Füttern, Schreien, Schlafen - Anlässe zu Missverständnissen zwischen Eltern und ihrem Baby gibt es mehr als genug. Deshalb betrachtet man Entwicklungsstörungen im Kontext der frühen Interaktion mit den Eltern und bietet schon im Säuglings- und Kleinkindalter gezielte Hilfen an. Welche Aufgaben müssen Eltern und Kinder im Verlauf der rasant voranschreitenden Entwicklung in den ersten Lebensjahren bewältigen? Was kennzeichnet die Qualität der Eltern-Kind-Interaktion und wie kann man sie erfassen? Welche Folgen haben Beziehungsstörungen für die seelische Gesundheit der Kinder?
Die Autorin gibt einen Überblick über Theorien der frühen Eltern-Kind-Beziehung und fasst aktuelle Erkenntnisse der Säuglingsforschung anschaulich zusammen. Sie beschreibt typische Entwicklungsprobleme und psychosomatische Störungsbilder bei Säuglingen und Kleinkindern und stellt geeignete Behandlungsansätze in der Eltern-Säuglings-Psychotherapie vor.
Die Buchreihe "Bausteine der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie" wird herausgegeben von Michael Schulte-Markwort, Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Leiter der Abteilung für Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters, Universitätskrankenhaus Eppendorf, Hamburg, und Franz Resch, Ordinarius für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Heidelberg, Leiter der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Psychosozialen Zentrums im Klinikum Heidelberg. Die einzelnen Bände informieren über wichtige Störungsbilder und Therapieansätze in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Mediziner, Psychologen und Pädagogen, insbesondere in Aus- und Weiterbildung oder am Berufsstart, finden Antwort auf viele praxisbezogene Fragen: Diagnostik, Ätiologie, Indikationsstellung; psychotherapeutische Interventionen im Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten; Arbeitsmaterialien, Adressen, Aus- und Weiterbildungen, weiterführende Literatur.
Prof. Dr. med. Eva Möhler ist Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie- und Psychosomatik der SHG Saarbrücken, Kleinblittersdorf. Das Buch "Eltern-Säuglings-Psychotherapie" mit einem Vorwort von Franz Resch und Michael Schulte-Markwort erschien 2013 im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht als Teil der Reihe "Bausteine der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie" (Band 2).
Entwicklungsphasen von Geburt bis zum Kleinkindalter
Es vergehen nicht mehr als ein paar Monate, bis dein Baby von einem Neugeborenen zum Kleinkind herangewachsen ist. Aber ab wann ist es kein Neugeborenes mehr und wann genau beginnt das Kleinkindalter? Eine feste Definition für die verschiedenen Altersgruppen gibt es nicht. Dennoch lassen sich gewisse Entwicklungsphasen zusammenfassen, in denen man von Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern spricht.
Das Neugeborene
Wie der Begriff bereits verrät, beginnt die Neugeborenenphase ab dem Zeitpunkt der Geburt. Da sich die Kleinen rasend schnell entwickeln, dauert sie allerdings nicht allzu lange an. Die Zeitspanne, in der man von einem Neugeborenen spricht, schwankt. Manche Experten bezeichnen ein Baby nur bis zum vollendeten 28. Lebenstag als Neugeborenes. Andere hingegen gebrauchen diesen Ausdruck für Kinder bis zu ihrem zweiten oder sogar dritten Lebensmonat.
Der Begriff des Neugeborenen wird oft zeitgleich mit dem des Säuglings verwendet, da das Saugen - sei es beim Stillen an der Brust der Mutter oder an der Flasche - charakteristisch für diese Altersgruppe ist.
