Ein Bild, das um die Welt ging, zeigt Celeste Ayala, eine Polizistin, die ein Kleinkind stillt. Ayala war im Krankenhaus "Schwester Maria Ludovica" in Buenos Aires (Argentinien) im Einsatz, als das Kind mit seinen fünf Geschwistern eingeliefert wurde. Die Kinder waren offensichtlich unterversorgt, ihr Zustand war katastrophal. Das Baby schrie, war dreckig und unterernährt. Das Krankenhauspersonal war aufgrund von Personalmangel überlastet und konnte sich nicht sofort um alle Kinder kümmern. In dieser Situation ergriff Ayala die Initiative.

Nachdem ihr die Erlaubnis vom Krankenhauspersonal erteilt worden war, nahm sie das Kind auf den Arm. Als das Baby zu trinken begann, beruhigte es sich sofort und hörte auf zu schreien. Ayala selbst äußerte gegenüber lokalen Medien, dass es ihr "in der Seele wehgetan" habe, das Kind in diesem Zustand zu sehen. Die Polizistin, die selbst Mutter von zwei Kindern ist und ihr jüngstes noch nach Feierabend stillt, handelte aus tiefem Mitgefühl.
Beförderung als Anerkennung für eine Geste der Liebe
Die mutige und mitfühlende Tat von Celeste Ayala wurde nicht nur von den Medien gefeiert, sondern auch von offizieller Seite anerkannt. Wie die New York Times berichtet, wurde die Polizistin befördert. Mitte August hatte Ayala zusammen mit Kollegen sechs Geschwister in Obhut genommen, da ihre Versorgung zu Hause nicht gewährleistet war. Die Kinder wurden in ein Krankenhaus nahe Buenos Aires gebracht. Das jüngste Kind, erst sieben Monate alt, schrie während des gesamten Polizeieinsatzes ununterbrochen.
Der Sicherheitsminister der Region Buenos Aires, Cristian Ritondo, bat um ein Treffen mit Ayala, um ihr persönlich zu danken. Die spontane Geste der Liebe, die zur Beruhigung des Babys führte, wurde als beispielhaft für die Polizeikräfte hervorgehoben, auf die man stolz sei. Aus diesem Grund wurde Celeste Ayala zum Sergeant befördert.
Weitere inspirierende Taten von Polizistinnen
Die Geschichte von Celeste Ayala ist nicht die einzige, die von der außergewöhnlichen Menschlichkeit von Polizistinnen berichtet. Auch in anderen Teilen der Welt zeigten Beamtinnen ähnliche Empathie und Hilfsbereitschaft:
Indien: Eine Polizistin rettet ausgesetztes Baby
In Südindien hat sich eine Polizistin namens Archana Shivanandiyya eines ausgesetzten Babys angenommen und es gestillt. Der kleine Junge war sehr schwach und zeigte kaum Lebenszeichen, als er von den Beamten gefunden wurde. Shivanandiyya, die selbst erst kürzlich ein Kind zur Welt gebracht hatte, konnte ihren Mutterinstinkt nicht unterdrücken und stillte den Säugling. Die Milch wurde als "Elixier, das das Baby gerettet hat" bezeichnet, da der Junge danach begann zu treten und laut zu schreien, was bei den Anwesenden Jubel auslöste.

Kolumbien: Befreiung und Fürsorge für ein entführtes Baby
In Kolumbien kümmert sich eine Polizistin namens Heidy Jaramillo Vega liebevoll um ein acht Tage altes Baby, das zuvor aus der Hand einer Entführerin gerettet worden war. Die 35-jährige Polizistin, selbst Mutter, war tief berührt von der misslichen Lage des Kindes. Sie erhielt den Auftrag, sich um den Säugling zu kümmern, bis er seinen Eltern zurückgegeben werden konnte. Mit ihrer ganzen Liebe und Muttermilch versorgte sie das hungrige Baby.
Das Baby war in Cartagena de Indias entführt worden. Die Entführerin hatte sich den Eltern genähert und nach mehreren Kontakten das Kind an sich genommen. Dank Videoüberwachung konnte sie identifiziert und das Baby gerettet werden. Die Polizistin Vega stillte das Neugeborene auf dem Weg zur Rückgabe an die Eltern. Das Baby akzeptierte die Fütterung "mit Vergnügen".
Was für ein HEFTIGER Fall 😱 - Baby ENTFÜHRT! 👶🏼 | Auf Streife | SAT.1
Nach der Rückgabe des Kindes an seine Eltern empfand Vega ein Gefühl der Leere, war aber gleichzeitig glücklich über den erleichterten Gesichtsausdruck der Mutter. Die Polizistin Vega, die selbst eine sechs Monate alte Tochter hat, beschrieb, wie sie sich den traurigen Blick des Mädchens und seine Verzweiflung vorstellte.
Kolumbien: Ein ausgesetztes Baby im Wald findet Rettung
In einem anderen Fall in Kolumbien fand eine Frau beim Beerensammeln im Wald einen ausgesetzten, verwahrlosten Säugling. Sie alarmierte die Polizei, und eine junge Polizistin, die selbst kürzlich Mutter geworden war, gab dem Baby die Brust und rettete ihm damit das Leben. Das neugeborene Mädchen war kurz vor dem Verhungern, hatte Platzwunden und war unterkühlt. Die Polizistin erklärte, dass sie genug Milch habe und die Bedürfnisse des Kindes sofort erkennen konnte. Sie glaubte, dass jede Frau in dieser Situation dasselbe getan hätte.
Das Baby, das nur wenige Stunden alt war, als es gefunden wurde, ist mittlerweile in einem Waisenhaus untergebracht und erfreut sich guter Gesundheit. Die Suche nach einer Adoptivfamilie wurde eingeleitet, und die leibliche Mutter soll zur Rechenschaft gezogen werden, da es sich um einen Fall von versuchtem Mord handeln könnte.

Ein Akt der Menschlichkeit, der Anerkennung findet
Die Geschichte von Celeste Ayala in Argentinien, die einem fremden Baby die Brust gab, hat weltweit Anerkennung gefunden und ihr eine Beförderung eingebracht. Ayala und ihre Kollegen nahmen sechs Geschwister in staatliche Obhut, da sie von ihren Eltern nicht ausreichend versorgt wurden. Im Krankenhaus weinte das jüngste Kind, ein etwa sieben Monate alter Bub, unaufhörlich. Ayala, selbst Mutter, bat um Erlaubnis, das Kind stillen zu dürfen, und tat dies. Ein Foto dieser Geste der Liebe wurde geteilt und löste eine Welle der Anteilnahme aus.
"Ich möchte diese große Geste der Liebe, die du heute für dieses kleine Baby gemacht hast, das du nicht kennst, aber für das du nicht gezögert hast, dich wie eine Mutter zu benehmen, bekannt machen", schrieb ein Beobachter unter das Foto, das Hunderttausende von Likes und Teilungen erhielt. Die Polizistin zeigte sich bescheiden und erklärte, dass es ihr "in der Seele wehgetan" habe, den Jungen so leiden zu sehen. Der Sicherheitsminister der Provinz Buenos Aires beförderte die Polizistin daraufhin zum Sergeant.
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