwangerschaftswoche beginnt es, die Lungenreifung voranzutreiben.

26. Schwangerschaftswoche: Größen- und Gewichtszunahme

Auf dem Ultraschallbild lässt sich gut erkennen, dass Ihr Baby jetzt immer größer und schwerer wird. In der 26. Schwangerschaftswoche schluckt das Baby häufig Fruchtwasser und bekommt Schluckauf - beides wichtige Atem- und Schluckübungen.

27. Schwangerschaftswoche: Kindsbewegungen von außen spürbar

Ungefähr zu diesem Zeitpunkt Ihrer Schwangerschaft lassen sich die Kindsbewegungen auch von außen erspüren. Mit dem Dopplerultraschall kann auch der Blutfluss in den Blutgefäßen im Gehirn farbig dargestellt werden.

28. Schwangerschaftswoche: Kontrolle von Entwicklung und Gesundheit

Eine Ultraschalluntersuchung wird stets dazu durchgeführt, die Entwicklung und Gesundheit des Babys zu kontrollieren. Nicht nur der Blutfluss, auch andere bewegte Flüssigkeiten können farbig dargestellt werden - wie hier der Urinstrahl eines kleinen Jungen.

4D-Ultraschallbild eines Babys in der 29. Schwangerschaftswoche

Das dritte Trimester: Vorbereitung auf die Geburt

29. Schwangerschaftswoche: Deutliche Gesichtszüge

Hier im 4D-Ultraschall lassen sich die Gesichtszüge des Kindes richtig gut erkennen. Auf diesem Ultraschallbild aus der 29. Schwangerschaftswoche sieht das Ungeborene fast fertig aus. Man sieht einen kleinen Fuß, der mit der Sohle nach oben zeigt.

30. Schwangerschaftswoche: Trainieren der Mimik und Fötusstellung

Anhand dieses Ultraschallbilds könnte man meinen, das Ungeborene würde gerade lächeln. Tatsächlich ist es so, dass Babys bereits im Mutterleib ihre Mimik trainieren. Der 3-D-Ultraschall zeigt das Gesicht des Babys und die beiden kleinen Hände. Etwa in der 30. Schwangerschaftswoche nehmen Babys die Fötusstellung ein.

31. Schwangerschaftswoche: Erkennbarkeit der Umrisse

Nicht immer liefern Ultraschallbilder das perfekte Babyfoto. Manchmal kann man als Laie darauf gar nichts erkennen (oder nur die Umrisse des Schädels, wie hier auf dem Bild). Aber keine Sorge: Ihr*e Arzt*Ärztin weiß genau, worauf zu achten ist - etwa bei der dritten großen Ultraschalluntersuchung zwischen der 29. und 32. Schwangerschaftswoche.

32. Schwangerschaftswoche: Geschlechtsbestimmung und 4D-Ultraschall

Dieser 4D-Ultraschall ist in der 32. Schwangerschaftswoche (31+5) entstanden. Hier sieht man, dass dieses Baby ein Junge ist. Der kleine Penis ragt deutlich ins Bild. Wenn das Baby günstig liegt, kann man schon um die 14. SSW das Geschlecht erkennen.

33. Schwangerschaftswoche: Gewichtsschätzung und Profilansicht

Auch das ungefähre Gewicht Ihres Babys kann mithilfe der Ultraschalluntersuchung ermittelt werden. In der 33. Schwangerschaftswoche wiegt Ihr Kind fast zwei Kilogramm. Das Baby ist hier im Profil zu sehen.

34. Schwangerschaftswoche: Detailreiche Darstellung

Die Aufnahme von einem 4D-Ultraschall zeigt das Gesicht eines Babys. Hier ist ein perfektes kleines Ohr zu erkennen.

35. Schwangerschaftswoche: Gemütliche Lage und Haaransatz

Dieses Baby kuschelt gemütlich im Bauch seiner Mama. Bis zur Geburt hat es dafür auch noch ein paar Wochen Zeit. Auf diesem Bild sieht man den Kopf des Kindes von oben. Die hellen Punkte rechts im Bild sind Haare, die im Fruchtwasser schwimmen.

36. Schwangerschaftswoche: Profilansicht und Schamlippen

Hier muss man schon genau hinschauen, um das Baby im Profil zu erkennen. Dieses Baby ist ein Mädchen. Deutlich sind die äußeren, größeren und die inneren, kleineren Schamlippen zu sehen. Fast alle Ungeborenen begeben sich ab der 36. Schwangerschaftswoche in die endgültige Geburtsposition.

37. Schwangerschaftswoche: Drehung und vollständige Entwicklung

Auf diesem Ultraschallbild aus der 37. Schwangerschaftswoche ist zu erkennen, wie sich das Baby gerade dreht. Das Gesicht ist vollständig ausgebildet.

38. Schwangerschaftswoche: Gewicht einer Honigmelone und Daumenlutschen

In der 38. Schwangerschaftswoche tragen Sie eine große Honigmelone in Ihrem Bauch: Ihr Baby wiegt nun ungefähr 3.100 Gramm. Das Baby lutscht am Daumen.

39. Schwangerschaftswoche: Gewicht einer Mini-Wassermelone und Herzkammern

Auf diesem Ultraschallbild ist gut zu erkennen, dass Ihr Baby gewichtstechnisch noch einmal Gas gibt: Es wiegt jetzt ungefähr so viel wie eine Mini-Wassermelone. Das sind etwa 3.250 Gramm. Auf diesem Bild sind deutlich die vier Herzkammern und die Herzklappen zu erkennen.