Entwicklungsschritte im Neugeborenenalter
Bereits in den ersten drei Lebensmonaten passiert unglaublich viel und ein Neugeborenes nimmt nach und nach mehr von seiner Umgebung und seinem eigenen Körper wahr. Jedes Baby entwickelt sich allerdings in seinem ganz eigenen Tempo und daher dienen die folgenden Meilensteine nur zur groben Orientierung:
- Beginn eines regelmäßigen Tages- und Wachrhythmus
- Regulierung der Verdauung
- Verbesserung der Sehkraft (Blick schärft sich; schwarz-weiß-Muster werden erkannt; Objekte werden mit den Augen verfolgt)
- Eigenständiges Halten des Kopfes (Ende 3., Anfang 4. Lebensmonat)
- Erstes bewusstes Lächeln
- Erste stimmhafte Laute
Sollte dein Liebling als Frühchen das Licht der Welt erblickt haben, beobachtest du möglicherweise einige dieser Entwicklungsschritte erst später. In der ersten Zeit muss sich ein frühgeborenes Kind erst einmal an die neuen Umstände anpassen und eventuell das nachzuholen, was normalerweise in den letzten Tagen und Wochen im Mutterleib passiert.

Die Säuglingszeit
In der Neugeborenenphase dreht sich alles ums Wachstum und die Gewichtszunahme. Im 4. Lebensmonat haben die meisten Babys ihr Geburtsgewicht bereits verdoppelt. Nun beginnt die Zeit der großen Entwicklungsschritte. Als Säugling bezeichnet man Babys bereits ab ihrer Geburt. Im Unterschied zum Neugeborenenalter erstreckt sich die Säuglingszeit bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres.
Der erste Geburtstag läutet also dann für dein Baby eine weitere neue Lebensphase ein. Das erste Jahr ist besonders ereignisreich. Nicht nur das Kind, sondern auch seine Eltern haben viel dazugelernt und sind an ihren neuen Aufgaben gewachsen.
Wichtige Entwicklungsschritte in der Säuglingszeit
Es ist erstaunlich, welch große Leistungen bereits ein Neugeborenes vollbringen kann. Dennoch sind die Meilensteine der Entwicklung für Außenstehende meist weniger auffällig. Das ändert sich ab dem 4. Lebensmonat, denn jetzt überrascht ein Baby seine Liebsten mit ganz offensichtlichen Fortschritten und regelrechten Entwicklungsschüben:
- Vollständiger Verschluss der Fontanellen bis zum 18. Lebensmonat.
- Gezieltes Greifen und Loslassen von Gegenständen.
- Pinzettengriff (ab ca. zehntem Lebensmonat).
- Drehen.
- Freies Sitzen.
- Krabbeln.
- Hochziehen und eventuell erste Gehversuche an der Hand der Eltern.
- Wahrnehmung als eigenständiges Wesen (möglicher Beginn des Fremdelns).
- Erste Worte sprechen und verstehen (wie „Mama“ oder „Papa“).
- Endgültige Augenfarbe entwickelt sich.
Um die Gesundheit und die Entwicklung deines Babys regelmäßig kontrollieren zu lassen, solltest du unbedingt die U-Untersuchungen wahrnehmen. Dabei wird in der Kinderarztpraxis festgestellt, ob die körperliche und geistige Entwicklung altersgemäß verläuft. Am Ende der Säuglingszeit steht die U6-Untersuchung an.

Das Kleinkindalter
Kleinkinder bereiten ihren Eltern große Freude, können aber auch eine echte Herausforderung für sie sein. In diesem Alter sind Kinder besonders aktiv und abenteuerlustig. Für viele Eltern fühlt es sich so an, als wäre es erst gestern gewesen, dass sie ihr winziges Neugeborenes in den Armen gehalten haben. Der Übertritt ins zweite Lebensjahr - also der Beginn des 13. Lebensmonats - ist der Startschuss für die aufregende Zeit des Kleinkindalters.
In den darauffolgenden Monaten wird immer deutlicher, dass dein Baby nun kein Säugling mehr ist, denn es wird mit jeder Woche selbstständiger und beginnt die Welt zu erkunden. Bis zum Alter von drei Jahren spricht man nun von einem Kleinkind.
