Philips Avent Aufbewahrungssystem für Babybrei und Muttermilch

Einleitung: Die Vorteile von selbstgemachtem Babybrei und dessen Aufbewahrung

Babybrei selbst zu kochen spart nicht nur Geld, es schmeckt auch noch besser als die Massenwaren aus den Gläschen. Doch jeden Mittag frisch kochen? Und dann noch so kleine Portionen? Nun, das kommt auf die Küchenhelfer an. Zum einen gibt es Dampfgar-Systeme, die nicht nur ganz fix sind in der Zubereitung, sie pürieren auch noch alles mit einem einzigen Knopfdruck perfekt für den kleinen Liebling. Zudem kann man auch sehr gut auf Vorrat kochen und den Brei portionsweise einfrieren. So ist es nur ein Handgriff zum selbstgekochten Brei.

Doch worin bewahrt man einen Babybrei am besten auf, wenn man ihn einfrieren möchte? Die Firma Philips ist den meisten durch ihre Elektrogeräte bekannt. Mit Philips AVENT wurde eine Produktlinie aufgebaut, die alles bietet, was Eltern und Kind brauchen, um in den ersten Monaten bestens ausgestattet zu sein. Denn anders, als man vielleicht erwarten würde, ist für Philips bei AVENT nach verschiedenen Babyphonen noch lange nicht Schluss. Bei diesem breiten Angebot war es für Philips wohl auch nur konsequent, ein durchdachtes und praktikables Aufbewahrungssystem zu entwickeln, mit dessen Hilfe man selbstgekochten Brei nicht nur einfrieren, sondern auch direkt aus dem Gefrierfach für unterwegs in die Tasche stecken und erwärmen kann.

Da sie auch zum Aufbewahren von Muttermilch geeignet sind, sind sie praktischer Weise mit den Milchpumpen von Philips kompatibel. Die Deckel können ohne Aufwand mit den notwendigen Informationen beschriftet werden. Ein sicheres Aufbewahren wird garantiert, da man die Becher perfekt stapeln kann. Sie können ohne Probleme in einem Flaschenwärmer gestellt werden und sind selbstverständlich 100% BPA-frei.

Das Philips AVENT Aufbewahrungssystem im Detail

Man findet dieses Aufbewahrungssystem überall dort, wo man auch die anderen Produkte von Philips AVENT bekommt. Also entweder im Fachhandel für Babyzubehör oder auch in den bekannten Internet-Shops. Der Neupreis für ein Set mit je 10 Bechern á 180ml und 240ml kostet rund 30€. Im ersten Moment vielleicht gerade für junge Familien ein stolzer Preis. Bedenkt man aber, dass man für rund 3€ pro Becher ein Aufbewahrungssystem bekommt, dass man sicher und zuverlässig schon ab den ersten Lebenswochen seines Kindes bis nach dem 1. Lebensjahr nutzen kann.

Es gibt verschiedene Sets vom Philips Avent Aufbewahrungssystem. Je größer das Set, desto günstiger der Preis pro Dose. Da die Becher speziell dafür konzipiert sind, dass sie nicht nur große Hitze (beim Sterilisieren) und große Kälte (beim Einfrieren), sondern auch entsprechende Temperaturunterschiede (eingefroren in den Flaschenwärmer oder die Mikrowelle) aushalten, sind sie somit auch sehr robust und man kann kaum etwas falsch machen. Selbstverständlich sind sie auch für die Spülmaschine geeignet.

Kommen sie mit Karotten, Tomaten oder ähnlich intensiv gefärbten Lebensmitteln in Kontakt, ist es durchaus wahrscheinlich, dass die Becher ab sofort etwas rötlich gefärbt sind. Zugegeben, dass sind eine Menge Informationen auf einmal. Aber abgesehen davon, dass sie in erster Linie ein optisches und kein qualitatives Problem sind, passiert einem das auch bei günstigeren Produkten. So gesehen, ist es schon fast unfair, solche Argumente gegen das Philips AVENT Aufbewahrungssystem aufzuführen. Betrachtet man aber das „Gesamtpaket“, das man für dieses Geld bekommt, wird man für den hohen Preis ganz schnell entschädigt. Jede Mutter, die schon einmal Babybrei vorgekocht und eingefroren hat, nur um dann einige Zeit später festzustellen, dass die Becher ausgelaufen, die Beschriftung abgegangen oder die Behälter schließlich beim Wiedererwärmen kaputt gegangen sind, weiß, dass man in solchen Fällen gerne doch etwas mehr ausgegeben hätte, wenn man sich dieses Schlamassel damit erspart hätte. Und zu guter Letzt kann man, wenn man möchte, den Preis auch immer noch als kleine „Investition“ sehen, da man sein Philips AVENT Aufbewahrungssystem sicher jederzeit wieder verkaufen und sich so einen Teil seiner Ausgaben zurückholen kann.