40. Schwangerschaftswoche: Geburtsgewicht erreicht und Startlöcher

Ihr Baby steht in den Startlöchern: Alle Körpersysteme sind schon seit den letzten Schwangerschaftswochen fertig entwickelt, das Geburtsgewicht von etwa 3.400 Gramm ist erreicht. Auf diesem 3-D-Ultraschall hält sich das Baby eine Hand vors Gesicht.

41. und 42. Schwangerschaftswoche: Das Warten auf die Geburt

Sicher halten Sie das letzte Ultraschallbild Ihres Babys sehnsüchtig in der Hand und können es kaum erwarten, es endlich live kennenzulernen. Allerdings kommen die wenigsten Babys „pünktlich“ zur Welt. Sollte der Termin überschritten werden, können unter anderem CTG und Ultraschall je nach individueller Situation den Verlauf der 41. und 42. Schwangerschaftswoche begleiten.

Schwangerschaft: Die ersten 3 kritischen Monate

Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft: Ein Überblick

Wie viele Ultraschall-Untersuchungen werden angeboten?

In der allgemeinen Schwangerschaftsvorsorge sind drei Ultraschall-Untersuchungen vorgesehen. Sie werden von Frauenärztinnen oder -ärzten durchgeführt, von den Krankenkassen bezahlt und finden in der Regel um die 10., die 20. und die 30. Schwangerschaftswoche statt. Hebammen dürfen keinen Ultraschall durchführen. Wenn die Schwangere gesund ist und die Schwangerschaft normal verläuft, sind keine weiteren Ultraschall-Aufnahmen notwendig.

Was passiert beim Ultraschall?

Bei einer Ultraschall-Untersuchung werden von einem kleinen Schallkopf aus Schallwellen in den Körper gesendet. Treffen die Schallwellen auf Körpergewebe, werden sie zurückgeworfen. Diese je nach Körpergewebe unterschiedlich starken „Echos“ nimmt der Schallkopf wieder auf. Ein Computer errechnet daraus ein bewegtes Bild, das auf einem Monitor erscheint. Im ersten Schwangerschaftsdrittel wird der Ultraschall durch die Vagina durchgeführt, bei späteren Untersuchungen über die Bauchdecke. Für einen besseren Kontakt zwischen Schallkopf und Haut wird vorher ein Gel aufgetragen.

Ist der Ultraschall schädlich?

Nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand gibt es keine Belege dafür, dass Schallwellen dem Kind oder der Schwangeren schaden. Beim Doppler-Ultraschall entsteht Wärme im untersuchten Gewebe, daher sollte er in der Frühschwangerschaft nur mit einer speziellen medizinischen Begründung angewendet und möglichst kurzgehalten werden.

Die drei regulären Ultraschall-Untersuchungen

  • Erste Untersuchung: 9. bis 12. Schwangerschaftswoche
    Diese Untersuchung dient vor allem dazu, die Schwangerschaft zu bestätigen, ob sich der Embryo in der Gebärmutter eingenistet hat, und die äußere Körperform zu beurteilen. Das schlagende Herz des Embryos ist bereits zu sehen. Zu diesem frühen Zeitpunkt lassen sich die Schwangerschaftswoche und der voraussichtliche Geburtstermin genauer bestimmen.
  • Zweite Untersuchung: 19. bis 22. Schwangerschaftswoche
    Bei dieser Untersuchung wird die altersgerechte Entwicklung des Kindes überprüft. Es werden die Größe von Kopf und Bauch sowie die Länge des Oberschenkelknochens gemessen, die Fruchtwassermenge bestimmt und die Herzaktion geprüft. Außerdem wird die Lage der Plazenta kontrolliert. Eine erweiterte Untersuchung bietet zudem eine genauere Betrachtung von Kopf, Hirnkammern und Kleinhirn.
  • Dritte Untersuchung: 29. bis 32. Schwangerschaftswoche
    Diese Untersuchung dient der Beurteilung der altersgerechten Entwicklung sowie der Lage des Kindes. Auch die Plazenta und die Fruchtwassermenge werden erneut überprüft. Diese Informationen sind wichtig für die Geburtsplanung.

Spezielle Ultraschall-Untersuchungen

Zusätzliche Ultraschall-Untersuchungen sind möglich, wenn es Hinweise auf eine Erkrankung des Kindes oder Auffälligkeiten im Verlauf der Schwangerschaft gibt. Dazu gehören:

  • Doppler-Ultraschall: Zur Überprüfung des Blutflusses in mütterlichen und kindlichen Gefäßen.
  • Feindiagnostik-, Fehlbildungs- oder Organ-Ultraschall: Mit einem hochauflösenden Gerät werden Organe, einschließlich des Herzens, genauer untersucht.
  • 3D/4D-Ultraschall: Produziert ein räumliches Bild oder Video des Ungeborenen, wird aber seit 2021 nur noch in medizinisch begründeten Ausnahmefällen eingesetzt.

Aussagekraft von Ultraschall-Untersuchungen

Die Aussagekraft von Ultraschall-Untersuchungen hängt vor allem von der Erfahrung der untersuchenden Person und der Qualität des Geräts ab. Wenig Fruchtwasser oder eine ungünstige Lage des Kindes können die Beurteilung erschweren. Nicht jede Fehlbildung ist unter allen Bedingungen erkennbar.

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