Babytragen für den Rücken: Ratgeber für Eltern

Einleitung: Warum Rückentragen?

Du möchtest Dein Baby gerne auf dem Rücken tragen? Du bist Dir aber nicht sicher, welche Babytrage Du dafür brauchst und ab wann das geht? Bei uns erfährst Du, was Du bei einer Babytrage für den Rücken beachten musst und welche Modelle sich für das Rückentragen eignen.

Illustration einer Mutter, die ihr Baby sicher auf dem Rücken in einer Tragehilfe trägt, mit einem Lächeln im Gesicht.

Ab wann kann ich mein Baby auf dem Rücken tragen?

Grundsätzlich gilt: Ganz kleine Babys sollten noch nicht auf dem Rücken getragen werden, da Kopfkontrolle und Muskulatur bei Neugeborenen noch nicht vollständig ausgebildet sind. Sitzt das Baby auf dem Rücken, hat man nicht im Blick, ob das Köpfchen optimal gestützt, der Rücken gerundet und die Beine die Anhock-Spreizhaltung annehmen. Am Anfang empfiehlt es sich deshalb, die Kleinen vorne mit Blickrichtung zu Dir zu tragen.

Etwa ab dem 4. Monat kann Dein Baby weiter sehen und interessiert sich deshalb immer mehr für seine Umwelt. Viele Eltern bemerken in dieser Zeit, dass das Baby seinen Kopf immer wieder dreht und mehr von der Außenwelt mitbekommen will. In diesem Zeitraum beginnt Dein Kind auch sein Köpfchen selbstständig zu halten. Sobald die Kopfkontrolle da ist, kannst Du es auch auf dem Rücken tragen.

Einige Experten empfehlen auch, das Baby erst später auf dem Rücken zu tragen. Viele frischgebackenen Eltern tun sich anfangs noch etwas schwer mit der Babytrage und dem Tragetuch. Sitzt das Baby dann noch auf dem Rücken, kommt oftmals Unsicherheit auf. Insgesamt kann man also sagen, dass der richtige Zeitpunkt zum Tragen auf dem Rücken sehr von den Eltern abhängt. Sind sie schon erfahrene Träger und haben für jedes Lebensalter das richtige Tragetuch, ist teilweise auch schon ein Tragen auf dem Rücken von Beginn an möglich. Bist Du Dir beim Tragen eher noch unsicher, dann übe erst einmal mit dem Tragen auf der Brust/dem Bauch und taste Dich langsam an das Tragen auf dem Rücken ran.

Tatsächlich: Schon Neugeborene können ab Geburt mit einer Babytrage oder einem Tragetuch auf dem Rücken getragen werden. Allerdings brauchst Du einiges an Trageerfahrung, um Dein Baby schon vor Kopfkontrolle sicher auf den Rücken zu bringen - denn das Babyköpfchen muss durchgängig gut gestützt sein. Da das Tragen auf dem Rücken schon einiges an Know-how erfordert, empfehlen wir meist, mit dem Rückentragen erst ab Kopfkontrolle zu beginnen.

Etwa ab 4 bis 5 Monaten wirst du bemerken, dass sich dein Baby mehr für seine Umwelt interessiert und neugieriger wird. Es wird seinen Kopf mehr drehen und versuchen, mehr von rundherum mitzubekommen - oft ist diese Zeit auch mit einem "Tragestreik" verbunden, der meist damit zusammenhängt, dass dein Baby mehr sehen möchte. So sieht dein Kind mehr, hat eine gute Aussicht und kann sich immer noch eng an dich kuscheln und verstecken, wenn doch einmal alles zu viel wird.

Wann du mit dem Tragen auf dem Rücken beginnst, hängt aber auch von dir ab und wann du dich dafür bereit und sicher genug fühlst. Die meisten Eltern finden in den ersten Monaten auch das Tragen ihres Babys vor dem Bauch angenehmer - es ist kuschliger, du siehst wie es deinem Baby geht, kannst Blickkontakt aufnehmen und auch Stillen in der Babytrage ist ein toller Nebeneffekt. Du siehst so auch viel besser, ob das Köpfchen optimal gestützt ist, ob der Rücken gerundet ist und die Beine deines Babys in der Anhock-Spreiz-Haltung sind.