Vorteile des Philips AVENT Aufbewahrungssystems

  • Zur sicheren Aufbewahrung und zum sicheren Transport: Der Deckel der Philips Avent Aufbewahrungsgläser ist absolut dicht, sodass sie sicher aufbewahrt und transportiert werden können.
  • Für eine einfache Verwaltung von Daten und Inhalten: Ermöglicht das einfache Notieren von Datum und Inhalt.
  • Ein gut organisierter Kühlschrank und Gefrierschrank: Die stapelbaren Becher und Deckel sorgen für Ordnung.
  • Inklusive praktischer Adapter: Zum Auffangen Ihrer Milch und Füttern Ihres Kindes.
  • Ein System, viele Optionen: Kompatibel mit Philips Avent Classic, Classic+ und Natural Milchpumpen und Saugern.
  • Einfach zu verwenden und zu reinigen: Kann sicher in Flaschenwärmern, Mikrowellen (Deckel entfernen!), Geschirrspülern und Sterilisatoren verwendet werden.

Die Vielseitigkeit des Aufbewahrungssystems

Das Philips AVENT Aufbewahrungssystem ist ein vielseitiges und platzsparendes Aufbewahrungssystem. Es ist so konzipiert, dass es sich dem Alter Ihres Babys anpasst. Verwenden Sie das gleiche Glas, um Muttermilch und den Brei Ihres Babys aufzubewahren. Kompatibel mit allen Philips AVENT Milchpumpen und Saugern.

Das System bietet verschiedene Optionen für die Zubereitung und Aufbewahrung von Babynahrung:

  • Babynahrungszubereiter: Bereite mit einem hochwertigen Babynahrungszubereiter nährstoffreiche hausgemachte Mahlzeiten für dein Baby zu, alles in nur einem Becher, und serviere die Nahrung sofort oder erwärme sie später mit den einfachen Aufwärm- und Auftaufunktionen.
  • Dampfgarer-Technologie: Die einzigartige Technologie in diesem Dampfgarer ermöglicht die Dampfzirkulation von unten nach oben, sodass alle Zutaten ohne Kochen gleichmäßig gegart werden.

Philips Avent SCF875 Babynahrungszubereiter - Süße Paprika

Aufbewahrung von Muttermilch mit Philips AVENT

Das Stillen wird für die ersten sechs Lebensmonate eines Säuglings empfohlen, was eine lange Zeit ist, um jedes Mal auf Abruf stillen zu können. Deshalb ist es eine bequeme Alternative, Muttermilch abzupumpen und aufzubewahren, um Ihrem Baby somit ganz einfach Muttermilch aus der Flasche füttern zu können. Hier sind einige Tipps zur richtigen Aufbewahrung von Muttermilch:

  • Die Milch muss direkt nach dem sauberen Abpumpen hygienisch aufbewahrt werden.
  • Verwenden Sie speziell dafür vorgesehene Muttermilchbehälter zur Muttermilch-Aufbewahrung.
  • Waschen Sie diese Behälter gründlich, bevor Sie die Milch einfüllen.

Haltbarkeit von Muttermilch

Muttermilch ist sehr lange haltbar, sofern sie gleich nach dem Abpumpen verschlossen in einem sterilisierten luftdichten Behälter, einem sauberen Muttermilchfläschchen oder den entsprechenden Muttermilchbeuteln aus BPA-freiem Material aufbewahrt wird und bei gleichbleibender Temperatur gekühlt wird. Wie lange sie sich hält, hängt vom Aufbewahrungsort ab.

