Eva Green: Karriere, Privatleben und aktuelle Gerüchte

Eva Gaëlle Green wurde am 6. Juli 1980 in Paris geboren und absolvierte dort auch ihr Schauspielstudium. Ihre schauspielerische Laufbahn begann sie auf den Bühnen von Paris, wo sie unter anderem 2001 in „Jalousie en Trois Fax“ und 2002 in „Turcaret“ auftrat. Ihr Filmdebüt feierte die französische Schauspielerin im Jahr 2003 in Bernardo Bertoluccis Film „Die Träumer“. Für diese Rolle erhielt sie im Folgejahr eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis als beste Schauspielerin.

Internationale Aufmerksamkeit erregte Eva Green im Jahr 2005 mit ihrer Rolle in Ridley Scotts „Königreich der Himmel“. Schon im darauffolgenden Jahr festigte sie ihren Ruf als vielseitige Schauspielerin mit der Rolle der Vesper Lynd im James-Bond-Film „Casino Royale“ (2006). Diese Rolle brachte ihr 2007 den Empire Award als bester weiblicher Nachwuchsstar („Best Female Newcomer“) ein.

Eva Green stammt aus einer künstlerisch geprägten Familie. Sie ist die Tochter der französischen Schauspielerin und Schriftstellerin Marlène Jobert und des schwedischen Zahnarztes Walter Green. Ihre Zwillingsschwester heißt Johanne. Ihre Tante Marika Green ist ebenfalls Schauspielerin, und ihr Onkel Christian Berger ist ein renommierter Kameramann.

Porträt von Eva Green mit exotischer Ausstrahlung

Frühe Jahre und Ausbildung

Eva Green verlebte eine gutbürgerliche und glückliche Kindheit in Paris. Sie besuchte eine englischsprachige Schule in der französischen Hauptstadt, was eine wichtige Grundlage für ihre spätere Karriere in Hollywood legte. Mit 14 Jahren fasste sie den Entschluss, Schauspielerin zu werden, und besuchte daraufhin die St. Paul Drama School sowie die Webber Douglas Academy of Dramatic Art in London.

Durchbruch und internationale Erfolge

Nach ihren ersten Bühnenerfolgen in Paris gelang Eva Green 2003 mit dem Film „Die Träumer“ der Sprung auf die Kinoleinwand. Ihre Darstellung der temperamentvollen Isabelle wurde von Kritikern gefeiert und machte sie über Nacht zu einem Sexsymbol. Ihr Ruf als aufstrebender Star wurde durch ihre Rolle in Ridley Scotts „Königreich der Himmel“ (2005) weiter gefestigt.

Der bis dato größte Erfolg ihrer Karriere war die Rolle der Vesper Lynd im James-Bond-Film „Casino Royale“ (2006), in der sie an der Seite von Daniel Craig spielte. Im selben Jahr war sie auch im Fantasyfilm „Der Goldene Kompass“ zu sehen, erneut an der Seite von Daniel Craig und Nicole Kidman.

Szene aus

Weitere Film- und Fernsehrollen

Eva Green setzte ihre erfolgreiche Karriere mit zahlreichen weiteren Filmrollen fort. Dazu gehören:

  • „Dark Shadows“ (2012) an der Seite von Johnny Depp
  • „300: Rise of an Empire“ (2014), in der sie die persische Feldherrin Artemisia I. verkörperte
  • „Sin City 2: A Dame to Kill For“ (2014) als Ava Lord
  • Roman Polańskis Film „Nach einer wahren Geschichte“ (2017)
  • Die englisch-französische Thrillerserie „Liaison“ (2023)
  • Die Rolle der Milady de Winter in den Filmen „Die drei Musketiere“ (2023)

Darüber hinaus erlangte sie große Bekanntheit durch ihre Rolle in der Fernsehserie „Penny Dreadful“, für die sie 2016 für einen Golden Globe nominiert wurde.

Werbung und Modelkarriere

Neben ihrer Schauspielkarriere ist Eva Green auch als Model erfolgreich. Im September 2007 warb sie erstmals unter der Regie von Wong Kar-Wai für den Dior-Duft „Midnight Poison“. Später folgten Werbespots für Montblanc. Seit 2015 ist sie Markenbotschafterin für L’Oréal Professionnel.

Werbespot von Eva Green für Dior

Privatleben und Gerüchte

Über das Privatleben von Eva Green ist wenig bekannt, da sie dieses stets sehr geschützt hat. Sie zieht sich gerne nach London zurück und vermeidet ein Leben im Rampenlicht Hollywoods. Gerüchte über eine Liebesbeziehung mit Regisseur Tim Burton, mit dem sie für „Dark Shadows“ und „Dumbo“ zusammenarbeitete, wies sie jedoch öffentlich zurück. Sie stellte klar, dass sie und Tim Burton kein Paar seien.

Im März 2026 verbreiteten sich im Internet falsche Todesgerüchte über Eva Green. Diese kursierten über Social-Media-Plattformen und wurden teilweise durch gefälschte Meldungen verstärkt. Die Gerüchte erwiesen sich als unbegründet, und ein Sprecher der Schauspielerin dementierte den Tod offiziell. Eine Umfrage ergab, dass eine Mehrheit der Befragten die Verbreitung solcher Gerüchte als geschmacklos empfand.

Es gab auch Spekulationen über eine Schwangerschaft von Eva Green. Diese Gerüchte tauchten im Zusammenhang mit dem Film „Womb“ auf, der 2011 in die deutschen Kinos kam. Der Film handelt von einer schwangeren Frau, die ihrem ungeborenen Kind vom Tod seines Vaters erzählt. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass diese Handlung fiktiv ist und nicht auf Eva Greens Privatleben zutrifft. Sie hat keine Kinder.

Eva Green's interview | shyness, childhood, career

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