Die Entscheidung, sich für einen Monat vegan zu ernähren, kann zu unerwarteten Entdeckungen führen. Luca und seine Kollegen stellten erschrocken fest, wie viele chemische Zusatzstoffe in alltäglichen Lebensmitteln enthalten sind. Berichte über die positiven Auswirkungen einer veganen Ernährung auf Haut und Wohlbefinden weckten ihr Interesse. Bei der genauen Inspektion der Zutatenlisten, selbst bei abgepackten Fertigsalaten, stießen sie auf eine Vielzahl von Zusatzstoffen, die eher ungesund wirkten.
Diese Erkenntnis führte zu der Frage: Was ist das gesündeste verarbeitete Lebensmittel im Supermarkt? Die Vermutung fiel auf Babynahrung, da gesunde Ernährung für Säuglinge von fundamentaler Bedeutung ist. Bei der Untersuchung von Babybrei stellten sie fest, dass selbst vorgekochten Produkten nachträglich Vitamine zugesetzt werden, da die herkömmliche Hitzesterilisation viele Vitamine zerstört. Ein weiterer Punkt, der sie überraschte, war die Haltbarkeit von Babybrei, die teilweise bis zu drei Jahre betrug - länger als das Alter der Babys, die ihn konsumierten.

Die Idee hinter Yamo: Frischer und natürlicher Babybrei
Aus dieser Erkenntnis heraus entstand bei Luca und seinem Arbeitskollegen Tobi die Idee, frischen und biologischen Babybrei herzustellen, der gänzlich auf Zusatzstoffe verzichtet. Mit der Unterstützung von José, einem Lebensmitteltechnologen, entdeckten sie die Methode der Hochdruckpasteurisation (HPP). Dieses Verfahren tötet schädliche Bakterien ab, während ein Großteil der Vitamine erhalten bleibt.
Im Gegensatz zu konventionellen Babybreien, die oft mehrere Jahre haltbar sind, zeichnen sich Yamo-Produkte durch eine kürzere Haltbarkeit von zwei bis drei Monaten aus, was dem Charakter von frischen Lebensmitteln entspricht. Eltern, die den Brei probieren, sind oft überrascht von dem frischen Geschmack, der sich deutlich von dem herkömmlicher Produkte unterscheidet.
Yamo im Vergleich zu herkömmlichem Babybrei
Viele herkömmliche Babybrei-Gläschen, die im Supermarkt erhältlich sind, werden durch Hitzesterilisation haltbar gemacht. Dieses Verfahren sorgt für eine extrem lange Haltbarkeit ohne Kühlung, geht aber auf Kosten von Vitaminen, Geschmack und Farbe. Oftmals ist der Brei älter als das Kind, das ihn isst. Yamo hingegen setzt auf Frische und verzichtet bewusst auf lange Haltbarkeit zugunsten von Qualität und Geschmack.
Das Ziel von Yamo ist es, frischen Bio-Babybrei zu produzieren, der wie selbst gemacht schmeckt. Dies wird durch die innovative Technik der Hochdruckpasteurisation erreicht, bei der der Brei unter hohem Druck kaltgepresst wird. Da bei diesem Verfahren keine Gläser verwendet werden können (sie würden springen), setzt Yamo auf Becher und ein durchdachtes Recycling-Konzept.

Das Herstellungsverfahren: Hochdruckpasteurisation (HPP)
Die Hochdruckpasteurisation (HPP) ist ein Schlüsselverfahren bei Yamo. Dabei wird das fertig verpackte Lebensmittel in einem kühlen Wasserbad hohem Druck ausgesetzt. Dies hat zur Folge, dass schädliche Mikroorganismen abgetötet werden, während hitzeempfindliche Nährstoffe wie Vitamine, Geschmack und Farbe weitgehend erhalten bleiben. Dieses schonende Verfahren ermöglicht es, den Babybrei ohne Zusatzstoffe für mehrere Wochen gekühlt haltbar zu machen.
Im Gegensatz zur Hitzesterilisation, die Vitamine, Geschmacksstoffe und Farbe zerstört, ermöglicht HPP die Herstellung des frischesten und natürlichsten Babybreis. Yamo verwendet in seinen Rezepturen zudem vergessene "Superfoods" wie Acerolakirsche, Grünkohl oder Linsen. Die Rohstoffe werden ausschließlich von regionalen Bio-Lieferanten bezogen und die Verarbeitung erfolgt in der Schweiz.
Rezepturen und Entwicklung von Yamo
Die Rezepturen von Yamo wurden in Zusammenarbeit mit über 30 Müttern, Ernährungsberaterinnen, Lebensmitteltechnologen und Kitas entwickelt. Renommierte Ernährungsspezialistinnen wie Stefanie Bürge und Gabi Eugster haben das Projekt unterstützt. Die Basis bildeten dabei die Eltern selbst, die in Brainstorming-Sessions, Verkostungen und Anpassungen involviert waren. Auch in Kitas wurde Feedback zu den Rezeptideen gesammelt.
Yamo startete mit 7 Geschmacksrichtungen für Babys ab dem 5. bis 12+ Lebensmonat. Dabei wird Wert auf traditionelle Breirezepte gelegt, die mit nährstoffreichen Alternativen wie Grünkohl, Rote Bete oder Linsen verfeinert werden. Die Rezepte sind altersgerecht angepasst: In den ersten Monaten sollen sich Babys an einfache Früchte und Gemüse gewöhnen, während anspruchsvollere Rezepte im späteren Alter den Körper auf "richtiges" Essen vorbereiten.