Geübte und Trageerfahrene können tatsächlich bereits ein Neugeborenes auf dem Rücken tragen. Denn auf dem Rücken ist es umso wichtiger, dass das Baby korrekt gestützt ist und nicht zusammensackt. Perfekter Zeitpunkt also, denn in diesem Moment fangen viele Kinder beim Tragen vor der Brust an, unruhig zu werden. Nicht etwa, weil der sog. Die gute Nachricht: Du kannst mit all deinen DIDYMOS Produkten auf dem Rücken tragen - ganz egal, ob im Tragetuch, z.B.

Das Tragen auf dem Rücken ist auch für ältere Kinder eine Erleichterung. Wenn dein Kind das Kleinkind-Alter erreicht, ist es auch wichtig, auf deinen Körper zu hören. Und so habe auch ich meinen 2- bis 3-Jährigen vermittelt: Tragen gern, wenn du müde bist, aber nur am Rücken, sonst wird es leider zu schwer für mich. Und das konnten meine Kinder auch so akzeptieren.

Es ist praktisch im Alltag: beim Kochen, Treppensteigen, Spazierengehen oder Wandern. Das klingt anfangs schwieriger, als es ist. Vorbereitung ist alles. Achte schon beim Tragen vor dem Bauch auf einen guten Sitz, damit später auf dem Rücken alles passt. Befestige die Kopfstütze so, dass du sie gut erreichen kannst, wenn dein Baby einschläft. Übe zu Beginn vor dem Bett oder Sofa, falls du dich noch unsicher fühlst. Ein weicher Untergrund gibt Sicherheit, falls etwas schiefgeht. Geh gleich los, sobald dein Baby in der Trage sitzt. Bewegung hilft, dass es sich entspannt, und du selbst wirst dabei auch ruhiger. Herumstehen und Zurechtrücken mögen die wenigsten Babys.

Wenn es ums Thema Babytrage auf dem Rücken geht, kommt auch immer wieder die Frage, wie denn das Baby sicher auf den Rücken kommt. Keine Sorge, es ist wirklich nicht kompliziert! Wege auf den Rücken gibt es viele - von ganz vorsichtig bis zum wild aussehenden Schwung.

Du möchtest dein Baby nicht nur vor dem Bauch tragen, sondern auch mal etwas anderes ausprobieren? Bei Neugeborenen ist die Kopfkontrolle noch nicht vollständig ausgebildet. Deswegen raten wir dir, mit dem Rückentragen erst zu beginnen, wenn dein Kind sein Köpfchen eigenständig halten kann. Natürlich ist das alles Geschmacksache. Manche Eltern bevorzugen Bauchtragen und manche Rückentragen. Auch beim Rückentragen ist die richtige Haltung wichtig. Achte darauf, dass dein Baby in der ergonomisch korrekten Anhock-Spreizhaltung sitzt. Das heißt konkret: Die Beinchen sind angehockt und die Oberschenkel abgespreizt. Die Knie sind etwa auf Nabelhöhe. Wenn du diese Punkte beachtest, dann bilden die Beinchen und der Po deines Babys eine M-Form.

Es sollte mindestens sechs Monate alt sein und über eine gute Kopfkontrolle verfügen.

Warum sollte ich mein Baby auf dem Rücken tragen?

Trägst Du Dein Baby in einer Babytrage oder einem Tragetuch, hat das an sich schon viele Vorteile: Dein Baby spürt Deine Nähe und ist entspannter, gleichzeitig hast Du Dein Baby immer im Blick und dabei die Hände frei.