Große Entwicklungsschritte im Kleinkindalter
Kleinkinder sind etwas Wunderbares und es ist faszinierend, sie beim Heranwachsen zu beobachten und zu begleiten. Die größten Entwicklungsschritte im Kleinkindalter sind dabei die folgenden:
- Die ersten Schritte bis zum sicheren und selbstständigen Laufen.
- Rennen.
- Spielzeug hinter sich herziehen.
- Ball werfen und kicken.
- Klettern.
- Benutzen von Besteck.
- Nachahmung des Verhaltens anderer.
- Entdeckung des eigenen Ichs (Autonomiephase) und Verständnis des Gegenübers.
- Spielen mit anderen Kindern.
- Rollenspiele und „So-tun-als-ob“-Spiele.
- Erkennen und sortieren von Farben und Formen.
- Einfache Handlungsaufforderungen befolgen.
- Sprechen von Vier- und Fünfwortsätzen.
Bedenke bei der Entwicklung deines kleinen Schatzes immer, dass jedes Kind einzigartig ist und man daher von ganz individuellen Fortschritten ausgehen sollte. Es lässt sich also nicht mit Bestimmtheit vorhersagen, bis wann welcher Meilenstein erreicht ist.

Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapie (ESKP)
Zahlreiche Beispiele illustrieren die vielfältigen Störungsbilder, die sich in der Beziehung zwischen Säugling/Kleinkind und Eltern entwickeln können, und stellen die verschiedenen psychoanalytischen Behandlungsmethoden vor. Die Beratung und Therapie von Eltern mit ihren Säuglingen und Kleinkindern trägt dazu bei, die vorhandenen kindlichen und elterlichen Kompetenzen zu nutzen und eine tragfähige Eltern-Kind-Beziehung aufzubauen. So kann verhindert werden, dass sich frühe Störungen verfestigen und die weitere Entwicklung beeinträchtigen.
Ergebnisse der Säuglings- und Bindungsforschung belegen den großen Einfluss der frühen Kindheit auf die Entwicklung. Für Familien sind der Übergang zur Elternschaft und die ersten Lebensjahre des Kindes sehr sensible und krisenanfällige Phasen, so dass unterstützende Angebote hilfreich und oft notwendig sind.
Eltern-Säugling-Kleinkind-Psychotherapie (ESKP) ist eine psychoanalytisch orientierte Methode zur Behandlung früher Eltern-Kind-Beziehungen, die durch frühkindliche Symptome und/oder elterliche peri- und postpartale psychische Symptome belastet sind. Psychotherapeutische Behandlung kann bereits während der Schwangerschaft, im Übergang zur Elternschaft und in den ersten Lebensjahren des Kindes einen wichtigen Beitrag zur Prävention späterer Störungen leisten.
Wissenschaftlich begründete Methoden zur Behandlung von frühkindlichen Regulationsstörungen und seelischen Entwicklungsproblemen dienen der wirksamen und dauerhaften Besserung von psychischen und/oder somatischen Störungen bei Säuglingen, Kleinkindern und ihren Bezugspersonen und beugen einer sich entwickelnden dysfunktionalen Familiendynamik vor. Schwerpunkt der Behandlung ist das Erkennen und Bearbeiten der Beziehungsthemen, die den Symptomen von Eltern und Kind zugrunde liegen.
Die Behandlungsmethode ESKP ist den psychodynamischen Behandlungsverfahren zugeordnet und kommt in unterschiedlichen klinischen Settings zur Anwendung.
Fortbildung in Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapie
In praxisorientierten und erfahrungsbasierten Seminareinheiten vermitteln Psychotherapeut:innen für Erwachsene sowie Kinder- und Jugendliche mit spezieller Kenntnis in Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapie Theoriekompetenz wie z.B. psychoanalytische Entwicklungstheorie, Säuglingsforschung und Bindungstheorie sowie therapeutische und diagnostische Kompetenzen für die Eltern-Kind-Behandlung.
