Ob Baby oder Schulkind: Alle Kinder benötigen einen Autokindersitz, bis sie das zwölfte Lebensjahr vollendet haben oder eine Körpergröße von 1,50 Metern erreichen. Stiftung Warentest hat in Zusammenarbeit mit dem ADAC 20 aktuelle Modelle auf ihre Sicherheit im Crashtest, Schadstoffbelastung und Handhabung für Eltern geprüft.
Beim ADAC Kindersitztest fließen nicht nur die Ergebnisse des Crashtests ein, sondern auch Aspekte wie Handhabung, Sitzkomfort sowie mögliche Schadstoffe und Umweltaspekte in die Gesamtbewertung ein.

Testergebnisse: Sitze im Überblick
Von den getesteten Sitzen wurden neun mit "befriedigend" bewertet, fünf erhielten die Note "gut" und drei fielen mit "mangelhaft" durch. Geprüft wurden unterschiedliche Modelltypen, von der Babyschale (mit und ohne Isofix) bis zum vollwertigen Kindersitz.
Empfehlung: Keine "mitwachsenden" Kindersitze
Grundsätzlich raten die Tester vom Kauf sogenannter "mitwachsender" Kindersitze ab, die für Kinder vom Säuglingsalter bis zum 12. Lebensjahr konzipiert sind. Die Kompromisse, die bei einem einzigen Produkt für alle Altersstufen eingegangen werden müssen, wirken sich negativ auf die Sicherheit und Handhabung aus. Als Faustregel gilt: Es ist ratsam, mindestens zweimal einen neuen Sitz anzuschaffen, beispielsweise eine Babyschale und anschließend einen Kleinkind- oder Kindersitz.
Sieger und Verlierer des Tests (ADAC 10/2025)
Babyschalen:
- Joie i-Level Pro (für Kinder 40-87 cm): Gesamtnote GUT (2,3), Preis: 199 €
- Joie i-Level Pro + i-Base Encore (für Kinder 40-87 cm): Gesamtnote GUT (2,3), Preis: 398 €
Kleinkindsitze:
- Besafe Beyond 360 + Beyond Base (für Kinder 61-125 cm): Gesamtnote GUT (2,4), Preis: 828 €
Kindersitze:
- Britax Römer Kidfix Pro (für Kinder 100-150 cm): Gesamtnote GUT (1,8), Preis: 220 €
- Axkid Up (für Kinder 100-150 cm): Gesamtnote GUT (2,0), Preis: 500 €
Die Verlierer des Tests:
- Reecle 360 (ZA10 i-Size) (für Kinder bis ca. 12 Jahre, 40-150 cm): Gesamtnote MANGELHAFT (5,0), Preis: 164 €
- Chipolino Olympus i-Size (für Kinder bis ca. 12 Jahre, 40-150 cm): Gesamtnote MANGELHAFT (5,5), Preis: 239 €
- Maxi Cosi Nomad Plus (für Kleinkinder und Kinder zwischen 1,5 und 4 Jahren, 76-105 cm): Gesamtnote MANGELHAFT (4,6), Preis: 150 €

Wichtige Hinweise zum Kauf und zur Nutzung
Grundsätzlich gilt für alle Sitze:
- Kind zum Kauf mitnehmen: Testen Sie den Sitz mit Ihrem Kind, um sicherzustellen, dass er nicht nur sicher, sondern auch bequem ist.
- Rückwärtsgerichtetes Fahren: Babys sollten so lange wie möglich mit dem Rücken zur Fahrtrichtung transportiert werden (bis ca. zwei Jahre), da dies sicherer ist.
- Sicherheit für ältere Kinder: Ältere Kinder gehören bis zum 12. Lebensjahr (oder bis 150 cm) in einen Kindersitz. Von einer reinen Sitzerhöhung ohne Rückenteil wird abgeraten, da bei einem seitlichen Aufprall der Kopf nicht ausreichend geschützt ist.
Die Vorteile von Isofix-Kindersitzen
Das Isofix-System, das erstmals von Britax-Römer in Zusammenarbeit mit VW entwickelt wurde, ist heute ein globaler Einbaustandard für Autokindersitze. Trotz dieses technischen Konsenses zwischen Fahrzeugherstellern und Ländern bezüglich der Isofix-Haken und -Gegenösen in Fahrzeugen, gibt es weiterhin Unsicherheiten bei der Auswahl passender Isofix-Kindersitze.