Beim Tragen auf dem Rücken gibt es noch einige Vorteile mehr:

  • Entlastung für Dich: da der Rücken mehr Gewicht aushält und Du rückenschonender Tragen kannst.
  • Bessere Gewichtsverteilung: auf dem Rücken verteilt sich das Gewicht besser und Du kannst über längere Zeit tragen.
  • Hände frei: Du hast die Hände frei und genug Freiraum, um andere Dinge zu erledigen (Tätigkeiten wie das Kochen werden so z.B. sicherer).
  • Umweltentdeckung und Rückzug: Dein Baby kann seine Umwelt besser entdecken, sich bei Reizüberflutung aber auch zurückziehen.
  • Unterstützung beim Abstillen: wenn Du am Abstillen bist, ist Dein Baby auf dem Rücken weniger in Versuchung an die Brust zu gehen.

Tipp: Trageberater*innen empfehlen, das Kind ab einem Gewicht von 10 kg auf dem Rücken zu tragen, da sonst der Beckenboden zu stark belastet wird.

Warum dann also wechseln?

  1. Es kommt die Zeit, da öffnet sich dein Baby der Welt, es wird neugieriger und möchte von seiner Umgebung mehr wahrnehmen. Oft werden Babys in der Trage dann unruhig, sie drehen sich in alle Richtungen, manche versuchen sogar, sich nach hinten zu beugen, um so in Gehrichtung zu sehen. Dann ist es ideal, wenn du das Rückentragen probierst! In Gehrichtung gibt es für Dein Kind so einiges zu entdecken.
  2. Dein Baby genießt die kuschelige Bauch-an-Bauch-Nähe, aber je größer und schwerer dein Baby wird, desto anstrengender wird das Tragen für dich. Es zieht im Nacken, in den Schultern und im unteren Rücken. Warum? Weil Du beim Tragen zunehmend in eine Ausgleichshaltung gehst. Du ziehst die Schultern nach hinten und gehst ins Hohlkreuz. Es ist ein wenig wie bei einem schweren Rucksack - vor dem Bauch zu schwer, aber am Rücken geht es noch locker. Fakt ist: Tragen darf nicht weh tun.
  3. Schließlich ist Rückentragen eine sichere Tragevariante, wenn Du mal mit Baby kochst. Gerade am Abend sind Babys oft schon unrund. Das Abendessen zubereiten kann dann sehr unentspannt werden.
  4. Die Babytrage am Rücken zu verwenden hat noch einen Vorteil: Je schwerer dein Kind wird, desto mehr wird Dein Rücken belastet. Das Rückentragen ist eine Entlastung für Dich und das Gewicht verteilt sich besser, sodass du über eine längere Zeit tragen kannst. Wenn es ums Thema Babytrage auf dem Rücken geht, kommt auch immer wieder die Frage, wie denn das Baby sicher auf den Rücken kommt.

Beim Tragen auf dem Rücken kann das Baby seine Umwelt entdecken, sich aber auch in Deinem Rücken „verstecken“, wenn ihm der Trubel zu groß wird. Achte darauf, wie Dein Baby auf die Reize von außen reagiert. Eventuell können die vielen Farben, Formen und Geräusche anfangs auch zu viel für Dein Kleines sein. Einige Kinderärzte raten aus diesem Grund auch vom Tragen nach vorne ab.

Warum dann also wechseln?

  • Mehr Sicht für das Baby: Dein Baby wird neugieriger und möchte mehr von seiner Umgebung wahrnehmen. Oft werden Babys in der Trage dann unruhig, sie drehen sich in alle Richtungen, manche versuchen sogar, sich nach hinten zu beugen, um so in Gehrichtung zu sehen. Dann ist es ideal, wenn du das Rückentragen probierst! In Gehrichtung gibt es für Dein Kind so einiges zu entdecken.
  • Erleichterung für den Träger: Dein Baby genießt die kuschelige Bauch-an-Bauch-Nähe, aber je größer und schwerer dein Baby wird, desto anstrengender wird das Tragen für dich. Es zieht im Nacken, in den Schultern und im unteren Rücken. Warum? Weil Du beim Tragen zunehmend in eine Ausgleichshaltung gehst. Du ziehst die Schultern nach hinten und gehst ins Hohlkreuz. Es ist ein wenig wie bei einem schweren Rucksack - vor dem Bauch zu schwer, aber am Rücken geht es noch locker. Fakt ist: Tragen darf nicht weh tun.
  • Sicherheit beim Kochen: Schließlich ist Rückentragen eine sichere Tragevariante, wenn Du mal mit Baby kochst. Gerade am Abend sind Babys oft schon unrund. Das Abendessen zubereiten kann dann sehr unentspannt werden.
  • Bessere Gewichtsverteilung und längeres Tragen: Die Babytrage am Rücken zu verwenden hat noch einen Vorteil: Je schwerer dein Kind wird, desto mehr wird Dein Rücken belastet. Das Rückentragen ist eine Entlastung für Dich und das Gewicht verteilt sich besser, sodass du über eine längere Zeit tragen kannst.

