Das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg legt großen Wert darauf, dass jede Frau ihre Geburt nach ihren persönlichen Vorstellungen und individuellen Bedürfnissen gestalten kann. Die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe, unter der Leitung der neuen Chefärztin Kerstin Ames, bietet ein breites Spektrum an medizinischen Leistungen und eine einfühlsame Betreuung während der gesamten Schwangerschaft und Geburt.
Moderne Geburtstechniken und schonende Verfahren
Sollte ein Kaiserschnitt aus medizinischen Gründen notwendig sein, wird dieser im Immanuel Klinikum Bernau als "sanfter Kaiserschnitt" nach der "Misgav-Ladach-Methode" durchgeführt. Dieses gewebeschonende Verfahren minimiert für die Mutter den Blutverlust und die Schmerzen, was eine schnellere und engere Bindung zum Baby ermöglicht. Die Wahl zwischen Vollnarkose und Spinalanästhesie steht den Müttern frei. Bei einer Spinalanästhesie ist die Anwesenheit des Vaters oder einer anderen Begleitperson im Operationssaal ausdrücklich erwünscht.
Für Schwangere, die eine Geburt bei vollem Bewusstsein bevorzugen, bietet sich die Periduralanästhesie (PDA) an. Diese Methode reduziert den Wehenschmerz weitestgehend, ohne die Muskelkraft zu beeinträchtigen, sodass die Mutter während des Geburtsverlaufs mobil bleiben kann.

Umfassende Betreuung bei Risikoschwangerschaften
Eine Risikoschwangerschaft erfordert eine intensivere Begleitung und Überwachung, um mögliche Komplikationen zu vermeiden. Das Immanuel Klinikum Bernau bietet bei vorliegenden Risiken ein ausführliches Beratungsgespräch an. Anhand der erhobenen Befunde wird gemeinsam mit den werdenden Eltern der optimale Zeitpunkt und die Methode für die Geburt geplant. Bei einer Beckenendlage wird beispielsweise nach eingehender Untersuchung geprüft, ob eine äußere Wendung des Kindes möglich ist.
Neue Chefärztin Kerstin Ames stärkt die Abteilung
Seit dem 1. September 2024 leitet Kerstin Ames, eine erfahrene Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe am Immanuel Klinikum Bernau. Mit ihrer langjährigen Erfahrung, unter anderem als Vertreterin der Chefarztposition am Vivantes Klinikum Neukölln, bringt sie umfassende Expertise in die Region. Ihr Ziel ist es, eine bestmögliche gynäkologische Versorgung zu gewährleisten und werdende Eltern kompetent zu betreuen.
Kerstin Ames war maßgeblich an der Gründung des Gynäkologischen Krebszentrums und des Beckenbodenzentrums am Vivantes Klinikum Neukölln beteiligt. Ihre Schwerpunkte liegen in der minimal-invasiven Chirurgie bei onkologischen Erkrankungen, Endometriose, Myomen und im Bereich des Beckenbodens. Sie betont die Bedeutung der Behandlung von Beckenbodenschwäche, die viele Frauen betrifft.