Einfachere Handhabung, aber teurer
Isofix-Kindersitze sind in der Regel teurer als Standard-Kindersitze mit Gurtmontage, bieten aber eine deutlich einfachere Handhabung. Besonders bei Babyschalen ist die direkte und feste Verbindung zum Fahrzeug mittels Isofix vorteilhaft. Das Herausnehmen und Einsetzen der Schale wird erheblich erleichtert, da die Gurtbedienung entfällt und der Sitz einfach per Klicksystem mit der fest im Auto verbleibenden Isofix-Basis verbunden wird.
Ein entscheidender Vorteil liegt in der Verringerung von Bedienungsfehlern, insbesondere wenn Personen mit dem System nicht vertraut sind. Allerdings ist nicht jeder Isofix-Autositz oder jede Basis mit jedem Auto kompatibel. Eltern sollten sich daher beim Hersteller erkundigen oder die Fahrzeug-Typenliste prüfen.

Universalzulassung und Top Tether
Obwohl bei einem Isofix-Kindersitz eine feste, genormte Verbindung erwartet werden kann, gibt es nur wenige Isofix-Sitze mit einer echten Universalzulassung für jedes Fahrzeug. Kindersitze mit sogenannter semi-universaler Zulassung (z. B. mit Stützfuß) erfordern eine Überprüfung anhand einer beiliegenden Typenliste.
Ein Haltegurt oben am Sitz, der sogenannte Top Tether, kann die Vorverlagerung des Kopfes bei einem Frontalaufprall verhindern. Viele Isofix-Sitze bieten stattdessen einen Stützfuß zur Stabilisierung an. Allerdings ist nicht jedes Fahrzeug mit dem notwendigen dritten Verankerungspunkt für den Top Tether ausgestattet. Seit 2011 müssen zwar alle EU-Fahrzeug-Neuzulassungen über diesen Punkt verfügen, er ist jedoch nicht nachrüstbar.
Wer kein Fahrzeug mit diesem Zusatzfixpunkt besitzt, muss auf die umständlichere, aber oft weniger sichere Standardlösung mit dem Autogurt zurückgreifen. Ein weiteres Problem sind Freigabesperren der Autohersteller für Isofix-Basen mit Stützfuß in Autos mit Staufächern im Fußraum. Technische Lösungen wie Füllkörper oder Stützfüße, die sich weit ausfahren lassen, sind verfügbar, aber Eltern müssen sich auch hier vor dem Kauf genau informieren.
Top Tether Installation Video
Gibt es auch Isofix-Kindersitze mit Sicherheitsmängeln?
Ja, ein Isofix-Kindersitz ist keine Garantie für Sicherheit. In einzelnen Fällen bieten baugleiche Modelle ohne Basis, nur mit dem Gurt befestigt, denselben oder sogar besseren Schutz. Als Negativbeispiel wird die Hauck iPro Baby mit iPro Base genannt. Diese Babyschale mit i-Size-Zulassung wurde von den Testern mit "mangelhaft" bewertet, unter anderem wegen eines erhöhten Verletzungsrisikos im Frontalaufprall und zu vielen Schadstoffen. Der Sitz stand nicht stabil im Fahrzeug und war nicht sicher zu bedienen.
Auch der Uppababy Mesa i-Size (mit und ohne i-Size-Base) fiel im Test negativ auf, nicht wegen mangelnder Sicherheit, sondern wegen seines hohen Schadstoffgehalts. Die Bezugsstoffe enthielten das Flammschutzmittel TCPP in einer Konzentration, die den Grenzwert für Spielzeuge überschritt.
Tipps für den Kauf und die Nutzung
Selbst praktische Schnelleinrastsysteme können Risiken bergen. Die häufigsten Fehler bei der Kindersicherung im Auto betreffen oft die Eltern selbst: Laut einer Studie der UDV ist die Hälfte der Kinder im Auto nicht richtig angeschnallt.
Die richtige Wahl: Mit oder ohne Isofix?