Vorteile des Rückentragens:

  • Erleichterung für den Tragenden: Das Gewicht verteilt sich besser, was den Rücken schont und längeres Tragen ermöglicht.
  • Freie Hände: Du hast die Hände frei für andere Tätigkeiten.
  • Bessere Entdeckung der Umwelt: Das Baby kann die Umgebung besser erkunden.
  • Rückzugsmöglichkeit: Bei Reizüberflutung kann sich das Baby an den Rücken des Trägers kuscheln.
  • Unterstützung beim Abstillen: Das Baby ist weniger in Versuchung, an die Brust zu gehen.
Infografik, die die Vorteile des Rückentragens für Eltern und Kind darstellt.

Babytrage für den Rücken - Worauf sollte ich achten?

Wichtig beim Tragen auf dem Rücken ist, dass sowohl Dein Baby als auch Du die richtige Haltung einnehmt und der Rücken nicht geschädigt wird.

Für das Tragen in der Babytrage ist die Anhock-Spreizhaltung essenziell für Dein Kind. In der Anhock-Spreizhaltung sind die Beinchen des Babys angezogen, die Schenkel sind etwa im 45 Grad Winkel abgespreizt, der Po hängt tiefer als die Knie. Die abgespreizten Beine und der tiefliegende Po bilden ein großes M. In dieser Position wird die noch nicht ausgereifte Hüfte ausreichend entlastet. Der Rücken des Babys sollte leicht gerundet sein. Dafür muss die Babytrage einerseits genügend Halt bieten, darf den Rücken andererseits aber nicht zu gerade drücken.

Ansonsten solltest Du bei einer Babytrage für den Rücken natürlich auch darauf achten, dass Du sie perfekt an Dich anpassen kannst. Die Babytrage sollte nicht nur praktisch beim Anlegen sein, sondern auch Deinen Rücken optimal entlasten.

Wichtige Merkmale einer guten Rückentrage:

Für das Kind:

  • Höhenverstellbare Sitzposition
  • Stabile und durchgehende Rückenlehne zum Schutz von Kopf, Nacken und Rücken
  • Einstellungen gemäss Grösse und Gewicht des Kindes
  • Fussschlaufen oder -stützen
  • Kinnschutz
  • 5-Punkte-Sicherheitsgurte
  • Sonnendach, Regenschutz
  • Gute Belüftung
  • Sicherheitssiegel (TÜV, GS)

Für den Träger oder die Trägerin:

  • Verstellbare Brust-, Hüft- und Schultergurte
  • Atmungsaktives Material
  • Polsterungen an den Auflageflächen
  • Verstellbare Rückenlänge

Leider ist das Schultern einer Rückentrage mit Kind nicht ganz so einfach, wie sich einen Rucksack über die Schulter zu werfen. Falls Sie also mit Ihrem Kind in der Rückentrage alleine unterwegs sind, ist es gut zu wissen, wie sie dies für Ihr Kind so sicher wie möglich tun.

Detailaufnahme einer Babytrage, die die ergonomische Anhock-Spreizhaltung des Babys zeigt.