Kreative Namen und Geschmackserlebnisse
Besonders hervorzuheben sind die kreativen und humorvollen Namen der Yamo-Breie, wie zum Beispiel "Beetney Spears", "David Zucchetta" oder "Fresh Prince of Bel Pear". Diese Namen spiegeln den spielerischen Ansatz des Unternehmens wider. Die fruchtigen Varianten werden von Babys besonders geliebt, wobei auch süßere Sorten gut ankommen. Die Möglichkeit, Gemüse mit fruchtigen Komponenten zu kombinieren, hilft, auch wählerischen Essern gesunde Mahlzeiten näherzubringen.
Die fruchtigen Yamo-Produkte schmecken frisch und natürlich, sehr ähnlich wie selbstgemacht. Bei den Gemüsebreien gab es unterschiedliche Reaktionen, was möglicherweise am leicht säuerlichen Geschmack (durch Zitronensaft) oder an individuellen Vorlieben der Babys lag. Die Konsistenz der Yamo-Breie wird als ideal beschrieben - gleichmäßig, weder zu fein noch zu grob.
Lieferung und Konzept
Yamo bietet einen bequemen Lieferservice per Abo an, bei dem die frischen Babybreie direkt nach Hause geliefert werden. Der Kunde wählt den Lieferintervall und die gewünschten Produkte. Die Lieferung erfolgt gekühlt, um die Kühlkette nicht zu unterbrechen. Dieses Abo-Modell spart Eltern Zeit und Mühe, sodass mehr Zeit für wesentliche Dinge bleibt.
Die Produkte werden in einer Papiertasche mit wiederverwendbaren Eispads und kompostierbarem Isolationsmaterial geliefert. Die Verpackungen bestehen aus schadstofffreiem, recycelbarem PET, da Glas dem Druck des HPP-Verfahrens nicht standhalten könnte. In Deutschland können die Breie per Abo bestellt werden, wobei jede Lieferung 16 Breie enthält. Die Kosten belaufen sich auf 36 €, was 2,25 € pro Brei entspricht. Dies ist zwar teurer als herkömmliche Gläschen, aber durch die frischen Bio-Produkte gerechtfertigt.
Nachhaltigkeit und soziales Engagement
Yamo legt Wert auf Nachhaltigkeit. Das durchdachte Recycling-Konzept hinter der Verpackung macht die Marke sympathisch. Darüber hinaus unterstützt Yamo mit seiner "Giving Back" Aktion bedürftige und hungernde Kinder weltweit über die Welthungerhilfe. Für jede zehnte verkaufte Box wird einer Familie in Indien die Teilnahme an einem Ernährungscamp ermöglicht.
Persönliche Erfahrungen und Empfehlungen
Viele Mütter teilen ihre positiven Erfahrungen mit Yamo. Einige, die früher selbst Brei kochten, schätzen die Zeitersparnis und die hohe Qualität der Yamo-Produkte. Besonders die frischen Fruchtmusse werden gelobt, während bei den Gemüsebreien die Akzeptanz variieren kann. Die innovativen Namen und das ansprechende Konzept werden ebenfalls positiv hervorgehoben.
Die Produkte sind gekühlt mehrere Wochen haltbar, solange die Kühlkette intakt bleibt. Ein Tag ungekühlter Transport in der Wickeltasche ist in der Regel unbedenklich. Die Zutaten sind regional und biologisch, und alle Rezepturen sind frei von künstlichen Zusatzstoffen. Ein kostenloses Probierpaket kann gegen Übernahme der Versandkosten bestellt werden, um die Produkte zu testen.
Obwohl selbstgekochter Babybrei als die beste Option angesehen wird, erkennt man die Realität an: Junge Eltern fehlt oft die Zeit. Yamo bietet hier eine ausgezeichnete Alternative, sei es für den stressigen Alltag oder als Ergänzung zum selbstgekochten Brei. Die Produkte sind im Onlineshop von Yamo erhältlich und werden gekühlt nach Hause geliefert. In der Schweiz ist Yamo Babybrei auch bereits in einigen Supermarkt-Kühltheken zu finden.