Die Stiftung Warentest listet Modelle, bei denen die Wahl zwischen Isofix und Gurtbefestigung wenig Einfluss auf die Sicherheit hat:
- Cybex Pallas M-Fix SL (Gruppe I-III): Befestigung mit Isofix oder Gurt ("Gut")
- Cybex Pallas M SL (Gruppe I-III): Befestigung mit Gurt ("Gut")
- Cybex Solution M-Fix SL (Gruppe II-III): Befestigung mit Isofix oder Gurt ("Gut")
- Cybex Solution M SL (Gruppe II-III): Befestigung mit Gurt ("Gut")
- Cybex Solution M (Gruppe II-III): Befestigung mit Gurt ("Gut")
- Cybex Solution M-Fix (Gruppe II-III): Mit Isofix oder Gurt ("Gut")
- Cybex Aton Q i-Size (bis Größe 75 cm): Befestigung mit Gurt ("Gut")
- Cybex Aton Q i-Size mit Base Q i-Size (bis Größe 75 cm): Befestigung mit Isofix ("Gut")
- Maxi Cosi Rodi XP (Gruppe II-III): Befestigung mit Gurt ("Gut")
- Maxi Cosi Rodi XP Fix (Gruppe II-III): Befestigung mit Isofix ("Gut")
- Maxi Cosi Pebble Plus (bis Körpergröße 75 cm): Befestigung mit Gurt ("Gut")
- Maxi Cosi Pebble Plus & Isofix-Basis 2wayfix (bis Körpergröße 75 cm): Befestigung mit Isofix ("Gut")
- GB Idan (bis 13 kg): Befestigung mit Gurt ("Gut")
- GB Idan & Base-fix (bis 13 kg): Befestigung mit Isofix ("Gut")
Der Maxi Cosi Pearl One i-Size Reboarder-Autositz, passend zur FamilyFix One i-Size-Basisstation, wurde für Kinder bis 105 cm Körpergröße mit "Gut" bewertet. Ein heikles Thema sind Kindersitze wie der Britax Römer Kidfix² S, die ab einer Körpergröße von 1,25 Metern auch ohne Rücken- und Kopfstütze verwendet werden können. Der ADAC warnt, dass eine Verwendung ohne Rückenstütze generell nicht zu empfehlen ist, da sie den Seitenaufprallschutz beeinträchtigt.

Vorteile und Nachteile von Isofix im Überblick
| Vorteile von Isofix | Nachteile von Isofix |
|---|---|
| Einfache und sehr feste Verankerung im Auto | Isofix-Sitze sind oft teurer |
| Besonders stark bei Babyschalen und Reboardern bis 4,5 Jahre | Nicht jeder Isofix-Sitz passt in jedes Auto |
| Geringeres Risiko von Fehlbedienung beim Anschnallen | Zusätzlicher Top Tether erfordert dritten Verankerungspunkt im Auto |
| Sichert auch den leeren Kindersitz während der Fahrt | Kompatibilitätsprobleme mit Staufächern im Fußraum bei Basen mit Stützfuß |
| Prinzipiell flexibler: Oft auch mit dem Erwachsenen-Gurt zu befestigen | Manche Modelle ohne Basis bieten besseren Schutz als mit |
| Für alle Altersgruppen verfügbar |
Audi Original Zubehör für Kindersicherheit
Audi bietet passendes Original Zubehör, um den Komfort und die Sicherheit der kleinen Mitfahrer zu gewährleisten:
- Audi Kinderwagen: Bietet Flexibilität und Komfort mit einem Einhand-Faltmechanismus und einem weich gepolsterten Sitz.
- Audi Kindersitz i-SIZE: Erhöht die Sicherheit für Kinder von ca. 15 Monaten bis 4 Jahren (76-105 cm Körpergröße) und passt sich dem Fahrzeuginterieur an.
- Audi Kindersitz Kidfix XP: Geeignet für Kinder von ca. 3,5 bis 12 Jahren (15-36 kg) und kann mit dem 3-Punkt-Gurt und/oder ISOFIX-Anbindungen befestigt werden.
- Audi Babyschale i-Size: Mit verstärktem Kopf-Thorax-Bereich und optionaler Polsterung für Flugzeugreisen geeignet.
- Baby-safe i-Size Flex Base: Ermöglicht rückwärts- und vorwärtsgerichtete Nutzung und wird in die ISOFIX-Normhalterungen eingerastet.
- Audi Kindersitzunterlage: Schützt den Fahrzeugsitz und ist leicht abwaschbar.
- Audi Rückenlehnenschutz: Schützt die Rückseite der Rückenlehne und bietet zusätzliche Aufbewahrungsfächer.
Alle Audi Original Zubehörteile sind optional und werden gegen Aufpreis angeboten. Die Sicherheit von Kindern im Auto hat bei Audi höchste Priorität, weshalb ausschließlich umfassend geprüfte Kindersitze mit höchsten Sicherheitsstandards angeboten werden.