Zentral ist die Anwendung psychodynamischer Kernkonzepte in der Behandlung von Eltern und Kind(ern) sowie die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit aktuellen behandlungstechnischen Entwicklungen, die in der Eltern-Säugling-Kleinkind-Psychotherapie als Erweiterungen und Ergänzungen zu klassisch psychoanalytischen Behandlungsansätzen diskutiert werden.
Schwerpunkte der Fortbildung
Der Fokus der Fortbildung liegt auf:
- Der besonderen therapeutischen Haltung und Beziehung zu Eltern und Kind(ern) im Mehrpersonen-Setting.
- Einer übertragungsfokussierten und mentalisierungsbasierten Behandlungstechnik.
- Störungsspezifischen Behandlungsansätzen unter Berücksichtigung frühkindlicher Symptomatik (Schrei-, Schlaf- und Fütterprobleme) und Persönlichkeitsstruktur der Eltern sowie transgenerationalen Aspekten der Weitergabe von Traumatisierungen.
Darüber hinaus werden spezifische Problemsituationen im Eltern-Kind-Setting behandelt.

Inhalte der Fortbildung
Die theoretische Fortbildung umfasst umfangreiches Wissen aus verschiedenen Fachgebieten und Themenbereichen, das anhand von klinischen Fallbeispielen beleuchtet und bearbeitet wird:
- Säuglingsforschung und Neuropsychologie
- Entwicklungspsychologie und Bindungstheorie
- Risiko- und Resilienzforschung
- Diagnostik/Differentialdiagnostik
- Behandlungsindikation und Behandlungssetting
- Behandlungsmethodik und Behandlungstechniken
- Therapieansätze und Behandlungsprozess
- Familiendynamik und Interkulturalität
- Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung
- Präventive Ansätze und Konzepte
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Die praktische Fortbildung umfasst die Behandlung von fünf Eltern-Kind-Paaren (0-3 Jahre) unter Supervision, zwei davon können Beratungen sein. Die Supervision erfolgt durch kooperierende Supervisor:innen, die in die ESKP-Weiterbildung eingebunden sind. Die Kosten für Supervision sind nicht in der Teilnahmegebühr enthalten und werden von den Teilnehmenden direkt mit den Supervisor:innen vereinbart und abgerechnet. Die Supervision kann in Form von Einzel- oder Gruppensupervision erfolgen.
Zertifizierung und Module
Auf der Grundlage der Teilnahme an den 12 Fortbildungsmodulen, der Behandlung von 5 Eltern-Kind-Paaren (30 dokumentierte Behandlungsstunden) unter Supervision (24 Supervisionsstunden in Einzel- und Gruppensupervision) und der Vorstellung eines Falles im Abschlusskolloquium wird ein Zertifikat ausgestellt. Die curriculare Fortbildung umfasst insgesamt 11 Module sowie ein Abschlusskolloquium. Jedes Modul umfasst 7 Doppelstunden (à 90 Minuten).
Termine:
- 2023: 06./07. Oktober, 10./11. November, 01./02. Dezember
- 2024: 16./17. Februar, 15./16. März, 12./13. April, 03./04. Mai, 21./22. Juni, 13./14. September, 25./26. Oktober, 08./09. November, 06./07. Dezember
Die Gruppengröße beträgt 20-23 Personen. Die Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer Berlin wurde beantragt.
Unterstützungsangebote für Eltern von Säuglingen und Kleinkindern
Frühe Hilfen sind Angebote für Eltern ab der Schwangerschaft und Familien mit Kindern bis drei Jahre. Sie helfen Ihnen, wenn Sie in der Schwangerschaft oder nach der Geburt unsicher oder nervös sind, sich genervt oder gestresst fühlen.
Situationen, in denen Frühe Hilfen unterstützen
Die Frühen Hilfen unterstützen Sie zum Beispiel in diesen Situationen:
- Sie fühlen sich oft erschöpft im Alltag mit Ihrem Kind.