Übersicht zur richtigen Aufbewahrung von Muttermilch:

  • Muttermilch im Kühlschrank: Bis zu 3 Tage bei einer Temperatur von höchstens +5 °C
  • Muttermilch einfrieren im Gefrierschrank: Bis zu 6 Monate, solange die Flaschen sorgfältig sterilisiert sind und die Temperatur von -18 °C nicht überschreitet
  • So lange ist Muttermilch haltbar bei Raumtemperatur: 6 bis 8 Stunden

Tipp: Denken Sie daran, dass die Haltbarkeit von Muttermilch auch davon abhängt, ob sie gleichmäßig gekühlt wurde. Die Milch erst stehenlassen und dann kühlen geht also nicht. Wenn Sie die Muttermilch einfrieren oder kühlen möchten, sollten Sie dies so bald wie möglich nach dem Abpumpen tun.

Weitere Tipps zur sicheren Muttermilch-Lagerung

  • Beschriften Sie Ihre Behälter: Egal, ob Sie die Muttermilch im Kühlschrank oder in der Gefriertruhe aufbewahren, Sie können Ihre Beutel oder Behälter Flaschen und Behälter mit dem Haltbarkeitsdatum etikettieren und dann die älteste Milch zuerst verwenden, um Verschwendung zu vermeiden.
  • Kombinieren von Milchmengen: Kleine Mengen abgepumpter Milch können in ein und denselben Kühlbehälter gefüllt werden, sofern die hinzugefügte Milch zuvor im Kühlschrank abgekühlt wurde. Man sollte allerdings keine körperwarme Milch zu bereits gekühlter Milch geben.
  • Richtiger Lagerort im Kühlschrank: Die Muttermilch sollte im kältesten Teil des Kühlschranks aufbewahrt werden. Bewahren Sie die Muttermilch im hinteren Teil auf der Ablage über dem Gemüsefach auf. Die Kühlschranktür, in der die Temperatur weniger konstant ist, ist nicht geeignet.
  • Transport von Muttermilch: Halten Sie für diese Gelegenheiten eine isolierte Kühltasche zur Aufbewahrung der Muttermilch bereit. Nachdem sie im Kühlschrank gekühlt wurde, kann die Muttermilch bis zu 24 Stunden in einer Kühltasche aufbewahrt werden, vorausgesetzt, die Tasche enthält auch funktionierende Kühlakkus.
Schema zur Haltbarkeit von Muttermilch bei verschiedenen Temperaturen

Vorbereitung und Erwärmung von Muttermilch

Muttermilch sollte auf Raum- bis Körpertemperatur erwärmt werden, obwohl einige Babys auch gerne etwas kühlere Milch trinken. Am einfachsten und sichersten wärmen Sie die Milch in einem Baby-Flaschenwärmer. Mit diesem können Sie die Milch schonend auftauen und/oder schnell und gleichmäßig erhitzen, was die Qualität der Milch bewahrt.

Tipp: Je nachdem, ob Sie Ihre Muttermilch im Kühlschrank oder im Gefrierschrank aufbewahrt haben, benötigt sie unterschiedlich viel Zeit zum Aufwärmen. Überstürzen Sie diesen Prozess nicht.

Wichtiger Hinweis: Mikrowellen werden nicht empfohlen, da sie die Milch häufig unregelmäßig erhitzen und so wichtige Inhaltsstoffe zerstört werden können. Außerdem können einzelne heiße Stellen entstehen, an denen sich Ihr Kleines den Mund verbrennen kann.

Gefrorene Milch lässt sich im Baby-Flaschenwärmer (welcher die Qualität der Milch bewahrt), im Kühlschrank, unter fließendem Wasser oder in einer Schüssel mit warmem Wasser auftauen. Tipp: Einmal aufgetaut, sollten Sie die Milch nicht wieder einfrieren. Sollte nach dem Füttern noch Milch übrigbleiben, muss diese entsorgt werden.

Wenn Sie keinen Baby-Flaschenwärmer zur Hand haben, können Sie die Milch auch in einer Schüssel mit warmem Wasser aufwärmen. Testen Sie die Temperatur des Flascheninhaltes auf Ihrer Haut, bevor Sie Ihr Kleines damit füttern.

Vergleich mit kommerziellen Produkten

Das Philips AVENT Aufbewahrungssystem ist im Vergleich zu vergleichbaren Herstellern sehr günstig und aus Erfahrung kann ich sagen, dass selbst nach zwei Kindern die Dosen und Deckel immer noch perfekt schließen und aussehen wie neu.