Die besten Babytragen für den Rücken

Du möchtest Dein Kleines unbedingt auf dem Rücken tragen? Diese Modelle eignen sich perfekt:

Nuna Cudl Clik

Die Nuna Cudl Clik Babytrage punktet mit interessanten Extras wie innovativen Magnetverschlüssen und einer abnehmbaren Seitentasche. Schulter- und Hüftgurte sind angenehm gepolstert. Die Verwendung als Babytrage für den Rücken empfiehlt der Hersteller ab ca. 9 Monaten.

Sehr leicht anzulegen: Die Nuna Cudl Clik ist als Rückentrage auch für Kleinkinder bequem.

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Manduca First

Die Manduca First ist eine klassische multifunktionale Babytrage aus weicher Bio-Baumwolle. Du darfst sie bereits ab einem Alter von drei Monaten als Babytrage für den Rücken verwenden. Wenn Dein Baby älter wird, kannst Du das Rückenteil in der Länge erweitern.

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Didymos Didyklick 4U

Durch die breit auffächerbaren Schulterträger verteilt sich das Gewicht des Kindes optimal auf Deinem Rücken. Bei der Didymos Didyklick 4U profitierst Du von einer sehr lange Nutzungsdauer: Du kannst sie verwenden bis Dein Kind 20 kg wiegt - Kleinkinder lassen sich sowieso am besten auf dem Rücken tragen. Die Didyklick 4U punktet mit einer guten Gewichtsverteilung.

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Nuna CUDL Baby Carrier: Keep them close | 6 Months & Older | Tutorial

Trageweise des gewebten Tragetuches - die Rucksacktrage

Jeder sein Kind mit Hilfe vom Tuch tragende Elternteil kommt zu dieser Sache, wenn er dies anfängt, an Stellung seines Kindes im Tragetuch auf dem Rücken zu denken. Es ist deshalb unter anderem vorhanden, weil unser Kind älter wird und sich weiterentwickelt - es wird immer mehr neugierig und hat Interesse an der es umgebenden Welt. Also, das Kind möchte sich überall umschauen und die Rückentrage ermöglicht dies ihm. Solche Aktivitäten werden für es viel einfacher. Diese Einwicklung auf dem Rücken verursacht so, dass die Eltern mehr Freizügigkeit erhalten. Das liegt daran, dass Ihre Bewegungsfreiheit nicht beschränkt ist. Wenn es sich ums Tragen der älteren Kinder handelt, ist es hier sehr leichter, das ganze Gewicht auf dem Rücken zu halten.

Diese Trageweise des gewebten Tragetuches ist für Kinder ab einem Alter von vier Monaten empfohlen. Hier möchten wir Ihnen darstellen, auf welche Art und Weise wir solche Einwicklung richtig ausführen sollten :) Sie ist ziemlich einfach, dagegen kann die Platzierung des Kindes auf den Rücken als schwierige Aufgabe erscheinen - aber wir bieten dafür auch unsere Mittel und Wege an :) Bei den ersten Versuchen lohnt es sich, mit Unterstützung der anderen Person zu nutzen - dadurch fühlen Sie sich sicherer.

Im Hinblick auf der Stellung des Kindes auf den Rücken müssen wir folgende Maßnahmen ergreifen, wie unter anderem:

  1. Platzieren Sie Ihr Kind auf der Hüfte und dann bedecken Sie seinen Rücken mit dem Material.
  2. Legen Sie einen Tuchsaum auf die Schulter um.
  3. Bewegen Sie Ihr Kind langsam auf Ihren Rücken. Mit einer Hand halten und unterstützen Sie es.
  4. Straffen Sie die beiden Tuchbahnen und ziehen Sie Ihr Kind näher an Ihren Rücken.
  5. Legen Sie den Tuchsaum über Ihre Schulter - jedoch müssen Sie die ganze Zeit über die Materialspannung kontrollieren. Halten Sie die andere Tuchende zwischen Ihren Knien. Straffen Sie diesen Tuchsaum, der sich auf Ihrer Schulter befindet, indem Sie ihn Band nach Band heranziehen.
  6. Sammeln Sie das Lockermaterial hinter Ihrem Rücken, aber in der Nähe des Halses des Kindes und straffen Sie die Innenbahn.
  7. Stellen Sie der gestraffte Tuchsaum zwischen Ihren Knien und wiederholen Sie diese Handlung mit dem anderen Stoff. Ziehen Sie es präzise Stück für Stück und auch bei jedem Zoll fest.
  8. Greifen Sie die beide Tuchbahnen und verdrehen sie hinein. Führen Sie diese nach hinten durch - über die Oberschenkel des Kindes.
  9. Kreuzen Sie die Tuchsäume unter dem Babypopo und führen sie nach vorn zwischen den Beinen des Kindes und Ihrem Rücken.
  10. Binden Sie vorne einen Doppelknoten.