Sicherheit und Normen: Was Eltern wissen sollten
Kindersitze müssen strenge Sicherheitsanforderungen erfüllen und werden durch die Europäische Union geregelt. Fortschritte in der Unfallforschung haben zu wichtigen Erkenntnissen in der Kindersicherheit geführt.
Die i-SIZE-Norm
Die i-SIZE-Norm (UN ECE R129) basiert auf folgenden fünf Punkten:
- Rückwärtsgerichtetes Fahren ist für Kinder bis zum 15. Lebensmonat verpflichtend.
- Die Klassifizierung von Kindersitzen erfolgt nach Körpergröße statt nach Gewicht.
- Die Verringerung des Risikos einer falschen Installation durch das ISOFIX-System.
- ISOFIX-Kindersitze sind mit fast jedem ISOFIX- und i-Size-Auto kompatibel.
- Ein zusätzlicher Seitenaufprallschutz ist verpflichtend.
Die Audi Babyschale i-Size und der Audi Kindersitz i-Size sind im Kopf-Thorax-Bereich durch Airpads verstärkt. Die Audi Babyschale i-Size ist zudem für den Gebrauch in Flugzeugen geeignet.
Der schwedische Plus-Test
Neben den Tests von ADAC und Stiftung Warentest ist der schwedische Plus-Test ein anspruchsvoller Sicherheitstest, der besonders den Frontalaufprallschutz im Nackenbereich kleiner Kinder prüft. Seit 2023 werden hierbei ausschließlich rückwärtsgerichtete Sitze (Reboarder) getestet.
Kindersitze im Vergleich: Von der Babyschale bis zum Folgesitz
Wenn Kinder aus der Babyschale herauswachsen, steht der Wechsel zu einem passenden Kleinkindsitz an. Viele Modelle sind ab ca. 6 Monaten nutzbar und begleiten Kinder bis zum Schulstart. Moderne Kleinkindsitze verfügen über integrierten Seitenaufprallschutz (SIP).
Empfehlenswerte Modelle für Kleinkinder
- Nuna PRUU: 360°-Design, Sicherheit und Komfort vom ersten Tag an. Inklusive integrierter ISOFIX-Base.
- Nuna TODL next: Für Babys ab Geburt bis ca. vier Jahre, mit 360°-Drehfunktion. In Kombination mit BASE next im ADAC-Test (Frühjahr 2022) mit 2,3 (gut) bewertet.
- Thule Elm: Ab ca. 6 Monaten bis 4 Jahren, mit dem Thule Impact Protection System. Reboarder-Version mit Auszeichnung des schwedischen Plus-Tests. Im Kindersitztest 2025 von Stiftung Warentest und ADAC mit 2,2 (gut) bewertet.
- BeSafe Beyond 360: Vom 6. Monat bis zum 6. Lebensjahr, mit Plus-Test-Zertifizierung und erweitertem Seitenaufprallschutz. Im ADAC-Test 10/2024 und 2025 mit 2,4 (gut) bewertet.
- BeSafe Stretch: Rückwärtsgerichtet bis ca. 7 Jahre, ohne ISOFIX. Hat den schwedischen Plus-Test bestanden.
Folgesitze für größere Kinder (ab 100 cm)
Ab einer Körpergröße von mindestens 100 cm (frühestens ab ca. 4 Jahren) kommen anpassungsfähige Folgesitze zum Einsatz, die idealerweise bis zum Ende der Kindersitzpflicht (ca. 12 Jahre) genutzt werden können. Es wird empfohlen, Kinder so lange wie möglich im rückwärtsgerichteten Kleinkindsitz zu transportieren, da diese den besten Schutz bieten.
- BeSafe Flex Fix 2: Für Kinder von 100 bis 150 cm (ca. 4 bis 12 Jahre). Mit abnehmbarem Seitenaufprallschutz.
- Nuna AACE lx: Für Kinder von ca. 3,5 bis 12 Jahren (100-150 cm), mit integriertem Seitenaufprallschutz und ISOFIX-Konnektoren.
- Cybex Solution T i-Fix: Für Kinder von ca. 3 bis 12 Jahren. ADAC-Testsieger 2023 (100-150 cm) mit der Note 2,0.
- Cybex Solution G2: Von Stiftung Warentest im Frühjahr 2025 mit 2,1 ausgezeichnet. Kompakt faltbar, mit patentierter, neigungsverstellbarer Kopfstütze.