Machen Sie sich keine Vorwürfe, wenn Sie es nicht schaffen, für Ihr Baby selbst zu kochen. Gekaufte Gläschen sind in keinster Weise schädlich für Ihr Baby. Besonders auf Reisen sind die fertigen Gläschen von Hipp, Bebivita, Holle und Co. eine sehr praktische Lösung. Wer die richtigen Rezepte und Lebensmittel verwendet, schafft es sicherlich auch den passenden Geschmack zu kochen.

Bei den großen Herstellern werden Obst und Gemüse zunächst püriert und danach gekocht. Bei diesem Herstellungsprozess entweichen viele Geschmacks- und Aromastoffe. Fertiggläschen müssen nach dem Abfüllen pasteurisiert werden, dadurch wird eine gewisse Haltbarkeit garantiert und die Keime im Brei werden abgetötet. Bei diesem Vorgang werden die Bakterien und Krankheitserreger abgetötet, dabei leiden leider auch die wichtigen Vitamine. Damit am Ende überhaupt noch Vitamine enthalten sind, müssen die Babynahrungshersteller ihren Breis vorab schon künstliche Vitamine zusetzen. Beim selber kochen, kann auf diesen Arbeitsschritt verzichtet werden.

Ernährungstipps für Babys

Es ist durchaus möglich kostengünstiger zu kochen, als fertige Gläschen zu kaufen. In der ersten Woche des Beikoststarts sind 50 Gramm genau richtig. In der zweiten Woche sollte man bereits die doppelte Menge, also 100 Gramm Gemüse kochen. Zusätzlich hat man die Möglichkeit eine kleine Kartoffel hinzuzugeben. Ab der dritten Woche wird diese Vorgabe noch mit 30 Gramm Fleisch oder Fisch, bzw. ergänzt.

In der Regel bekommt ein Baby die erste Beikost im Alter von 4 - 6 Monaten. Das kann von Kind zu Kind stark variieren, Sie müssen sich also keine Sorgen machen, wenn Ihr Kind früher Brei möchte oder erst später damit beginnt. Grundvoraussetzung ist, dass Ihr Kind in der Lage dazu ist, sich den Brei vom Löffel zu holen, den Brei nach hinten zum Gaumen zu transportieren und schließlich zu schlucken. Das ist ein ganz anderer Bewegungsablauf, als Milch zu trinken. Wann ein Kind soweit ist, zeigt es selbst ganz deutlich.

Auf Gewürze sollte man unbedingt verzichten, gerade Salz ist zu Beginn sehr ungesund. Stattdessen kann man ab der zweiten Woche einen Teelöffel Öl zugeben. Das Öl liefert Energie und hilft dabei, die fettlöslichen Vitamine zu verwerten. Dafür eignet sich besonders Rapsöl.

Der Saft ist wichtig für die Konsistenz des Breis und liefert zusätzliche Vitamine. Gerade Vitamin C wird dabei hinzugefügt, denn es hilft dem Körper das wichtige Eisen aus der Nahrung aufzunehmen. Verwenden kann man dafür Apfelsaft oder Orangensaft, beide sind dafür gut geeignet. Die Bio Babynahrung wird wesentlich strenger kontrolliert. Die Produkte müssen ökologisch und umweltschonend hergestellt werden, beim Kauf von Bio Produkten kann man sich dabei sicher sein.

Die wichtigste Zutat für Ihr Baby ist stilles Natriumarmes Mineralwasser. Sie können Ihrem Baby auch ungesüßte Tees geben, allerdings sollten diese Tees nur der Abwechslung dienen. Um Kinder an den Geschmack zu gewöhnen können auch Säfte ins Spiel gebracht werden. Achten Sie bei der Benutzung von Säften auf eine Verdünnung mit Mineralwasser ohne Kohlensäure, da die Babys sich an die Süße gewöhnen und dann nichts anderes mehr wollen. Kinder, die zu wenig trinken, sind träge, ihre Muskelkraft schwindet, es fällt ihnen schwer, sich zu konzentrieren und das Offensichtlichste, sie weinen. Kinder sollten täglich einen Liter trinken, an besonders warmen Tagen 1,6 Liter. Babys brauchen im Vergleich zu einem ausgewachsenem Menschen viel mehr Flüssigkeit pro Kilo, da ihr Körper fast nur aus Wasser besteht.

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