- Sie fragen sich, ob Sie sich ausreichend um Ihr Kind kümmern können.
- Es gibt Streit mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner.
- Sie sind alleinerziehend und fühlen sich mit Ihrem Kind alleingelassen.
- Ihr Baby schreit viel, Ihre Nerven liegen blank und Sie wissen nicht mehr weiter.
Angebote der Frühen Hilfen
Die Frühen Hilfen umfassen verschiedene Angebote:
Hilfen, die zu Ihnen nach Hause kommen
- Lotsinnen und Lotsen: Sie arbeiten in Geburtskliniken oder besuchen Sie und Ihr Baby nach der Geburt zu Hause. In einem Gespräch informieren die Lotsinnen und Lotsen über Unterstützungsmöglichkeiten für Familien. Sie helfen Ihnen zum Beispiel einen Eltern-Kind-Treff in Ihrer Nähe zu finden oder Unterlagen wie den Elterngeldantrag auszufüllen. Auch bei vielen weiteren Fragen sind sie gute Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.
- Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger (FGKiKP): Sie begleiten Sie und Ihre Familie bis zum ersten Geburtstag Ihres Babys. Sie kümmern sich nach der Geburt Ihres Kindes um eine gute Versorgung von Ihnen und Ihrem Baby und helfen bei Fragen, Sorgen und Ängsten.
- Familienpatinnen und Familienpaten: Familienpatinnen kommen zu Ihnen zum Spielen mit dem Kind, zum Spazierengehen oder begleiten Sie zu Arztbesuchen mit dem Baby oder Kind. Sie helfen Ihnen im Alltag mit Baby oder Kleinkind und entlasten Sie. Familienpatinnen sind ehrenamtlich für Sie und Ihre Familie da.
- Willkommensbesuche: Nach der Geburt Ihres Kindes wird Ihnen ein „Willkommensbesuch“ angeboten. Eine ehrenamtliche Helferin oder ein Helfer, eine Familienhebamme oder FGKiKP oder eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter des Jugendamtes besucht Sie zu Hause. Sie werden über Angebote für junge Familien in Ihrer Nähe informiert, zum Beispiel auch über die Kitaplatzsuche. Sie haben die Möglichkeit, Fragen zu allen Themen rund um das Thema Familie zu stellen.

Hilfen, zu denen Sie hingehen können
- Schwangerschaftsberatungsstellen: Mit Beginn einer Schwangerschaft können oft Fragen und Unsicherheiten aufkommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schwangerschaftsberatungsstellen finden gemeinsam mit Ihnen Antworten und Lösungen.
- Schreiambulanzen: Viele Babys schreien in den ersten Monaten sehr viel. Viele Eltern sind dann erschöpft und fühlen sich hilflos. Wenn Ihr Baby viel schreit und sich nur schwer beruhigen lässt, können Sie sich in den Schreiambulanzen Hilfe holen.
- Familien- und Erziehungsberatungsstellen: Familien brauchen in manchen Situationen Hilfe, um gut miteinander leben zu können. Wenn es Streit in der Familie gibt, wenn Sie sich Sorgen um sich und Ihre Kinder machen oder Sie Tipps für die Erziehung Ihrer Kinder möchten, helfen Ihnen Familien- und Erziehungsberatungsstellen weiter.
- Eltern-Kind-Treffs: Eltern-Kind-Treffs geben Ihnen und Ihrem Kind die Möglichkeit, andere junge Familien kennenzulernen, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Für die Kinder gibt es Spielangebote.
- Offene Sprechstunden: Fragen und Probleme zur Familie, Erziehung und Entwicklung des Kindes können in den offenen Sprechstunden besprochen werden. Diese werden oft in Familienzentren angeboten.
Informationen über Angebote der Frühen Hilfen finden Sie unter elternsein.info. Hier gibt es auch eine Orts- und Postleitzahlensuche für Anlaufstellen der Frühen Hilfen in Ihrer Nähe.