Ganzheitlicher Therapieansatz und psychosoziale Unterstützung
Neben ihrer gynäkologischen Expertise verfügt Kerstin Ames über Zusatzqualifikationen in Gynäkologischer Onkologie und Psychoonkologie. Sie legt großen Wert auf einen ganzheitlichen Therapieansatz, der auch psychische und soziale Belastungsfaktoren berücksichtigt. Chronische Schmerzen, Alltagseinschränkungen oder die Belastung durch Krebserkrankungen können für Patientinnen seelisch sehr herausfordernd sein, weshalb ein Therapieansatz, der weitere Lebensbezüge einschließt, als sehr wichtig erachtet wird.
Starke Geburtshilfe mit angeschlossener Kinderklinik
Die Geburtshilfe am Immanuel Klinikum Bernau ist durch die enge Anbindung an eine Kinderklinik mit perinatalem Schwerpunkt und einer Intensivstation für Neugeborene besonders sicher aufgestellt. Dies gewährleistet eine umfassende Versorgung für Mutter und Kind. Kerstin Ames unterstreicht die Bedeutung der zwischenmenschlichen Beziehungen und der individuellen Betreuung werdender Eltern während ihres Klinikaufenthalts.
Die Geschäftsführerin des Immanuel Klinikums Bernau, Verena Plocher, freut sich über die Expertise und Leidenschaft von Kerstin Ames, die zur Stärkung der hochwertigen Patientenversorgung beitragen wird.
Vor der Geburt | Untersuchungen und Vorsorgemaßnahmen für Neugeborene | Immanuel Klinikum Bernau
Persönliche Erfahrungen und Empfehlungen
Werdende Eltern berichten von positiven Erfahrungen am Immanuel Klinikum Bernau. Caroline entschied sich für Bernau aufgrund der kurzen Anfahrtszeit und der familiären Atmosphäre der Klinik, in der eine enge Betreuung durch die Hebammen möglich ist. Paul Keim empfiehlt das Klinikum uneingeschränkt und hebt die gute Zusammenarbeit des Teams hervor.
Sylvana schätzt ebenfalls die Größe des Krankenhauses und die Möglichkeit einer Eins-zu-Eins-Betreuung durch die Hebammen. Olga fühlte sich weder von Ärzten noch von Hebammen unter Druck gesetzt, schnell zu entbinden.
Grit Rademacher, Hebamme seit 1986 und seit 2014 am Immanuel Klinikum Bernau tätig, betont den Fokus auf eine gute Geburtserfahrung und die fortlaufende Begleitung der Frauen. Das Klinikum bietet bereits in der Schwangerschaft Vorsorgeuntersuchungen an und informiert über den Anmeldeprozess zur Geburt. Der Schwerpunkt liegt auf einer selbstbestimmten Geburt mit adäquatem medizinischem Hintergrund.
Zweimal im Monat finden Elterninformationsabende statt, bei denen werdende Eltern die Möglichkeit haben, Gynäkologen, Hebammen und Kinderärzte kennenzulernen. Das Angebot des Klinikums wird vorgestellt, Räumlichkeiten werden gezeigt, und es wird über verschiedene Möglichkeiten der Schmerzbekämpfung informiert. Alle Fragen der werdenden Eltern werden beantwortet.

Umfassende Nachsorge und Betreuung
Nach einer Spontangeburt verbleiben die Mütter und Familien in der Regel 48 Stunden im Klinikum, was die Durchführung der U2-Untersuchung durch die Kinderärzte ermöglicht. Nancy Koepsel hebt die sinnvolle Dauer des Aufenthalts hervor. Pflegerisch fühlte sich Sarah sehr gut betreut. Caroline und ihr Partner nutzten ein Familienzimmer und schätzten die regelmäßigen Besuche der Krankenschwestern.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Geburtshilfe und Kinderklinik wird von Barbara Korinth hervorgehoben, die eine "Wand-an-Wand-Lösung" beschreibt. Die Kinder werden ab der Geburt versorgt. Sarah Wegener ergänzt, dass das Klinikum über eine Erstversorgungseinheit für Neugeborene, Frühgeborene oder kranke Neugeborene verfügt, die ab der 32. Schwangerschaftswoche betreut werden können.
Olga betont nochmals die Bedeutung der Nähe zur Kinderklinik, die sich gegenüber der Geburtsstation befindet. Grit Rademacher beschreibt die emotionalen Momente einer Geburt, besonders wenn Paare ergriffen sind und ein ursprünglich komplizierter Verlauf doch noch zu einem glücklichen Ende kommt.
Caroline würde das Immanuel Klinikum Bernau definitiv anderen werdenden Eltern empfehlen und hebt hervor, dass sie sich insgesamt sehr gut umsorgt gefühlt haben.
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