- Axkid Up: Einzigartiger, vorwärtsgerichteter Kindersitz mit patentierter, höhenverstellbarer Sitzfläche. Im ADAC-Kindersitztest 2025 mit 2,0 (gut) bewertet.

Testsieger und Empfehlungen von ADAC und Stiftung Warentest
Die unabhängigen Bewertungen von ADAC und Stiftung Warentest bieten eine wichtige Orientierung. Die Ergebnisse der Tests ab 2020 sind aufgrund verschärfter Kriterien nicht mehr direkt mit früheren Tests vergleichbar, aber als "sehr gut" und "gut" bewertete Sitze aus diesem Zeitraum sind weiterhin empfehlenswert.
Kindersitz-Testsieger (Stand 2025)
| Kindersitz-Modell | i-Size | Fahrtrichtung / Reboarder | Befestigung im Auto | Kindersitz-Test Ergebnisse |
|---|---|---|---|---|
| Britax Römer Kidfix Pro | 100 cm bis 150 cm | Sitzerhöher mit Rückenlehne | 3-Punkt-Gurt oder ISOFIX | Testsieger bei Kindersitze ab 100 cm mit „gut“ (Note 1,8) beim ADAC Kindersitztest 10/2025 |
| Axkid Up | 100 cm bis 150 cm | Sitzerhöher mit Rückenlehne | 3-Punkt-Gurt oder ISOFIX | „gut“ mit Note 2,0 beim ADAC Kindersitztest 10/2025 |
| Joie i-Level Pro | 40 cm bis 87 cm | Babyschale | 3-Punkt-Gurt oder ISOFIX (mit Basis) | Beste Babyschale im Test 2025 (Note 2,3) |
| Besafe Beyond 360 + Beyond Base | 61 cm bis 125 cm | Reboarder | ISOFIX | „gut“ (Note 2,4) im ADAC-Test 2025 |
| Cybex Solution G2 | 100 cm bis 150 cm | Sitzerhöher mit Rückenlehne | 3-Punkt-Gurt oder ISOFIX | „gut“ mit Note 2,1 beim ADAC Kindersitztest 05/2025 |
Die besten Modelle für größere Kinder (ab 3 Jahre)
Für Kinder ab 3 Jahren sind in der Regel i-Size-zertifizierte Kindersitze für Kinder von 100 bis 150 cm geeignet. Die Körpergröße ist hierbei entscheidender als das Alter oder Gewicht.
- Maxi Cosi Tanza i-Size: Kompakt zusammenklappbar, leicht transportierbar, einfaches ISOFIX-Handling. (92/100 Punkte, Elternsiegel.de)
- Kinderkraft JUNIOR FIX2 I-SIZE: Einfache und schnelle Installation, modernes Design, leicht und kompakt. (92/100 Punkte, Elternsiegel.de)
- CYBEX Gold Solution G2 i-Size Plus: Bester Kindersitz (100 cm bis 150 cm) beim ADAC Kindersitztest 05/2025 (Note 2,1). Viel Platz für das Kind.
- Britax Römer Kidfix Pro: Testsieger bei Kindersitzen ab 100 cm mit „gut“ (Note 1,8) beim ADAC Kindersitztest 10/2025.
- Axkid Up: „gut“ mit Note 2,0 beim ADAC Kindersitztest 10/2025.

Worauf Eltern beim Kauf achten sollten
- Größe und Norm: i-Size-Modelle ab Phase 2 (ab 100 cm) sind ideal für Kinder ab 3 Jahren. Achten Sie auf die Körpergröße als entscheidendes Kriterium.
- Befestigung: Die Montage per ISOFIX wird empfohlen, da sie das Risiko von Fehlbedienungen minimiert.
- Reboarder: Rückwärtsgerichtete Sitze bieten die höchste Sicherheit, besonders bei Frontalaufprall. Experten empfehlen die Nutzung so lange wie möglich.
- Probe sitzen: Lassen Sie Ihr Kind unbedingt vor dem Kauf Probe sitzen, um den richtigen Gurtverlauf und die Passform zu prüfen.
- Seitenaufprallschutz: Ein zusätzlicher Seitenaufprallschutz ist bei i-Size Sitzen verpflichtend und erhöht die Sicherheit.
Die Stiftung Warentest prüft Kindersitze anonym im Handel und bewertet sie in Kategorien wie Unfallsicherheit, Handhabung, Ergonomie, Gesundheit und Umwelt. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei auch auf Schadstoffe wie PAK und PFAS gelegt.
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