Und alles ist schon fertig! Hier befindet sich ein kleiner Tipp: Lehnen Sie sich nach vorne vorsichtig und langsam, aber vor allem vergessen Sie nicht, Ihren Rücken gerade zu halten.

Illustration, die die Schritte des Bindens eines Tragetuches für die Rucksacktrage zeigt.

Sicherheit und Handhabung

Die Rückentrage ist ausschließlich dafür gedacht, das Kind gehend zu transportieren. Die Gefahr, dass sich das Kind bei einem Sturz in oder aus der Rückentrage, beispielsweise beim Skifahren, verletzt, ist zu groß.

Wie bringe ich mein Baby sicher auf den Rücken?

Schritt 1: Üben mit einer Puppe. Lerne und trainiere den Ablauf, wie du dein Baby auf den Rücken bekommst, mit einer Puppe, einem Stofftier oder einem Polster. Je sicherer du die Handgriffe ausführst und weißt, welche Hand welchen Schultergurt als nächstes greift, desto gelassener bist du, wenn du es dann mit deinem Baby probierst. Gerade für Aufregung, Stress und Unruhe haben Babys sehr feine Antennen.

Schritt 2: Vorbereitung ist alles. Wähle einen Moment, in dem dein Baby satt, ausgeschlafen und zufrieden ist.

Schritt 3: Die richtige Position.

  • Stelle die Trage mit ausgeklapptem Standbügel auf ebenen Boden, setze das Kind hinein und sichere es mit dem Sicherheitsgurt.
  • Stehe so, dass du das Kind anschauen kannst. Greife nun die Trage mit der einen Hand an einem Schultergurt und mit der anderen an der Tragschlaufe am vorderen Teil der Kopfstütze.
  • Gehe in die Hocke und hebe die Trage am Oberschenkel entlang an.
  • Sobald möglich, lege den einen Arm durch den entsprechenden Schultergurt, danach den anderen Arm.
  • Nachdem du den Brust- und Hüftgurt geschlossen hast, kannst du den Standbügel einklappen.

Das Ablegen der Rückentrage ohne Hilfe erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Schritt 4: Bewegung hilft. Geh gleich los, sobald dein Baby in der Trage sitzt. Bewegung hilft, dass es sich entspannt, und du selbst wirst dabei auch ruhiger. Herumstehen und Zurechtrücken mögen die wenigsten Babys.

Schritt 5: Spiegelkontrolle. Wenn dein Baby das Tragen auf dem Rücken nicht mag, weil es dein Gesicht nicht sieht, stell dich vor einen großen Spiegel. So kann es dich trotzdem sehen.

Schritt 6: Sicherheit im Blick behalten. Behalte deinen Nachwuchs auch auf deinem Rücken immer im Blick. Kontrolliere beispielsweise mit einem kleinen Taschenspiegel regelmäßig seine Position und seinen Zustand. Schläft der kleine Knirps beispielsweise ein, solltet ihr unbedingt die Kopfstütze einsetzen oder seinen Kopf mit Hilfe der Kapuze stabilisieren (aber bitte immer auf ausreichende Luftzufuhr achten).

Nuna CUDL Baby Carrier: Keep them close | 6 Months & Older | Tutorial

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