Das Kreiskrankenhaus Alsfeld verzeichnet einen erfreulichen "Babyboom" auf seiner Geburtenstation. Nach Jahren des Rückgangs steigen die Geburtenzahlen seit dem Sommer wieder an. Dieses positive Ergebnis ist auf ein umfassendes Konzept zurückzuführen, das darauf abzielt, die Attraktivität der Geburtsstation zu steigern und werdenden Eltern ein sicheres und geborgenes Umfeld zu bieten.
Konzept zur Steigerung der Geburtenzahlen
Das Ärzteteam, die Hebammen, Schwestern und die Geschäftsleitung des Kreiskrankenhauses Alsfeld haben sich intensiv dafür eingesetzt, das geburtshilfliche Angebot wieder stärker in Anspruch zu nehmen zu lassen. Dieses Engagement zahlt sich aus: In den letzten Monaten sind die Geburtenzahlen entgegen dem allgemeinen Trend gestiegen. Geschäftsführer Bodo Assmus freut sich über mehr als 40 Geburten im vergangenen Monat und mutmaßt, dass das Konzept der Klinik Anklang findet.
Zu den Maßnahmen, die zur Steigerung der Attraktivität der Geburtenstation ergriffen wurden, gehören die Verlegung der Station in einen modernen, familienfreundlichen Trakt sowie die Entwicklung attraktiver Angebote, die von den Mitarbeitern des Hauses aktiv unterstützt werden. Diese Bemühungen haben dazu geführt, dass das Vertrauen in das Kreiskrankenhaus wieder gestiegen ist.

Erweiterte Angebote für werdende Eltern
Das Angebot des Kreiskrankenhauses Alsfeld umfasst nicht nur die medizinische Betreuung während der Schwangerschaft und Geburt, sondern auch eine Vielzahl von zusätzlichen Kursen und Veranstaltungen, die werdende Familien unterstützen. Dazu gehören:
- Wellnessbehandlungen: Physiotherapeutische Angebote zur Entspannung und Vorbereitung auf die Geburt.
- Eltern-Kind-Treff "Storchencafé": Ein monatlicher Treffpunkt für frischgebackene Eltern zum Austausch.
- Männerabend "Vatertag": Ein exklusiver Abend für werdende und junge Väter zum Erfahrungsaustausch.
- Geburtsvorbereitungskurse: Kurse zur Vorbereitung auf die Geburt und die erste Zeit mit dem Baby.
- PeKip-Kurse: Kurse zur Förderung der frühkindlichen Entwicklung.
- Babys in Bewegung: Kurse zur Förderung der motorischen Entwicklung von Babys.
- Ernährungsberatung: Beratung für Schwangere und Eltern zu Fragen der Ernährung.
Diese Angebote, in Kombination mit der Heimatnähe, der familiären Atmosphäre und der ganzheitlichen Betreuung, tragen dazu bei, dass sich werdende Eltern für die Geburtshilfe in Alsfeld entscheiden. Dies gilt inzwischen auch über die Kreisgrenzen hinaus.

Erfolgreiche Geburtshilfe und positives Feedback
Das Konzept der Alsfelder Geburtshilfe geht auf und das fortwährende Engagement aller Beteiligten zahlt sich aus. Dies bestätigt die Überschreitung der 300er-Marke für Geburten in diesem Jahr, was seit 2012 nicht mehr erreicht wurde. Die positiven Feedbacks der Familien unterstreichen, dass der eingeschlagene Weg der letzten Jahre, einschließlich des Umzugs der Geburtshilfe in den neuen Anbau, der Ausweitung des Angebots und Investitionen ins Marketing, der richtige war.
Die gute Zusammenarbeit auf der Station, bestehend aus Schwestern, Kinderkrankenschwestern, Hebammen und Ärzten, sorgt für eine positive Stimmung und familiäre Atmosphäre. Jede Patientin erhält eine Versorgung auf Chefarztniveau durch die Gynäkologen Dr. Hermann Vogel, Dr. Stefan Schindler und Diplom-Medizinerin Heike Winsel. Auch Kinderarzt Dr. Eduard Freitag bestätigt die hohe Qualifikation und das Vertrauen in die Fachkräfte der Alsfelder Geburtsstation.
Die positiven Entwicklungen in der Geburtenstation spiegeln sich auch in der allgemeinen Entwicklung des Hauses wider. Das Vertrauen in das Kreiskrankenhaus ist gestiegen, was sich in einer Zunahme der Patientenzahlen im Jahr 2014 und 2015 zeigt. Dieses Ergebnis ist dem hohen Engagement und den guten Leistungen der Ärzte sowie der einfühlsamen Versorgung durch die Pflegekräfte zu verdanken.
Geburtshilfe hautnah: 1 Tag mit Hebamme Sophie im Kreißsaal
Mit Blick auf das Jahresende ist die Spannung groß, welches Baby das erste im Jahr 2016 sein wird. Die Geburtenzahlen sind gut und die Kapazitäten ausgelastet, was die positive Entwicklung der Alsfelder Geburtshilfe weiter unterstreicht.
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