Die Wahl der richtigen Babytrage ist eine wichtige Entscheidung für Eltern. Viele Mütter und Väter suchen nach praktischen Lösungen, um ihr Kind sicher und bequem zu tragen. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über Erfahrungen mit verschiedenen Tragen, insbesondere mit dem Kokadi Flip und anderen Fullbuckle-Tragen, und wie diese selbstständig angelegt werden können.
Erfahrungsberichte und Empfehlungen
Die Community der Tragemamas teilt gerne ihre Erfahrungen und gibt wertvolle Tipps. Eine beliebte Trage ist der Kokadi Flip, der von vielen als sehr bequem und angenehm empfunden wird. Auch für Kanga-Kurse eignet er sich gut.
Andere Tragen, die positive Resonanz erhalten, sind:
- HopTye von Hoppediz: Diese Trage zeichnet sich durch einen verstellbaren Steg aus, der sich an die Größe des Kindes anpassen lässt. Sie verfügt über ein integriertes Sonnensegel und ermöglicht ein breites Fächern der Träger, was zu einer optimalen Gewichtsverteilung führt. Ein kleiner Nachteil sind die Hüftbänder, die bei Frauen mit noch nicht ganz schlanker Figur etwas Anpassung erfordern. Die Möglichkeit, hoch zu binden, ist vorteilhaft für das spätere Tragen auf dem Rücken, da Kinder so besser sehen können. Die Bindeweisen werden als super einfach und allein zu bewältigen beschrieben, auch das Anlegen auf dem Rücken ist allein gut machbar. Einziger Nachteil, der erwähnt wird, ist, dass das Kind beim Bücken des Trägers der Beckengurt sich leicht verschieben kann, besonders bei breiteren Hüften.
- Frl Hübsch Babysize: Diese Trage wird ebenfalls als sehr zufriedenstellend beschrieben.
- Emeibaby und Kokadi Flip: Beide Tragen werden als sehr bequem und angenehm empfunden und eignen sich gut für Kanga-Kurse.
- Manduca Babytrage und Manduca Sling: Die Manduca Babytrage wird als einfach anzulegen gelobt. Sie ermöglicht das Tragen auf dem Rücken oder vor dem Bauch, ist gut zu waschen und wächst mit dem Kind mit, da die Festigkeit des Einbindens variiert werden kann, ähnlich wie bei einem Tragetuch.
- Wrap Conversion Mei Tai: Eine solche Trage verfügt über einen gepolsterten Hüftgurt mit Schnalle, während der Rest aus Tragetuchstoff gefertigt ist.

Die Bedeutung einer Trageberatung
Viele erfahrene Tragemamas betonen die Wichtigkeit einer Trageberatung. Eine professionelle Beraterin kann dabei helfen, die richtige Trage für die individuelle Körpergröße und das Kind zu finden. Oftmals bringen Trageberaterinnen verschiedene Modelle mit, die ausprobiert werden können. Spezielle Handgriffe und Tipps, die in keinem YouTube-Video zu finden sind, können hier erlernt werden, was auch dem Rücken zugutekommt.
Besonders bei Fullbuckle-Tragen, die oft mit Schnallen und Gurten funktionieren, ist eine korrekte Einstellung entscheidend für Komfort und Sicherheit. Eine Trageberatung kann sicherstellen, dass die Trage optimal eingestellt ist und das Kind ergonomisch korrekt sitzt.
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Selbstständiges Anlegen der Kokadi Fullbuckle Trage
Das selbstständige Anlegen einer Fullbuckle-Trage wie des Kokadi Flip ist oft einfacher als gedacht. Grundsätzlich funktioniert es meist nach folgendem Prinzip:
- Hüftgurt anlegen: Der Hüftgurt wird um die Taille oder Hüfte gelegt und festgeschnallt. Achten Sie darauf, dass er bequem sitzt und nicht drückt.
- Rückenpanel hochziehen: Das Rückenteil der Trage wird über den Rücken des Babys gezogen.
- Schultergurte anlegen: Die Schultergurte werden über die Schultern geführt und, je nach Modell, geschnallt oder verstellt.
- Brustgurt schließen: Der Brustgurt wird geschlossen, um die Schultergurte zu stabilisieren und den Tragekomfort zu erhöhen.
Ein wichtiger Hinweis für das Anlegen ist, dass die Kleinen möglichst auf einer erhöhten Fläche wie einem Wickeltisch oder Bett positioniert werden sollten. Dies erleichtert das richtige Anlegen und Anpassen der Trage, insbesondere wenn man sich bücken muss, um den Beckengurt zu justieren.
Die Möglichkeit, die Träger breit zu fächern, ist ein wesentlicher Faktor für eine gute Gewichtsverteilung und einen hohen Tragekomfort. Dies gilt sowohl für das Tragen auf dem Bauch als auch auf dem Rücken.

Es ist ratsam, sich auch bei Fullbuckle-Tragen von einer Trageberaterin unterstützen zu lassen, um alle Feinheiten des Anlegens und Anpassens zu erlernen. Dies ist besonders wichtig, wenn man eine Trage sucht, die mit dem Kind "wächst" und über längere Zeit genutzt werden soll.
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